Hoffmanns Erzählungen im Kuriositätenkabinett in Salzburg

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Eine Oper während einer Oper. Alexandra Liedtke inszeniert zum Saisonauftakt „Hoffmanns Erzählungen“, Jacques Offenbachs phantastische Oper über das ewige Scheitern der Liebe. Das Salzburger Landestheater wurde am Samstagabend zum Kuriositätenkabinett, mit fünf prächtig ausgestatteten Akten. Eine gelungene Premiere. Hoffmann darf in der Liebe nicht glücklich werden, nur in der Kunst. So will es die Muse. Der Dichter ist verliebt in die Primadonna, auf die er hinter der Bühne wartet…

Source:: Wiener Zeitung – News Kultur

Tod mit 68: Soul-Sänger Charles Bradley gestorben

Der Soul-Sänger Charles Bradley ist tot. Nach einem langen Kampf gegen den Krebs starb er am Samstag in New York im Kreise seiner Familie, Freunde und ehemaliger Band-Mitglieder, wie auf seiner Website bekanntgegeben wurde. Bradley wurde 68 Jahre alt.

Erst vor wenigen Jahren hatte er mit dem Album „No Time For Dreaming» den internationalen Durchbruch geschafft.

Im Herbst 2016 war bei Bradley Magenkrebs diagnostiziert worden. Er überstand die Erkrankung zunächst, doch der Krebs kehrte zurück und befiel seine Leber. Anfang September musste er alle geplanten Auftritte absagen, darunter auch einige Konzerte in Deutschland.

Auf seiner Website stand am Sonntag: „Schweren Herzens geben wir den Tod von Charles Bradley bekannt. Stets ein Kämpfer, hat Charles mit allem, was er hatte, gegen den Krebs gekämpft. Danke für Eure Gebete während dieser schweren Zeit.»

Bradley wurde am 5. November 1948 in Gainesville (Florida) geboren und wuchs im New Yorker Stadtteil Brooklyn in ärmlichen Verhältnissen auf. Lange Zeit arbeitete er als Koch und spielte nebenher kleine Konzerte. Als Black Velvet trat er in Brooklyn in einer James Brown-Tribute-Show in Brooklyn auf, wo er schließlich entdeckt wurde. 2002 veröffentlichte er seine erste Single „Take It as It Comes».

Bradley wurde wegen seiner großen Bühnenpräsenz oft mit James Brown verglichen. Sein spätes Debütalbum „No Time For Dreaming» erschien erst 2011. Tourneen führten ihn durch die USA und Europa und wurden in dem Film „Charles Bradley: Soul of America» (2012) dokumentiert. Danach erschienen noch die Alben „Victim of Love» (2013) und „Changes» (2016).

Source:: Stern – Kultur

Tatort Eifel: Roland-Filmpreise für Matthias Brandt und Heino Ferch

<img width="150" src="https://image.stern.de/7633576/3×2-480-320/8e2655fe6aea512aae177544f45331c6/SG/24dpastarlineimageslargeurnnewsmldpacom2009010117092499179947large43jpg-fc705b0fb7adcc23.jpg“>

Schauspieler Matthias Brandt (55) und die Krimireihe „Spuren des Bösen» mit Heino Ferch (54) in der Hauptrolle sind beim Krimifestival „Tatort Eifel» mit Roland-Filmpreisen ausgezeichnet worden.

„Natürlich ist es herrlich, so einen Preis zu bekommen», sagte Ferch am Samstagabend bei einer Gala in Daun in Rheinland- Pfalz. Auch er sei von „Spuren des Bösen» begeistert. „Es ist mit das Anspruchsvollste an Krimi, was es im deutschen Fernsehen gibt.» Ferch spielt darin den Psychiater und Verhörspezialisten Richard Brock. Die Roland-Jury hat die deutsch-österreichische Koproduktion (ZDF/ORF) für das beste Gesamtkonzept geehrt.

Brandt bekam den Preis für seine schauspielerische Leistung als Kommissar Hanns von Meuffels im Münchner „Polizeiruf 110» der ARD. Schauspiel-Kollege Dietmar Bär sagte in der Laudatio: „Wer dich als Hanns von Meuffels erlebt hat, ist immer wieder überrascht, welche Facetten du diesem Kommissar zu verleihen vermagst, wie du dich dieser Rolle aussetzt.» Bär bedauerte, dass Brandt angekündigt hat, aus dem „Polizeiruf 110» aussteigen zu wollen. „Wir werden dich als Kommissar Hanns von Meuffels vermissen!». Anfang 2018 gibt es aber noch einen neuen „Polizeiruf» mit Brandt.

Der undotierte Roland-Preis ist nach dem Hamburger Krimiregisseur Jürgen Roland (1925-2007) benannt und wird alle zwei Jahre in Form eines stilisierten Blei-Raben überreicht. Die Preisverleihung steht am Ende des Festivals „Tatort Eifel», das seit dem 15. September rund 5500 Krimifans zu Lesungen, Filmpremieren und Konzerten in die Eifel gelockt hat.

„Das Festival war wieder ein großer Erfolg», sagte Festivalleiter Heinz-Peter Hoffmann. „Die Quote ausgebuchter Säle war wieder sehr hoch.» Zwar stünden in der Bilanz ein paar hundert Gäste weniger als vor zwei Jahren. Das liege daran, dass es in diesem Jahr keine große Konzerte gab.

Zudem habe sich die Reihe als bundesweit größter Treffpunkt der Krimi- und Filmbranche behauptet. Denn neben rund 30 Veranstaltungen rund um

Source:: Stern – Kultur

Global Citizen Festival: Stevie Wonder und Green Day singen gegen Armut

<img width="150" src="https://image.stern.de/7633560/3×2-480-320/57e31aa2df40a9ed0160b2b092342e09/VM/24dpastarlineimageslargeurnnewsmldpacom2009010117092499179647large43jpg-0c9cbe0dfcbf0c48.jpg“>

Musiker wie Stevie Wonder, Pharrell Williams und Green Day haben bei einem gemeinsamen Konzert im New Yorker Central Park für mehr Engagement im Kampf gegen Armut und Krankheiten geworben.

„Wir machen die Welt wieder großartig», sagte Green Day-Sänger Billie Joe Armstrong in der Nacht zum Sonntag vor mehr als 50 000 Zuschauern. „Das hier ist keine politische Party, das hier ist ein Freudenfest.»

Auch Schauspieler wie Hugh Jackman und Lupita Nyong’o, sowie Vertreter von Regierungen, den Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen zeigten sich bei dem mehrstündigen Spektakel auf der Bühne. „So verändern wir die Welt», rief Schauspielerin Whoopi Goldberg der Menge zu.

Musiker Stevie Wonder ging zu Beginn seines Auftritts auf die Knie, „um für Amerika zu beten». Danach spielte er seine größten Hits, rief schließlich seinen Kollegen Pharrell Williams zu sich auf die Bühne und drängte ihn, seine Songs „Get Lucky» und „Happy» zu spielen – letzteren sogar gleich zweimal. Seine Enkel seien Fans von dem Song, sagte Wonder, und drei seiner kleinen Enkel tanzten dann auch auf der Bühne. „Ich kann nicht glauben, dass ich mit Stevie Wonder auf der Bühne bin», sagte Williams. „Ich vergesse den Text von meinen eigenen Liedern, wenn ich mit ihm auf der Bühne bin.»

Tickets für das „Global Citizen Festival»-Konzert gab es wie jedes Jahr kostenlos im Internet. Wer eines ergattern wollte, musste im Internet Texte, Fotos und Videos über den globalen Kampf gegen Armut lesen und weiterverbreiten.

Source:: Stern – Kultur

Hubert Feichtlbauer: Abschied von einem Ex-KURIER-Chef

By Helmut Brandstätter

Hubert Feichtlbauer, 85, ein großer Journalist und aktiver Christ hat uns verlassen.

Im Oktober 2014 haben wir 60 Jahre KURIER gefeiert. Alle noch lebenden Chefredakteure waren dabei. Neben Hugo Portisch, der das Blatt 1958 bis 1967 geleitet hatte, kam auch Hubert Feichtlbauer, Chefredakteur zwischen 1973 und 1975. Zuvor hatte er die Wochenpresse geführt, anschließend das katholische Wochenblatt Die Furche. Kein Zufall, Feichtlbauer verstand sich immer als christlicher Publizist, der mit seiner Kirche freilich so seine Probleme hatte.

Bei der 60 Jahr Feier erfuhren die Redakteure des KURIER, dass sie Hubert Feichtlbauer die wichtigste Grundlage ihrer Arbeit verdanken: Das Redakteursstatut. Das schützt sie und die Redaktionsleitung vor Eigentümern, die Redakteure aber auch vor dem jeweiligen Chefredakteur, weil auch dieser keinen Artikel ohne Zustimmung umschreiben dürfe. Feichtlbauer damals im Festzelt:“Wir hatten eine kämpferische Zeit und wir hatten eine Meinung, die wir nicht aufgegeben haben. Redakteure wurden durch das Statut vor Interventionen geschützt.“

Hubert Feichtlbauer wurde am 7. Februar 1932 in Obernberg am Inn, Oberösterreich, geboren. Wie viele, die die Nazizeit erlebt hatten und die Demokratie geschenkt bekamen, zog es ihn in die USA, in die Freiheit. Feichtlbauer studierte an der Universität St. Louis, Missouri, Philosophie und Politologie. Sein Studium der Staatswissenschaften schloss er 1955 mit dem Doktorat ab. Sofort begann er als Journalist, zunächst beim Linzer Volksblatt, dann bei den Salzburger Nachrichten und mit 38 Jahren wurde er Chefredakteur der Wochenpresse, damals die bedeutendste Wochenzeitung des Landes.

1973 KURIER-Chef

1973 übernahm er für drei Jahre den KURIER, um dann für diese Zeitung aus den USA zu berichten. Nach seiner Zeit als Furche-Chefredakteur war er noch acht Jahre lang, bis 1992, Pressechef der Wirtschaftskammer Österreich.

Feichtlbauer war ein Journalist, dem Unabhängigkeit besonders wichtig war – das Redakteursstatut wurde bereits erwähnt. Aber er versteckte nie seinen christlichen Glauben, wobei

Source:: Kurier.at – Kultur

1 2 3 123