Vorschau: TV-Tipps am Donnerstag

20:15 Uhr, ZDF, Wir lieben das Leben, Dramödie

Das Gute an einem Tiefpunkt ist, man kann nicht tiefer fallen. Das denkt zumindest die arbeitslose Maria Kowalke (Petra Schmidt-Schaller) nach ihrer Trennung und als der „fremde“ Vater wieder in ihr Leben tritt. Statt Kunsterziehung zu unterrichten, muss Maria, die dringend Arbeit braucht, als Musiklehrerin in einer Sekundarstufe einspringen. Die Konzentrationsschwäche ihrer Zehntklässler bringen sie schnell an ihre Grenzen. Maria ist kurz davor, das Handtuch zu werfen. Bis sie erkennt, dass sie die Chance, ihr eigenes Leben und das ihrer Schüler zu verändern, nicht verpassen darf und dabei von unerwarteter Seite Unterstützung erhält.

20:15 Uhr, Das Erste, Hirschhausens Quiz des Menschen, Quizshow

Dr. Eckart von Hirschhausen begrüßt die Schauspiel-Stars Andrea Sawatzki und Dietmar Bär, Moderatorin Sonya Kraus und Wetterexperte Sven Plöger. Diesmal geht es um falsche Erinnerungen, das Leben im falschen Körper – und um Gluten. Ist das nur ein Lifestyle-Trend oder sind wir wirklich empfindlicher geworden, wenn es um Ernährung geht?

20:15 Uhr, VOX, Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr, Actionthriller

Mike Banning (Gerard Butler) vom Secret Service ist Bodyguard des Präsidenten (Aaron Eckhart) und seiner Familie. Als er den Unfalltod der First Lady nicht verhindern kann, degradiert der Präsident ihn in das Finanzministerium. Als im Oval Office eine Versammlung mit den wichtigsten Staatsmännern Südkoreas stattfindet, um über die Krise zwischen Nord- und Südkorea zu beratschlagen, wird das Weiße Haus von terroristischen Nordkoreanern gestürmt. Banning, der sich in unmittelbarer Nähe befindet, sieht seine Chance zur Rehabilitation: Ohne zu zögern begibt er sich mitten in die Gefahrenzone, um das Leben des Präsidenten zu retten.

20:15 Uhr, kabel eins, Arachnophobia, Spinnenhorror

Eine giftige Spinne gelangt mit dem Sarg eines toten Fotografen in die kalifornische Kleinstadt Canaima. Dort paart sie sich mit einer einheimischen

Source:: Stern – Kultur

Echo: Die Reaktionen zum Neuanfang des Musikpreises

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Paukenschlag in der deutschen Musikindustrie! „Den ‚Echo‘ wird es nicht mehr geben“, teilte der Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie am Mittwoch mit. „Die Marke Echo sei so stark beschädigt worden, dass ein vollständiger Neuanfang notwendig sei“, heißt es weiter. Ist das die richtige Entscheidung, nachdem sich der Skandal um die Preisvergabe an die Rapper Kollegah (33) und Farid Bang (31) ausgeweitet hatte? Die Promis und das Netz sind geteilter Meinung.

„Ein Hoch auf das was vor uns liegt“

Sänger Andreas Bourani (34) fasste die Neuigkeit positiv auf. Er twitterte in Anlehnung an seinen Hit „Auf uns“: „Ein Hoch auf das was vor uns liegt 🙂 #ECHO #Veränderung“. Thomas D (49) von den Fantastischen Vier kommentierte das Ganze auf seinem Twitter-Account hingegen mit folgenden Worten: „Der Echo wird abgeschafft?!?!?! Hahahahahahahahahahahahah“. Das Gelächter im Netz ist durchaus groß.

„Und das soll jetzt alles vorbei sein?“

Auf dem offiziellen Twitter-Account des Satiremagazins „extra 3“ wurden gleich mehrere Tweets abgesetzt. „Wo findet denn die Mahnwache für den #Echo statt?“, heißt es zum einen. Kurz darauf folgte: „Der #Echo wird abgeschafft. Dafür haben #Kollegah und #FaridBang den Echo dann wirklich verdient.“ Auf dem offiziellen Twitter-Account der TV-Show „Late Night Berlin“ mit Klaas Heufer-Umlauf wurde das Echo-Aus ebenfalls kommentiert. Zu einem Video-Zusammenschnitt mit dem „Best of Echo 2018“ heißt es: „Und das soll jetzt alles vorbei sein? #Echo“.

Auch kritische Stimmen

Neben den zahlreichen spöttischen Reaktionen werden auch kritische Stimmen laut. Eine Twitter-Userin meint: „Wenn man es nicht schafft, Songs mit antisemitischen Inhalten nicht zu prämieren, ist der einzige Weg anscheinend den Preis abzuschaffen #Echo“. Ähnlich sieht es auch diese Dame: „Anstatt sich mit #Echocaust auseinanderzusetzen, den Fehler einzugestehen, dass sie diesem Pack tatsächlich einen international anerkannten Musikpreis überreicht haben (Verkaufszahlen hin oder her), wird einfach der #EchoAbgeschafft. Dann wird schon Gras drüber wachsen. #Echo“.

Man

Source:: Stern – Kultur

Musikpreis wird abgeschafft: Chronologie eines Skandals: Wie sich das Echo-Aus angebahnt hat

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/kultur/tv/echochronologie-eines-skandals-wie-sich-das-aus-angebahnt-hat-7958346.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Nach dem Skandal um die Auszeichnung der Rapper Kollegah und Farid Bang wird der bekannteste deutsche Musikpreis abgeschafft. Der Echo sei durch die Geschehnisse „so stark beschädigt“ worden, dass ein „vollständiger Neuanfang“ nötig geworden sei, erklärte der Bundesverband der deutschen Musikindustrie (BMVI) nach einer außerordentlichen Sitzung des Vorstands (<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/kultur/echo-wird-abgeschafftdie-begruendung-der-chefs-im-wortlaut-7958072.html“ target=“_blank“>lesen Sie hier die vollständige Begründung).

Dabei kam das Ende für den Echo wenig überraschend: Die Kontroverse um den Musikpreis dauert fast zwei Monate an – in der immer wieder neue Gründe und Formulierungen gefunden wurden, den Auftritt von Kollegah und Farid Bang zu rechtfertigen.

Eine Chronologie um das Hin-und-Her und Hadern des BMVI in der Echo-Kontroverse.

28. März: „Die Sprache des Battle-Rap ist hart“

„Trotz Hassparolen sind die Rapper (Kollegah und Farid Bang, Anm. d. Red.) für den Echo nominiert“, kritisiert die „Bild“-Zeitung. „Ihre Texte sind voller Gewalt und Antisemitismus. Doch jetzt könnten sie dafür sogar einen Preis bekommen“. Echo-Geschäftsführerin Rebecka Heinz erklärt dem Boulevardblatt:

„Die Sprache des Battle-Rap ist hart und verbale Provokationen sind ein typisches Stilmittel. Die Kunst- und Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, angesichts der Textzeilen in ‚0815‘ haben wir aber tatsächlich den Ethik-Beirat gebeten, sich mit dem Produkt zu beschäftigen.“

6. April: „Formaler Ausschluss nicht der richtige Weg“

<a target="_blank" rel="nofollow" title='Reaktion nach Antisemitismus-Kritik: "Marke Echo stark beschädigt" – Die Begründung der Chefs für das Echo-Aus im Wortlaut' href="https://www.stern.de/kultur/echo-wird-abgeschafftdie-begruendung-der-chefs-im-wortlaut-7958072.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Begründung Wortlaut ECHO AbsageDer Ethik-Beirat des Echo, der in Zweifelsfällen vom BMVI-Vorstand berufen werden kann, soll laut Verband „die Vereinbarkeit eines Werkes mit grundlegenden gesellschaftlichen Normen“ beurteilen. Und letztlich über die Nominierung oder Auszeichnung eines Künstlers entscheiden. Das Gremiuem besteht aus Vertretern des öffentlichen Lebens. Das Ergebnis:

Es handle sich um einen „absoluten Grenzfall zwischen Meinungs- und Kunstfreiheit und anderen elementaren Grundrechten“, sagt Wolfang Börnsen, Sprecher des Echo-Beirats. In einigen Texten sei die Wortwahl „provozierend, respektlos und voller

Source:: Stern – Kultur

Kommentar zum Musikpreis: Der Echo ist weg und nichts ist gut

Ja, aber! Eindeutiger kann man die Entscheidung der deutschen Musikindustrie nicht kommentieren, den Musikpreis Echo abzuschaffen.

Er war seit der jüngst erfolgten, bereits im Voraus heftig umstrittenen Verleihung an die Skandal-Rapper Kollegah und Farid Bang nicht aus den Schlagzeilen gekommen. Zu Recht. Wenn man in Deutschland für antisemitische, menschenverachtende Texte nationale Preise gewinnen kann, muss etwas ganz und gar schief gegangen – und schief gedacht worden sein bei den Managern und Kulturfunktionären, die Verantwortung für den Echo trugen.

Deshalb nun ein Ja zum Ende der Auszeichnung, zumindest in ihrer bisherigen Form. Eine späte, auch erst unter massivem Druck getroffene Entscheidung, aber immerhin konsequent.

Das Aber hingegen hat mit der Zukunft zu tun. Und mit den Diskussionen, die nun von Schönrednern verstärkt geführt werden dürften: So schlimm sei das doch alles gar nicht gewesen! Und außerdem müssten wir unbedingt an der Freiheit der Kunst und des Wortes festhalten.

Das müssen wir in der Tat. Und jeglicher Versuch, wie er zum Beispiel von Seiten der AfD immer wieder unternommen wird,…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Kultur

Aus für Musikpreis: Der Echo ist abgeschafft, das Problem bleibt: diese fünf Herren

By Jens Maier

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/kultur/musik/der-echo-ist-abgeschafftdas-problem-bleibtein-kommentar-7958312.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

„Seelenlose Kommerzkacke“ nannte Jan Böhmermann den Musikpreis Echo bereits 2017. Wie Recht er hatte, zeigte sich ein Jahr später. Der Veranstalter, der Bundesverband der Musikindustrie (BVMI), entblödete sich nicht, Farid Bang und Kollegah auszuzeichnen und auftreten zu lassen. Nach hilflosen Entschuldigungsversuchen über mehrere Tage präsentiert der Verband jetzt seine Lösung: Der Echo wird abgeschafft.

„Man wolle keinesfalls, dass dieser Musikpreis als Plattform für Antisemitismus, Frauenverachtung, Homophobie oder Gewaltverharmlosung wahrgenommen wird“, teilte der BVMI am Nachmittag via Facebook mit. Doch dafür ist es längst zu spät. Dass der Echo abgeschafft wird, ist keine mutige Entscheidung des Bundesverbandes der Musikindustrie. Diese Konsequenz war längst unvermeidbar. Oder wer hätte sich im kommenden Jahr zum Echo 2019 einfinden sollen? AfD-Anhänger und Schwulenhasser, Holocaustleugner und Machos?

Dieser Vorstand sollte gar nichts mehr planen

„Man werde dafür sorgen, dass sich ein solcher Fehler in Zukunft nicht wiederhole“, teilte der BVMI mit. Dieser Satz ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Denn statt an personelle Konsequenzen zu denken, wollen die fünf Herren im Vorstand (ja, Sie haben richtig gehört, im Vorstand des BVMI sitzt keine einzige Frau) einfach weiter machen und den nächsten Höllenpreis planen.

Dieser Vorstand sollte gar nichts mehr planen – schon gar keinen Musikpreis. Die Botschaft an Florian Drücke, Frank Briegmann, Bernd Dopp, Patrick Mushatsi-Kareba und Konrad von Löhneysen muss lauten: Verschonen Sie uns mit weiterer „seelenloser Kommerzkacke“, treten Sie von Ihren Ämtern zurück.

<a target="_blank" rel="nofollow" title='Reaktion nach Antisemitismus-Kritik: "Marke Echo stark beschädigt" – Die Begründung der Chefs für das Echo-Aus im Wortlaut' href="https://www.stern.de/kultur/echo-wird-abgeschafftdie-begruendung-der-chefs-im-wortlaut-7958072.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Begründung Wortlaut ECHO AbsageTreten Sie zurück!

„Im Zuge der aktuellen Debatte mussten wir erkennen, dass wir uns in einem Umfeld wiederfinden, das den Preis in ein falsches Licht rückt“, hatte Vorstandssprecher Drücke nach der aufflammenden Debatte um Kollegah und Farid Bang gesagt – so als sei

Source:: Stern – Kultur

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