2:2 in letzter Sekunde: Leverkusen nimmt den Bayern Punkte ab

Nach später Goretzka-Führung glich Palacios mit einem Elfmeter noch aus. Leverkusen bleibt vor den Bayern.

Das Spitzenspiel der deutschen Fußball-Bundesliga hat keinen Sieger gebracht. Der FC Bayern und Bayer Leverkusen trennten sich am Freitag in München 2:2 (1:1). Exequiel Palacios glich die späte Bayern-Führung durch Leon Goretzka (86.) mit einem in der Nachspielzeit verwandelten Elfmeter noch aus (94.). Die Gäste behaupteten damit ihre Tabellenführung, beide Teams halten nach vier Runden bei zehn Punkten.

Die Verfolger können am Wochenende höchstens bis auf einen Punkt an das Top-Duo heranrücken. Zuvor hatten am Harry Kane nach einem Eckball (7.) und Alejandro Grimaldo per Traumfreistoß (24.) vor 75.000 Fans getroffen.

Die Werkself mit dem herausragenden Torhüter Lukas Hradecky präsentierte sich nicht im Vizekusen-Stil, sondern als eine Mannschaft, die geführt vom früheren Bayern-Star Xabi Alonso als Trainer dem Abomeister in dieser Saison gefährlich werden kann.

Die Bayern legten allerdings zweimal vor. Kane hatte sich vor seinem vierten Saisontor schlitzohrig von Granit Xhaka abgesetzt und köpfelte mit großen Freiheiten ein. Leverkusens Edmond Tapsoba leitete den Ball unglücklich weiter, sein Team kassierte auch das vierte Gegentor der Saison per Kopf nach einem Standard. Doch die Gäste bewiesen an diesem Tag Comeback-Qualitäten. Grimaldo zimmerte ein Glanzstück am chancenlosen Sven Ullreich vorbei.

Stangenschuss

In der zweiten Hälfte verflachte die Partie zeitweise, bei einem Schuss von Florian Wirtz rettete die Bayern jedoch nur die Stange. Wenig später schien Goretzka nach glänzender Vorarbeit von Mathys Tel der Siegtreffer gelungen zu sein. Doch Palacios behielt nach einem von Alphonso Davies verursachten Strafstoß die Nerven.

ÖFB-Teamspieler Konrad Laimer beackerte eine Stunde lang erneut die für ihn ungewohnte rechte Abwehrseite. Nach der Auswechslung von Joshua Kimmich spielte er an der Seite von Goretzka auf der Doppel-Sechs. Das dramatische Finish verfolgte der Salzburger bereits ausgewechselt auf der Bank.

Auch die Frauen mit einem späten 2:2

Wie den Männern des FC Bayern ging es am Freitag auch den Frauen:  Mit den beiden österreichischen Teamspielerinnen Sarah Zadrazil und Katharina Naschenweng ging Bayern in Freiburg vor mehr als 13.000 Fans dank eines Naschenweng-Treffers in der 90. Minute 2:1 in Führung, kassierten aber in der 97. Minute noch den Ausgleich zum 2:2.

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