Sternenhimmel im Oktober: Der nun frühere Nachtanfang begünstigt Himmelspaziergänge!

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Sonnenchronik: Die Dauer der Lichten Tage verkürzt sich weiter, vom 1. mit 11 Stunden 40 bis 31. mit 9 Stunden 59 Minuten. Vom Sonnenuntergang bis zum Erscheinen der ersten Sterne, bei 6 Graden Sonnentiefe, dauert die Bürgerliche Dämmerung 32 Minuten. Die Nautische Dämmerung ab Sonnenuntergang verkürzt sich, bis zum Eintritt der fast vollen Nacht bei 12 Graden Sonnentiefe, von 1 Stunde 11 auf 1 Stunde 8 Minuten. Die Sonne als Wandelgestirn im Tierkreis erreicht am 23. um 7…

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Russland will mit USA Raumstation im Mond-Orbit vorantreiben

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Adelaide. Russland und die USA wollen gemeinsam die Entwicklung einer bemannten Raumstation im Mond-Orbit vorantreiben. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir zusammen am Bau der internationalen Raumstation Deep Space Gateway teilnehmen werden“, sagte Igor Komarow, Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, bei einer Konferenz in Australien. Die ersten Module für die neue Raumstation könnten zwischen 2024 und 2026 ins All gebracht werden, sagte er der Agentur Tass zufolge…

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Falttechnik für das All: Nasa entwickelt Raumschiffe mit Hilfe von Origami

Viele Menschen nutzen Origami zum Zeitvertreib und basteln Blumen und Tiere – die US-Raumfahrtagentur Nasa baut mit Hilfe der japanischen Papierfaltkunst Raumschiffe.

Zahlreiche Entwürfe für Flugkörper seien von Origami inspiriert worden, teilte das Jet Propulsion-Labor der Nasa im kalifornischen Pasadena mit. Vor allem gehe es dabei um die Frage: „Wie bekommen wir die größte Masse Raumschiff auf dem kleinsten Platz unter?»

Ein Projekt, das die Origami-Experten der Nasa beschäftigt, ist eine spezielle Blende. „Starshade» ist eine Art Riesenschirm im All, der für ein dazugehöriges Weltraumteleskop künftig einzelne Sterne etwas abdunkeln soll, um so vorbeiziehende Exoplaneten besser entdecken zu können. Die Blende hat einen Durchmesser von 26 Metern.

Wenn „Starshade» so aber lange Zeit durchs All fliegen würde, könnte die Blende leicht beispielsweise von Mini-Meteoriten getroffen werden und kaputtgehen. Also fanden die Nasa-Forscher mit Hilfe von Origami-Falttechniken einen Weg, wie „Starshade» sich im All rasch und sicher aus- und wieder einklappen kann.

„Ein großer Teil meiner Arbeit besteht daraus, mir etwas aus Papier anzuschauen und mich zu fragen: „Können wir das fliegen lassen?»», sagte Manan Arya. Der Nasa-Wissenschaftler schrieb sogar seine Doktorarbeit über die Nutzung von Origami bei der Raumschiff-Entwicklung. Noch sei das erst in der Anfangsphase, sagte Arya. Aber Origami käme bei der Entwicklung von immer mehr Raumschiffen und inzwischen auch Robotern zum Einsatz.

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Gesundheitsgefährdende Stoffe in Palmöl-Produkten

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Wien. Das Ergebnis eines Greenpeace-Tests mehrerer palmölhaltiger Markenprodukte aus dem österreichischen Lebensmittelhandel hat sich als alarmierend herausgestellt, teilte die Umweltorganisation am Mittwoch mit. Zum Teil wurden sehr hohe Konzentrationen von gesundheitsgefährdenden, wahrscheinlich krebserregenden Schadstoffen gefunden. Besonders gefährlich können diese für Kinder sein. Elf Lebensmittel, acht davon mit Palmöl, ließ Greenpeace von der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) testen…

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Uromys vika: Riesige Rattenart in der Südsee entdeckt

Annähernd einen halben Meter lang, bis zu einem halben Kilo schwer und mit einem langen, haarlosen und schuppigen Schwanz: Für Menschen mit Ekel vor Nagern ist die neu entdeckte Riesenratte auf den Salomonen vermutlich ein Graus.

Für Wissenschaftler ist das Tier ein Grund zur Freude: Sie hatten jahrelang danach gesucht und fanden schließlich ein einziges Exemplar auf der Insel Vangunu in der Südsee östlich von Papua-Neuguinea.

Von der Existenz des außergewöhnlichen Nagers hatten zuvor Einheimische berichtet. Die Wissenschaftler stellen das Tier im Fachblatt „Journal of Mammology» vor. Aufgrund der rapiden Abholzung in dem kleinen Verbreitungsgebiet sei die seltene Art als vom Aussterben bedroht anzusehen.

Uromys vika, so der Name der Riesenratte, ist die erste Nagerart seit 80 Jahren, die auf der Inselgruppe in der Südsee entdeckt worden ist, schreiben Tyrone Lavery und Hikuna Judge vom Field Museum of Natural History in Chicago. Lavery hatte das Tier seit seinem ersten Besuch auf den Salomonen im Jahr 2010 gesucht, nachdem Einheimische ihm von einer Vika genannten Riesenratte erzählt hatten. Er stellte Fallen und Kameras auf und durchsuchte Baumhöhlen, aber bis auf einen Kothaufen fand er zunächst nichts.

Die Schwierigkeiten, die Riesenratte aufzuspüren, zeigten wie schwer es ist, in tropischen Wäldern neue Arten zu entdecken, erst recht wenn sie in Bäumen lebten, so Lavery. Sie belegten aber auch, dass die Art allem Anschein nach sehr selten ist.

Schließlich wurde ein Exemplar entdeckt, das aus einem gefällten Baum huschte – und kurz darauf starb. „Sobald ich es untersucht hatte, wusste ich, dass es etwas Besonderes ist», sagte Lavery in einer Mitteilung des Field Museums. Gemeinsam mit seinem Kollegen verglich er die Riesenratte mit anderen Nagern der Region und untersuchte ihr Erbgut. Die Analysen zeigten, dass es sich in der Tat um eine neue Art handelt. Ältere Inselbewohner

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