Fickentscher wird wohl die Nummer 1: Kommt Djourou ins Wallis?

By Alain Kunz, Catania

Sion gewinnt einen Test gegen Viertligist Troina 2:0. Die Erkenntnis: Fickentscher wird wohl die Nr. 1. Und die Frage: Kommt Djourou zurück in die Schweiz?

Nach dem 1:2 gegen Serie-C-Klub Calcio Catania siegen die Walliser auf Sizilien gegen Troina mit 2:0. Die Tore machen Adryan (5.) und Schneuwly (51.), der das 1:0 zudem vorbereitet.

Nicht zugegen ist Präsident Christian Constantin. Sturm Friederike verhindert einen Start seines Privatjets in Sion. Und ein Linienflug ist CC zu umständlich. So sieht er nicht, dass Kevin Fickentscher gegen den klaren Leader der Gruppe I (Sizilien, Kalabrien, Kampanien) der Serie D ganz hervorragend hält. „In der Tendenz holen wir eher einen jungen Goalie als Backup für Kevin», so Trainer Gabri. Was bedeuten würde: Fickentscher wird die Nummer eins! Hat er das Zeug dazu? Gabri: „Zu hundert Prozent. Er hat einen kompletten Match gemacht und hat auch keine Angst mehr, sich mit dem Fuss einzubringen.»

Obwohl Sion mit Bamert, Cümart, Neitzke und Angha bereits vier Innenverteidiger im Kader hat, bleibt die Suche nach einem neuen Abwehrchef prioritär. Gabri: „Wir brauchen da hinten einen Mann mit viel Erfahrung.» Einen wie Johann Djourou, der bei Antalyaspor wohl sportlich überzeugen konnte. Das Team indes nicht. Der Initiator des Projekts, den Klub an die Spitze zu bringen, ist schon von Bord gegangen. Als 15. der Süper Lig kämpft man ebenso sehr ums Überleben wie die Touristenregion an der Türkischen Riviera unter der Erdogan-Fuchtel. Flieht da Djourou nach Sion? Oder nach Lausanne? Gabri sagt, er habe davon ebenso wie die Journalisten gerüchteweise vernommen.

Source:: Blick.ch – Sport

Als Kind verlor er seinen Papa – jetzt startet er durch: Gian Luca Barandun ist der neue Iceman

By Marcel W. Perren aus Kitzbühel

Gian Luca Barandun verlor als Kind seinen Vater. Jetzt nähert sich der Bündner ganz leise der Weltspitze.

Gian Luca Barandun erinnert in vielen Dingen an Carlo Janka (31). Er ist wie der Iceman aus Obersaxen im Bündnerland aufgewachsen. Barandun besticht wie Janka mit einem sehr feinen und trockenen Humor, viele Worte verliert aber auch er nie. „Wenn Janka und Barandun an einem Tisch sitzen, herrscht eine Stimmung wie in einem Ruheabteil», bestätigt Cheftrainer Tom Stauffer.

Barandun kommt dem letzten, derzeit verletzten Schweizer Gesamtweltcupsieger auch resultatmässig immer näher. In der Altjahreswoche realisierte er als Neunter seine erste Top-10-Platzierung im Weltcup. Und bei seinem Debüt am Lauberhorn überzeugte Gian Luca letzten Samstag mit dem 15. Rang. Mit einem weiteren Top-15-Rang in Kitzbühel oder in Garmisch könnte Barandun das Olympia-Ticket lösen.

Ziel: Etablieren im Weltcup

Doch daran denkt der 23-Jährige im Moment eher weniger: „Ich habe mir vor dieser Saison ganz andere Ziele gesetzt als eine Olympia-Teilnahme, und daran hat sich in der Zwischenzeit auch nicht viel verändert. Zuerst will ich mich richtig im Weltcup etablieren.»

Baranduns Abgeklärtheit ist auch auf ein schmerzliches Kapitel in der Familiengeschichte zurückzuführen – Gian Luca war noch ein Kind, als sein Vater starb. „Dadurch musste ich automatisch noch selbständiger werden.»

In Kitzbühel erbt Barandun nun ausgerechnet von Janka einen ganz wichtigen Platz. Da sich „Jänks» knapp drei Monate nach seinem Kreuzbandriss noch nicht fit genug für einen Rennstart am Hahnenkamm fühlt, wird Barandun am Samstag in der Abfahrt erstmals in seiner Karriere in den Top 30 starten dürfen.

Source:: Blick.ch – Sport

BVB: Ohne Aubameyang nach Berlin – Wechsel vor Abschluss?

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Ohne Superstar Pierre-Emerick Aubameyang hat Borussia Dortmund den Flug zum Auswärtsspiel bei Hertha BSC (Freitag, 20.30 Uhr) angetreten. Der 28 Jahre alte Torjäger aus Gabun reiste am Donnerstagabend nicht mit seinen BVB-Kollegen nach Berlin. „Auba trainiert in Dortmund. Wir haben das Gefühl, dass er mit dem Kopf nicht hundertprozentig bei der Sache ist. Es ist eine schwierige Situation“, erklärte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc. Bei der Pressekonferenz am Mittag hatte Trainer Peter Stöger noch angedeutet, dass der Gabuner für das Berlin-Spiel wieder eine Option sein könnte: „Ich habe mit ihm am Montag ein kurzes Gespräch geführt und ihm gesagt, was ich von ihm erwarte: Dass er Gas gibt im Training. Demnach, wenn sich nichts mehr ändert, ist er…<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.mz-web.de/sport/fussball/bvb-ohne-aubameyang-nach-berlin-wechsel-vor-abschluss29517962″>Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Sport

So schlimm stehts um Servette: Präsident Quennec ist der Bremsklotz

By Dino Kessler

Wird der Westschweizer Sport diesen Typen denn nie mehr los? Unter Hugh Quennec steuert Servette wohl ins Elend.

In seiner Traumwelt sieht sich Hugh Quennec (52) vielleicht als der Mann, der den Westschweizer Sport vom Mief der Bedeutungslosigkeit befreit. Nicht sein einziger Denkfehler: Der Westschweizer Sport hatte in der Vergangenheit einige Sternstunden, und dies lange Zeit bevor die Tricks eines „Parvenus» vom Schlage eines Quennec in den Salons entlang der Rhône zu Empörung führten.

Unterschätzt hatte der Financier und studierte Elektroingenieur nicht nur die Launen des Genfer Geldadels. Auch die Basis rebelliert Anfang 2016, als bekannt wird, dass Quennec nicht nur bei Servette, sondern auch bei Lausanne die Mehrheit der Anteile hält. Aus Lausanne wird Quennec quasi mit Fackeln und Mistgabeln vertrieben, weil er sich weigert, seine Anteile an Investoren zu verkaufen, die das neue Stadionprojekt möglich machen.

Erst unter dem Druck des Mobs und nach einer Gesetzes- und Statutenänderung verkauft Quennec seine Mehrheitsanteile am Lausanne HC. Dabei hatte er nur ein Jahr zuvor das Amt des Präsidenten beim traditions- und ruhmreichen FC Servette abgeben müssen, weil eine Gruppe von Investoren ihren Einstieg von der bedingunslosen Kapitulation Quennecs
abhängig machten.

Elend? Quennec ist dabei

In Lausanne mit Schimpf und Schande verjagt, beim FC Servette nicht mehr erwünscht. Und immer steht ein Name im Vordergrund: Hugh Quennec.

Auch die aktuellen Wirren beim HC Genf-Servette werden an Quennec aufgemacht. Er war es, der Chris McSorley nach der letzten Saison zum Pausenaugust degradierte. Seit McSorley nur noch seinen Zahltag absitzt, steuert der Klub schnurstracks dem Elend entgegen.

Sechs bis acht Millionen Franken sollen die Miesen betragen. Die Stadionmiete, Rechnungen von Lieferanten und Ausrüstern wurden während Monaten nicht bezahlt. Von Geldsorgen im Zusammenhang mit Hugh Quennec will in Genf allerdings keiner etwas hören, der Mann hat in der Stadt

Source:: Blick.ch – Sport

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