P. Köster: Kabinenpredigt: Reformiert den Videobeweis oder schafft ihn ab!

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Es gibt eine schöne Szene im Filmklassiker „The Big Lebowski“, in der Lebowskis guter Kumpel Walter Sobchak sich beim Bowling derart über einen nicht geahndeten Regelverstoß echauffiert, dass er schließlich wild mit einer Pistole herumfuchtelt und durch die Halle krakeelt: „Bin ich denn der einzige, dem Regeln noch etwas bedeuten?“

An diesem Wochenende erinnerten die Argumente, mit denen wieder einmal der Videobeweis und seine Anwendung in den Bundesliga-Stadien verteidigt wurde, stark an Walter Sobchak. Dass in manchen Stadien kalibrierte Linien zur Abseitsfeststellung zur Verfügung stehen und in anderen nicht – eine Kinderkrankheit. Dass die Zuschauer im Stadion nach wie vor völlig im Unklaren gelassen werden, weshalb ein Treffer annulliert oder ein Spieler vom Platz gestellt wird – Achselzucken. Dass nach wie vor völlig willkürlich erscheint, wann die Videoassistenten eingreifen, dass sie bisweilen brutale Fouls wie das von Freiburgs Abrashis an Bremens Bargfrede bagatellisieren und klare Elfmeter ignorieren – alles Ansichtssache. Hauptsache, die Regeln werden eingehalten.

Videobeweis: Statt Gerechtigkeit wütende Debatten

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/sport/fussball/philipp-koester/7276938.html?utm_campaign=sport&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard“>kurzbio KösterAll die Willkür, all die Unklarheiten werden mantraartig mit dem Hinweis auf die allumfassende Gerechtigkeit gerechtfertigt, die nun angeblich in den Stadien Einzug gehalten hat. Merkwürdig nur, dass sich trotzdem keine Glocke der Harmonie und Zufriedenheit über die Bundesliga gelegt hat – eher im Gegenteil wird fast noch wütender und erzürnter debattiert. Gladbachs Coach Dieter Hecking ätzte nach dem Spiel gegen Dortmund völlig zu Recht, in der Videozentrale sei wohl zwischendurch einer eingenickt anstatt die Catcheinlage gegen Jannik Vestergaard im Dortmunder Strafraum zu ahnden.

Der nach wie vor hohe Aggressionspegel mag einerseits daran liegen, dass Spieler und Trainer immer noch gerne Sündenböcke für Niederlagen suchen, früher wurden die Referees gescholten, nun die Videoassistenten. Andererseits weigern sich die Befürworter des Videobeweises zu begreifen, dass für ein paar Abseitstore weniger und Platzverweise mehr etwas viel Wichtigeres für die Fans auf den

Source:: Stern – Sport

Ski-Alpin-Superstar: Lindsey Vonns Kampf gegen die Tyrannen

Die Attacken, die Lindsey Vonn im Internet einstecken muss, sind verletzend. „Wir hoffen, dass du wieder scheiterst“, gehört zu den freundlicheren Kommentaren, die nach ihrem sechsten Platz im Super-G auf die 33-Jährige einprasseln. „Es gibt Leute, die mich hassen und hoffen, dass ich eine Klippe runterfahre und sterbe. Aber das werde ich nicht tun“, entgegnet Vonn. Stattdessen will die US-Amerikanerin bei der Olympia-Abfahrt am Mittwoch (3 Uhr MEZ) mit der Goldmedaille „ein Ausrufezeichen“ hinter ihre Karriere setzen. Was ihr dabei hilft? „Ich habe jemanden, der auf mich aufpasst“, sagt sie.

Es sind Vonns vierte Olympische Spiele. Bei den ersten (Salt Lake City 2002) war sie erst 17 Jahre alt, bei den zweiten (Turin 2006) hielt sie den Erwartungen nicht stand. Erst bei den dritten (Vancouver 2010) wusste sie, wie sie mit dem Druck umzugehen hat und gewann Gold. Vor den Spielen in Sotschi riss sie sich das Kreuzband. Entsprechend lange hat sie auf die Gelegenheit gewartet, ihre Laufbahn zu krönen. Doch der sportliche Druck ist nichts gegen das, was sie nun aushalten muss.

Kritik an Donald Trump

Seit Vonn den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump öffentlich kritisiert hat, sieht sie sich Anfeindungen ausgesetzt, die bei weitem das übersteigen, was Sportler normalerweise aushalten müssen….Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Sport

Norweger holten Gold

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Pyeongchang/Alpensia Pyeongchang. Österreichs Skisprung-Quartett Stefan Kraft, Manuel Fettner, Gregor Schlierenzauer und Michael Hayböck hat am Montag zum Abschluss der Sprungbewerbe bei den Olympischen Winterspielen im Teambewerb auf der Großschanze in Alpensia den vierten Platz belegt. Damit blieb das ÖOC erstmals seit 2002 ohne Olympiamedaille bei den Springern. Gold ging an das Quartett aus Norwegen vor Deutschland und Polen. Die österreichischen Adler konnten in den Kampf um Edelmetall…

Source:: Wiener Zeitung – News Sport

Österreich am Montag ohne Medaille

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Pyeongchang. Nach sechs Tagen mit zumindest einer österreichischen Medaille sind die rot-weiß-roten Athleten bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang am Montag wie befürchtet ohne Erfolgserlebnis geblieben. Österreichs Skispringer Stefan Kraft, Manuel Fettner, Gregor Schlierenzauer und Michael Hayböck belegten im Teambewerb Rang vier, die Medaillen waren außer Reichweite.Gold ging erstmals im Mannschaftsevent an Norwegen vor Deutschland und Polen. Das Trio hatte sich von Beginn an…

Source:: Wiener Zeitung – News Sport

Wird er dafür in Bern bestraft? Sion-Trainer Jacobacci zaudert vor dem Gang ins Stade de Suisse

By Alain Kunz

Endlich der erste Sieg im Jahr 2018! Nach dem 3:1 gegen Lausanne hat Sion nun so richtig Lust auf YB. Eray Cümart sagt: „Auch wenn das der Leader ist – wir haben keine Angst.»

Angst verbietet des Fussball-Selbstverständnis eines Baslers ohnehin. Diese Nicht-Angst hat man bei dieser Herkunft gewissermassen in den Genen. Auch wenn der FCB im Jahr 2018 gleich viele Punkte geholt hat wie Schlusslicht Sion: drei…

Der Walliser Abwehrchef weiter: „So wie wir gegen Lausanne aufgetreten sind, werden wir auch in Bern auftreten: Mit viel Selbstvertrauen. Und dann holen wir dort auch ein gutes Resultat.»

Forsch also, der junge Mann. Wie sein Präsident, der sich das Spiel vor dem Fernseher anschauen musste: „Wenn Du in Bern zögerlich auftrittst, verlierst du», sagt Christian Constantin. „Früher oder später macht YB ein Tor. Wir haben sehr viel Offensivqualität. Die müssen wir in de Waagschale werfen und nach vorne spielen. So wie beim 3:3 unter Peter Zeidler. Nur muss der Schiri besser sein.» Und das Gedächtnis des Präsidenten: Denn trotz einer fantastischen Offensive verlor Sion diesen Wahnsinnsmatch im November 2016 3:4. Durch einen zweifelhaften Penalty.

Doch nicht alle halten die Harakiri-Methode für die richtige im Stade de Suisse. Der Coach ist da viel vorsichtiger. „Es ist ein schönes Spiel, weil wir gar nichts zu verlieren haben», so Maurizio Jacobacci, Italiener aus Bern-Betlehem. „Es ist aber vor allem wichtig als Vorbereitung für die Spiele gegen Thun und Luzern. Da gehts dann um alles.»

Was bedeutet? Kein Glaube an die Sensation? „Nein, das nicht. Aber man muss auch realistisch sein. Wir müssen uns bewusst sein, was uns dort erwartet. Ich muss genau darauf acht geben, wer auf Kunstrasen spielen kann, damit ich in den beiden Spielen danach keine Verletzten habe.»

Tönt schon ein bisschen zaudernd. Und Zauderer werden in Bern meistens brutal bestraft.

Source:: Blick.ch – Sport

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