Psychogramm eines Mannes mit zwei Gesichtern: Böser CC, guter CC

By Alain Kunz

Christian Constantin – ein Mann mit zwei Gesichtern. Wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Der Gute als Arbeitgeber, Mensch und Architekt. Der Böse im Fussball.

CC muss keinen Trank nehmen, um von gut auf böse zu wechseln, wie Dr. Jekyll in der weltberühmten Novelle von Robert Louis Stevenson. Es reichen der Geruch von Fussball, ein Spielfeld, ein Ball. Dann wird CC zum Dämon. Zu jenem Mann, der eigene Spieler des Wettbetrugs verdächtigt. Der sie von Privatdetektiven überwachen und Telefongespräche abhören lässt. Der Trainer anheuert und teils ohne jeden Respekt zuerst an den Pranger stellt, um sie nach einer erniedrigenden kurzen Periode der Tortur zu feuern. Wie Uli Stielike oder Gilbert Gress. Der sich gegen alle Verbände der Welt in einem Fall anlegt, in welchem er von Beginn weg auf verlorenem Posten steht und erst aufhört, als sein Klub in seiner Existenz bedroht ist. Der Schiedsrichter beleidigt, zur Fahndung ausschreibt und malträtiert.

Hat sich CC sein eigenes Grab geschaufelt?

Das ist der böse CC. Der Fussball-CC. Der CC, der sich mit den Ohrfeigen und den Tritten gegen Rolf Fringer sein eigenes Grab geschaufelt haben könnte, wie Insider denken. Das ist der öffentliche CC. Derjenige, den vor allem in der Deutschschweiz viele hassen, ohne ihn zu kennen. Aus purem Neid, weil sie es nie zu einem derartigen Vermögen bringen werden, wie der Selfmade-Millionär aus dem Bergdorf Ayent. Aber auch aus kleinkariertem Unverständnis, weil sie sein glamouröses und bei uns so untypisches Leben im permanenten Vollgasmodus nicht kapieren.

Doch ist das der wahre CC? Nein, die Frage ist falsch formuliert. Es ist nicht der einzige CC. Es ist Mr. Hyde. Der Böse. Der Mörder bei Stevenson. Und nicht der brillante Arzt Dr. Jekyll. Das ist CC, wenn er Familienvater ist.

„Ich habe als Kind nicht eine einzige Ohr­feige gekriegt», sagt Barth, sein Sohn.

Source:: Blick.ch – Sport

Federer vor Höhepunkt am Laver Cup: «Doppelkarriere mit Rafa? Sorry, nein!»

By Cécile Klotzbach aus Prag

Ihr erster gemeinsamer Auftritt im Doppel sorgte für viel Wirbel. Aber der Höhepunkt des Laver Cup steigt heute. Bringen Nadal und Federer die 9:3-Führung für Europa ins Trockene?

Ob das Doppel Federer/Nadal jetzt der ultimative Höhepunkt des Laver Cup in Prag gewesen sei, werden Roger und Rafa nach ihrer Weltpremiere, die sie gegen Sam Querrey und Jack Sock gewonnen haben, gefragt. „Jeder sprach davon, wartete darauf und es war zweifelsfrei ein unvergessliches Erlebnis für uns“, sagt der Schweizer. „Aber da ist auch noch der ganze Rest der beiden Teams, die allesamt zu Ehren des unvergesslichen Rod Lavers spielen. Ihn, John McEnroe und Björn Borg hier zu haben, ist und bleibt für mich das Grösste an diesem Anlass.»

Und der steuert heute auf seine Entscheidung zu. Welcher Tennis-Kontinent ist nach den letzten vier Matches der Beste? Europas oder die aus dem Rest der Welt zusammengestellte Mannschaft? Jeder Sieg zählt drei Punkte, wer zuerst 13 hat, gewinnt. Wollen Federer, Nadal und Co. heute ihren 9:3-Vorsprung ins Trockene bringen, müssen sie also zweimal siegen. Beim ausgeglichenen Stand von 12:12 würde ein weiterer Doppelsatz entscheiden. Captain Borg (Europa) wählte für diesen wichtigen Tag (Berdych/Cilic) fürs Doppel (ab 12 Uhr), dann Zverev, Nadal und Federer aus. McEnroe (Welt) reagierte mit Sock/Isner, Querrey, Isner als Nadal-Gegner und Kyrgios für Roger.

„Hier mit Rafa zu sitzen, ist fast surreal»

Damit kommen die Fans in der Prager O2-Arena erneut in den Genuss, die beiden Weltranglisten-Ersten zu bewundern, die hier zusammen durch dick und dünn gehen. Gut möglich, dass sie sogar erneut der Doppel-Joker wären, käme es zum Stechen beim 12:12.
Es ist nicht nur ein einzigartiges Bild, Federer und Nadal gemeinsam jubeln und spielen zu sehen. Auch dass sie nebeneinander in der Medienkonferenz sitzen und sich gemeinsam den Fragen stellen, ist im Tennis aussergewöhnlich. Während es im Ski-Zirkus oder

Source:: Blick.ch – Sport

Weltrekord verpasst: Kenianer Kipchoge gewinnt Berlin-Marathon

Ein Jahr nach seinem Olympiasieg hat der Kenianer Eliud Kipchoge den Berlin-Marathon gewonnen, den erhofften Weltrekord aber verpasst. Auf regennasser Straße setzte sich der 32-Jährige in inoffiziellen 2:03:34 Stunden durch.

Kipchoge blieb damit über der Bestmarke von 2:02:57 Stunden, die sein Landsmann Dennis Kimetto vor drei Jahren beim Berlin-Marathon aufgestellt hatte.

Zweiter nach 42,195 Kilometern wurde der äthiopische Debütant Guye Adola in 2:03:46 Minuten. Mitfavorit Wilson Kipsang (Kenia) war bei Kilometer 30 ausgestiegen. Kipchoge lieferte sich ein packendes Dull mit dem 26 Jahre alten Adola und setzte sich erst drei Kilometer vor dem Ziel ab. Damit erhält er eine Siegprämie von 40 000 Euro.

Kipchoge war im Mai beim Nike-Projekt „Breaking2» den Marathon quasi unter Laborbedingungen in 2:00,25 Stunden gelaufen. Die Zeit wurde aber nicht als Weltrekord anerkannt.

Source:: Stern – Sport

NFL und NBA: Trump legt sich mit US-Sportstars an – LeBron James nennt ihn „Penner“

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/sport/sportwelt/donald-trump-legt-sich-mit-us-sportstars-an-lebron-james-nennt-ihnpenner7633548.html?utm_campaign=sport&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard“ >

US-Präsident Donald Trump hat sich mit der amerikanischen Sport-Elite angelegt und dafür harsche Kritik nicht nur von Basketball-Superstar LeBron James eingesteckt. Nachdem Trump bereits am Freitag die Teambesitzer der amerikanischen Football-Liga NFL aufforderte, protestierende Spieler zu entlassen, legte er am Samstag mit mehreren Twitter-Nachrichten zum selben Thema nach.

„Wenn ein(e) Spieler(in) das Privileg genießen will, in der NFL oder in einer anderen Liga Millionen zu verdienen, dann sollte es ihr oder ihm verboten sein, die amerikanische Flagge (unser Land) respektlos zu behandeln, und sie sollten bei der Nationalhymne stehen. Wenn nicht, dann bist du gefeuert! Such dir etwas anderes!“, erklärte Trump auf Twitter zur der Weigerung von Tops-Sportlern, während des in den USA vor Partien üblichen Anstimmens der Nationalhymne aufzustehen.

Grund für die Proteste der Sport-Prominenz sind die nach ihrer Meinung ungerechte Behandlung von Minderheiten in den USA sowie die häufigen Vorfälle von Polizeigewalt gegenüber Afroamerikanern.

LeBron James zu Donald Trump: „Du Penner“

In einer weiteren Nachricht über das soziale Netzwerk Twitter hatte sich der Präsident direkt an Basketball-Superstar Stephen Curry von den Golden State Warriors gewandt. Er entzog ihm die Einladung zum obligatorischen Meisterschaftsbesuch seines Teams im Weißen Haus. Die Warriors, die ihren zweiten Titel innerhalb von drei Jahren in der nordamerikanischen NBA gewannen, erklärten daraufhin, dass sie die Nicht-Einladung des Präsidenten akzeptieren werden und auf einen Besuch im Weißen Haus verzichten.

Weitere Reaktionen aus der amerikanischen Sportwelt auf Trumps verbale Angriffe ließen nicht lange auf sich warten. NFL Commissioner Roger Goodell bezeichnete Trumps Aussagen in einer Mitteilung als „trennend“, und NBA-Star LeBron James charakterisierte den Präsidenten auf Twitter sogar als „Penner“. Zudem fügte er hinzu, dass der „Besuch im Weißen Haus eine Ehre war, bis Du aufgetaucht bist“.

„Ich bin ein bisschen frustriert“, erklärte James später in einem Video auf Uninterrupted.com seine wütende <a target="_blank" rel="nofollow" title="Twitter"

Source:: Stern – Sport

Canepa nervt sich über irreguläres Gegengoal: «Das Foul habe ich aus 50 Metern gesehen!»

By Michael Wegmann

FCZ-Präsident Ancillo Canepa ist angesäuert. „Wir wurden um den Lohn unserer Arbeit gebracht.»

FCZ-Abwehrchef Alain Nef (35) lässt seinem Ärger über das Gegentor beim 0:1 in Basel direkt nach Spielschluss freien Lauf. „Suchy stösst mich, das haben alle gesehen.» Vom fallenden Nef landet der Ball beim ehemaligen FCZ-Youngster Dimitri Oberlin, der FCB-Stürmer braucht nur noch einzuschieben. Der FCZ kann den Rückstand nicht mehr korrigieren.

Auf der Tribüne im St. Jakob-Park sitzt Ancillo Canepa. Auch der FCZ-Boss nervt sich über das Schiri-Trio um Sandro Schärer. Canepa zu BLICK: „Ich habe aus 50 Metern gesehen, wie Nef von hinten in den Rücken gestossen wurde.» Und weiter: „Ich ärgere mich, dass wir durch ein irregulär erzieltes Tor um den Lohn unserer Arbeit gebracht wurden. Bei uns wurde jeder Offensivkontakt permanent abgepfiffen. Ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen.»

Doch der Aufsteiger kassiert nach vier Unentschieden in Serie nun die erste Saisonpleite. Ausgerechnet beim grossen Rivalen. Damit muss FCZ-Trainer Uli Forte weiter auf seinen ersten Dreier in Basel warten! Dies ist ihm noch nie gelungen. Weder mit St. Gallen, noch mit GC und mit YB.

Source:: Blick.ch – Sport

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