Datensammeln nur an Bahnhöfen und Flughäfen: Freies WLAN im Café

By Vinzenz Greiner

ZÜRICH –
Das Justizdepartement entschärft einen Verordnungsentwurf. Café-Betreiber, die kabelloses Internet anbieten, müssen Nutzer doch nicht identifizieren.

Ginge es nach dem Bundesrat, sollten Anbieter von WLAN-Netzwerken jeden Nutzer identifizieren. Daten wie Name und Beruf sollten Behörden bei Bedarf einfordern können – etwa von Cafés mit WLAN. Das trieb Datenschützer auf die Palme.

Nun hat das Eidgenössische Justizdepartement (EJPD) nachgebessert, wie „Tages-Anzeiger» und „Luzerner Zeitung» berichten. Nach der neuen Verordnung zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs sollen nur noch Nutzer professionell betriebener WLAN-Netzwerke identifiziert werden. Dies sind etwa solche an Bahnhöfen und Flughäfen, wie die „Luzerner Zeitung» unter Berufung aufs EJPD schreibt.

Im Netz von Cafés kann man entspannt surfen, sofern die Verordnung 2018 in Kraft tritt. Die liegt noch bei den Rechtskommissionen von Stände- und Nationalrat.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Forscher unterschreibt Uno-Appell: Schweizer kämpft mit Musk gegen schlaue Kriegs-Roboter

By Vinzenz Greiner

ZÜRICH –
Jürgen Schmidhuber forscht bei Lugano an künstlicher Intelligenz. Jetzt warnen er und Tesla-Gründer Elon Musk vor smarten autonomen Waffen.

Elon Musk (46) hält künstliche Intelligenz (KI) für so gefährlich wie Atomwaffen. Jetzt bat der Tesla-Gründer die Vereinten Nationen in einem Brief, die Menschheit vor intelligenten Kampfrobotern zu bewahren.

Autonome Waffen als Büchse der Pandora

„Autonome Waffen drohen die dritte Revolution der Kriegsführung zu werden», schreibt Musk. Kriege könnten viel grösser als bisher und schneller geführt werden, als der Mensch ihnen folgen könne. „Wenn diese Büchse der Pandora einmal geöffnet ist, wird man sie nur schwer schliessen können», heisst es in dem Appell. Unterschrieben haben ihn 116 Forscher und Unternehmer, sieben davon aus der Schweiz.

Darunter: Jürgen Schmidhuber (54). Er forscht bei Lugano TI an KI und ist damit weltweit führend. Für Elon Musk untersuchte er schon die negativen Folgen der KI-Forschung.

„Unsere Erfindungen werden nicht nur zum Guten verwendet»

Die von Schmidhuber entwickelte Lern-Programmierung Long Short Term Memory (LSTM) hilft Milliarden Handys etwa bei der Spracherkennung. LSTM könne aber auch lernen, Drohnen zu steuern, sagt Schmidhuber zu BLICK. „Unsere Erfindungen werden also nicht nur zum Guten verwendet, sondern auch für militärische Anwendungen.»

Den Brief habe er unterschrieben, weil man Ängste vor cleveren Waffen ansprechen müsse, sagt Schmidhuber. Er bleibt aber pessimistisch: „Der Appell wird die Entwicklung autonomer Waffen nicht stoppen.»

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Tourismus: Wieder mehr Touristen in Paris

Im ersten Halbjahr sind wieder mehr Touristen nach Paris gereist. (Symbolbild)

Paris – Viele Touristen haben die französische Hauptstadt nach Terroranschlägen gemieden, jetzt kommen sie nach Paris zurück. Im ersten Halbjahr kamen in Hotels der Region 16,4 Millionen Besucher an, wie die Region Paris am Dienstag mitteilte.

Das war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 10,2 Prozent. So gut seien die Zahlen seit rund zehn Jahren nicht mehr gewesen.

Ausländische Besucher kämen im laufenden Jahr verstärkt in die französische Hauptstadt, sagte der Präsident des Tourismus-Ausschusses der Region Paris, Frédéric Valletoux. Bei den Briten gebe es jedoch wegen der Brexit-Unsicherheit einen Rückgang.

Die Besucher aus Deutschland belegen bei den ausländischen Gästen Platz vier – hinter US-Amerikanern, Briten und Chinesen. Im ersten Halbjahr kamen 507’000 deutsche Touristen in Hotels an. Das waren rund 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei den Besuchern aus China gab es sogar einen Zuwachs von rund 30 Prozent. Hauptattraktionen der Hauptstadtregion seien der Eiffelturm, das Louvre-Museum oder das frühere Königsschloss Versailles.

2016 hatten die Terroranschläge von Paris und Nizza das Tourismus-Geschäft deutlich belastet. Auch im laufenden Jahr bleibt die Sicherheitslage angespannt. Frankreich erwartet nach früheren Regierungsangaben im laufenden Jahr im ganzen Land bis zu 89 Millionen ausländische Besucher. Im Vorjahr waren es 82,6 Millionen Menschen.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Börse in Frankfurt: Dax erholt sich trotz trüber Konjunkturdaten

Der deutsche Aktienmarkt hat sich etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. Auf die Bekanntgabe enttäuschender Konjunkturdaten reagierten die Kurse nur leicht negativ.

Der Dax notierte am späten Vormittag 0,58 Prozent höher bei 12 135,64 Punkten. Am Vortag war er um gut 0,8 Prozent gefallen.

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten trübten sich im August überraschend kräftig ein. Der Konjunkturindikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel um 7,5 Punkte auf 10,0 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Nach Einschätzung der ZEW-Experten sorgte unter anderem der Skandal in der deutschen Automobilbranche für den Stimmungsdämpfer.

Für den MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen abdeckt, ging es um 0,49 Prozent auf 24 821,37 Punkte aufwärts. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,55 Prozent auf 2257,83 Zähler vor. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann rund 0,4 Prozent.

Zuletzt hatten geopolitische Spannungen rund um Nordkorea, das Polit-Chaos im Weißen Haus und der starke Euro dem deutschen Aktienmarkt zugesetzt. Der Dax sei derzeit „zwischen orientierungslos und schwach», schrieben die Experten des Börsenstatistik-Magazins Index Radar.

Source:: Stern – Wirtschaft

Auswertung der Stiftung Warentest: Diese 23 Girokonten sind aktuell kostenlos

Gebühren fürs Geldabheben am Automaten der eigenen Bank, 4,90 Euro für eine Überweisung auf Papier oder 15 Euro im Jahr für die Girocard: In der Zinsflaute langen manche Banken und Sparkassen kräftig hin.

„Teilweise haben die Preiserhöhungen absurde Züge“, kritisiert die Stiftung Warentest. 231 verschiedene Girokontenmodelle von 104 Finanzinstituten haben die Experten unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Nur 23 Angebote sind gratis – inklusive aller Onlinebuchungen und der Girocard fürs bargeldlose Shoppen und dem Geldabheben am Bankautomaten.

Finanztest: Stiftung Warentest untersucht Girokonten und kritisiert Gebühren-Dschungel

„Die Zahl der kostenlosen Girokonten ist in den vergangenen Jahren etwa gleich geblieben“, sagt Heike Nicodemus von der Stiftung Warentest. „Wir stellen aber fest, dass zahlreiche Institute bei den Gebühren kreativer werden. Plötzlich kostet zum Beispiel die Girocard etwas oder die Überweisung am Schalter.“

Für Kunden sei es schwer, „den Wust neuer und alter Gebühren zu durchblicken“, kritisieren die Experten in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest (Heft 9/2017).

Nicht jedes Gratis-Konto ist auch kostenlos: Online-Banking von Vorteil

Ganz kostenlos sind allerdings auch nicht alle Gratis-Konten, außer der Kunde erledigt seine Bankgeschäfte online. Gebühren fallen zum Teil bei Überweisungen in Papierform, telefonischen Aufträgen oder bei schriftlichen Änderungen von Daueraufträgen an.

Girokonto kostenlos: Diese Banken bieten es an

Der Auswertung der Finanztest zufolge gibt es 23 Girokonten, die bei einer Onlinekontoführung kostenlos sind, Girocard inklusive:
Bank Filialen Kontoname überregional/regional

Weitere Kosten beleghafter Überweisung

(Euro pro Überweisung)

1822direkt nein GiroSkyline überregional 1,50
Comdirect Bank nein Girokonto überregional 4,90
Consorsbank nein Girokonto überregional 2,95
DKB nein Cash überregional 0
Edekabank nein Edeka-Konto überregional 0
ING-Diba nein Girokonto überregional 0
N26 nein Girokonto überregional

Source:: MZ – Wirtschaft

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