Handelskrieg – Trump droht: Sorge vor Absturz an den Finanzmärkten

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Es könnte der Tag der Entscheidung werden: Am Mittwoch treffen sich US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker. Auf dem Tisch liegt Trumps Drohung, Europas Autolieferungen mit Zusatz-Zöllen zu belegen. Um das abzuwenden, will die EU-Kommission für einen neuen Freihandelsvertrag mit den USA und anderen Staaten werben. Scheitern die Gespräche, droht eine neue Runde im globalen Handelskrieg mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen für die globale Wirtschaft. Die größte Gefahr geht dabei von den Finanzmärkten aus.

Zölle auf Stahlimporte aus Europa

Im laufenden Streit sind bereits einige Schüsse abgefeuert worden. So erheben die USA inzwischen Zölle auf Stahlimporte aus Europa und Kanada, was diese mit ähnlichen Maßnahmen beantworteten. Auch Zusatzabgaben auf chinesische Produkte sind in Kraft getreten. Die großen Geschütze jedoch sind bislang lediglich aufgefahren worden: weitere US-Zölle auf chinesische Waren über 216 Milliarden Dollar sowie Zölle auf europäische Autos, über deren Einführung bis Ende Juli entschieden werden soll.

Die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts halten sich bislang in Grenzen. Die deutsche Industrie vermeldete zwischenzeitlich schwächer steigende Aufträge aus dem Ausland. Japans Exporte in die USA gingen im Juni erstmals seit 17 Monaten zurück. Das Wirtschaftsklima in China kühlt sich ab. In den USA verteuern sich Metalle, Waschmaschinen und Bauholz, Firmen in Teilen des Landes berichten von höheren Preisen und Lieferproblemen.

Wirtschaftliche Schäden scheinen überschaubar

Auch längerfristig scheinen die Schäden überschaubar. Eine Simulationsrechnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigt: Bleibt es bei den bislang beschlossenen…<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.mz-web.de/wirtschaft/handelskrieg-trump-droht-sorge-vor-absturz-an-den-finanzmaerkten30996234″>Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Wirtschaft

Treffen der G20-Finanzminister: USA zeigen sich offen für Handelsabkommen mit der EU

Nach einer wochenlangen Eskalation im globalen Zollstreit haben die Finanzminister der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer bei ihrem Treffen in Buenos Aires über die Zukunft des Welthandels beraten.

US-Finanzminister Steve Mnuchin zeigte sich offen für ein Handelsabkommen mit der Europäischen Union. „Unser Ziel ist ein freier, offener und ausgeglichener Handel», sagte er am Wochenende beim Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in der argentinischen Hauptstadt.

Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump noch mit höheren Zöllen auf Autos aus Europa gedroht. Das könnte die deutsche Automobilindustrie empfindlich treffen. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström reisen am Mittwoch (25.7.) zu Gesprächen nach Washington. „Wir freuen uns auf ein Angebot», sagte Mnuchin.

Die EU wird beim Treffen mit US-Präsident Donald Trump wohl zweigleisig fahren: Sie will anbieten, dass beide Seiten bestehende Zölle auf bestimmte Waren senken. Für den Fall, dass Trump den Handelskonflikt aber weiter eskalieren sollte, werden harte Vergeltungsmaßnahmen vorbereitet. Die Europäer könnten in diesem Fall mit zusätzlichen Zöllen unter anderem auf Soja, Mandeln, Erdnüsse, Wein, Parfüm, Holzpellets oder Telefone aus den USA antworten, berichtete die „Bild am Sonntag». Die Liste möglicher Produkte ist demnach 50 Seiten lang. Welche US-Waren tatsächlich betroffen sein könnten, werde derzeit unter den EU-Mitgliedsländern abgestimmt.

Allerdings sind die Mitgliedsstaaten uneins über die Strategie. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt weiter auf eine Lösung am Verhandlungstisch. Gegenmaßnahmen der EU gegen neue Strafzölle der USA seien die „mit Abstand schlechtere Lösung», sagte sie zuletzt. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire hingegen betonte, vor neuen Gesprächen müssten die USA zunächst ihre Zölle auf Stahl und Aluminium zurücknehmen. „Wir verhandeln nicht mit einer Pistole am Kopf», sagte er.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz warb beim Treffen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in der argentinischen Hauptstadt für einen freien und fairen Welthandel und betonte den beiderseitigen Nutzen. „Die

Source:: Stern – Wirtschaft

Nach massiver Kunden-Kritik: Toblerone wird wieder schwerer

By Fabian Vogt

Aus Kostengründen hat die Herstellerfirma Mondelez International bei der Toblerone einen Teil der Berggipfel gestrichen. (Symbolbild)

Toblerone-Besitzerin Mondelez baut wieder mehr Zacken in die ikonischen Toblerone-Riegel ein. Damit wird eine zweijährige Irrfahrt beendet, die vor allem die britischen Kunden verärgerte.

Vor rund zwei Jahren beschloss Toblerone, ihre in England verkauften Schokoriegel aus Kostengründen leichter zu machen. Wog ein Riegel bis dahin 170 Gramm, waren es seither nur noch 150 Gramm. Um das zu erreichen, wurden die Abstände der ikonischen Matterhorn-Zacken vergrössert. Entweder man erhöhe den Preis, oder man verringere das Gewicht, sagte Toblerone-Besitzerin Mondelez damals. Die Kritik war immens.

Diesen Freitag ruderte das Unternehmen zurück. Der Schokoriegel werde wieder seine ursprüngliche Form erhalten, die Produktion des 150-Gramm-Riegels eingestellt und eine neue, 200 Gramm schwere, Toblerone auf dem Markt gebracht. Mondelez sagte gegenüber „BBC», dass die abgespeckte Variante „keine perfekte Lösung für unsere Kunden war». Einen Verkaufsrückgang habe es aber nicht gegeben. Die Absätze sollen nach der Gewichtreduktion sogar erhöht worden sein.

Die Verkaufspreise der neuen Riegel sind noch nicht bekannt. Es wird befürchtet, dass diese nun exponentiell zur Anzahl Zacken zunehmen werden.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Raiffeisen kämpft um ihren Ruf: Der lange Schatten des Pierin Vincenz

By Harry Büsser

Noch arbeiten Getreue aus der Ära Vincenz in der Geschäftsleitung der Raiffeisen. Was es jetzt für einen totalen Neuanfang bei drittgrössten Bank der Schweiz noch braucht.

Seine Sekretärin musste vor Geschäftsreisen jeweils abklären, wo und wann er zwischendurch kurz trainieren gehen konnte. Am Schluss fehlte dem passionierten Triathleten Patrik Gisel aber doch der Atem, um dem langen Schatten seines ehemaligen Chefs Pierin Vincenz zu entkommen.

Als langjähriger Vize habe er wahrscheinlich über die heiklen Geschäfte seines Chefs Bescheid gewusst. Und wenn er all die Jahre nichts bemerkt habe, sei es umso schlimmer: dann habe er seinen Job nicht im Griff. Der Neuanfang sei nur ohne ihn als Raiffeisen-CEO möglich, hiess es schliesslich.

Trotz öffentlichen Drucks hat sich Gisel lange in seinem Amt gehalten. In seinem unmittelbaren geschäftlichen Umfeld lobt man ihn auch nach der Ankündigung seines Abgangs in den höchsten Tönen. Er sei eine absolut integre Person, so heisst es. Viele mögen ihn auch heute noch als Mensch.

Darum hier ein Gedankenexperiment: Angenommen, Ihr Chef klaut Büromaterial und benutzt Informationen aus der Geschäftsleitungssitzung, um auf eigene Rechnung lukrative Geschäfte zu tätigen. Würden Sie es merken?

Er sass zu lange im Schatten von Vincenz

Nehmen wir also an, der abtretende Raiffeisen-Chef Patrik Gisel habe wirklich nicht gewusst, was sein ehemaliger Chef Vincenz alles getrieben hat. Ja, Gisel war sein Vize, aber gewisse heikle Transaktionen hat Vincenz über eine verdeckte Treuhandgesellschaft getätigt, möglicherweise, damit sein Vize es nicht merkt.
Falls es sich so zugetragen hat, könnte Gisels einziger Fehler gewesen sein, dass er so lange im Schatten von Vincenz sass.

Wenn es wahr ist, wie jetzt viele meinen, dass er nicht für einen Neuanfang stehen könne, trifft das aber auch auf andere zu, insbesondere auf Paulo Brügger. Der leitet das Departement Zentralbank. Er sorgt unter anderem dafür, dass alle Raiffeisenbanken mit Bargeld versorgt werden. Er übernimmt den Handel mit

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Auch ABB, Lidl und Nokia sind Sünder: Zehn Verstösse pro Tag gegen flankierende Massnahmen

Ende des Baubooms: Prognostiker sagen der Baubranche in Europa eine Abschwächung voraus. (Archiv)

BERN –
Firmen verstossen reihenweise gegen die flankierenden Massnahmen. In über 19'200 Fällen haben Kantone Bussen verhängt oder Sperren verfügt – in nur fünf Jahren! Am häufigsten waren die Sünder-Firmen ausDeutschland.

Die Schweizer Behörden sanktionieren im Schnitt jeden Tag zehn Firmen wegen Verstössen gegen den Lohnschutz. Dies geht aus einer Liste des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) hervor, über die die „NZZ am Sonntag» berichtet.

In den letzten fünf Jahren ahndeten demnach die Kantone in über 19’200 Fällen Firmen wegen Verstössen gegen die flankierenden Massnahmen. Sie müssen sich an den Kosten der Kontrollen beteiligen, eine Busse von bis zu 30’000 Franken bezahlen oder eine Sperre hinnehmen. Rund 1400 Betriebe dürfen derzeit in der Schweiz vorübergehend keine Aufträge mehr ausführen.

Auch Grosse wie ABB oder Lidl auf der Liste

Unter den Sündern finden sich viele Klein- und Einmann-Betriebe aus gut 30 Ländern. Häufig kommen die fehlbaren Firmen aus Deutschland (36,8 Prozent), Italien (30,7) oder der Schweiz (6,0). Mitunter erwischt wurden aber auch bekannte Konzerne. So wurden Vertretungen von ABB, Lidl, Nokia, Bombardier oder der deutschen Bosch-Gruppe geahndet. Zudem finden sich auf der Liste deutsche Niederlassungen von prominenten Schweizer Firmen wie Swiss Post Solutions, die der Schweizerischen Post gehört.

Die meisten Sanktionen hat der Kanton Tessin verhängt. Dahinter folgen mit Zürich und Bern zwei grosse Kantone mit wohl auch verhältnismässig vielen Aufträgen. Allgemein dominierten der Zeitung zufolge Sanktionen im Zusammenhang mit den Meldevorschriften und der 8-Tage-Regel, gemäss der Unternehmen aus der EU einen Auftrag in der Schweiz mindestens acht Tage vorab den Schweizer Behörden melden müssen. Andere Sünder verweigerten Auskunftspflichten oder ignorierten Bussen. In etlichen Fällen ging es um die Missachtung der minimalen Löhne und Arbeitsbedingungen.

Anpassungen werden diskutiert

In der Schweiz wird derzeit

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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