Debütalbum: Leona Berlin überzeugt mit atmosphärisch dichten Songs

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Leona Berlin überzeugt sofort mit ihrem selbstproduzierten Erstling, der stilistisch nicht festzulegen ist. Klarer Jazz, Strukturen die eher als Pop oder Hip-Hop zu erkennen sind und Elemente von Soul und R&B sind die Basis ihrer charakteristischen vielschichtigen Vocal-Arrangements.

Für ihre Songs setzt sie einen Harmonizer ein, mit dem sie ihre Stimme vervielfacht und dann zusammen mit der Band ihren faszinierenden Sound kreiert. „Meine Songs entwickeln sich quasi von alleine. Ich lasse mich von einer Idee inspirieren, programmiere und sample Instrumentals und nehme Layer für Layer meinen Gesang auf, bis ich weiß, wohin die Reise hingeht», erklärt sie.

Gut drei Jahre hat es gedauert bis das selbstbetitelte Album aufgenommen werden konnte. Während dieser Zeit hat die Newcomerin ihre Songs regelmäßig vor Publikum getestet und verfeinert, auch als Support der im Februar 2017 verstorbenen Jazz-Legende Al Jarreau.

Glänzende Einfälle, musikalische Glanzlichter, ungewöhnliche Rhythmen sorgen dafür, dass keines ihrer Stücke dem anderen gleicht. „Walking» entwickelt sich sehr schön auf dem Gleichmaß des Gehens. Überhaupt sind die Titel auch Programm: „Movin», „Fee», „Cruel (Heal me)» und „Searching» die Suche nach dem Unbekanntem, Unbestimmbaren, dem Selbst.

„Feel The Love» ist eine eher schwere, sehr emotionale Ballade über einen Mann, der alles verloren hat und den Glauben an die Liebe durch die Sterne am Himmel wiederfindet. In „Thinking About You» verarbeitet sie die Trennung von ihrer Jugendliebe. Mit viel Gespür hat sie sich auch des Prince-Covertitels „Nothing Compares 2 U» angenommen. Stärkster Titel des Albums aber ist „Flying High» – „You are my only desire!»

Leona Berlins Timbre ist klar und kratzig, ihre Artikulation hat etwas Zwingendes, das im Gedächtnis bleibt und ihr künstlerischer Idealismus ist dabei eindeutig ein Trumpf. Ihre Karriere startet sie nun tatsächlich von ihrer aktuellen Wahlheimat aus: Berlin.

Source:: Stern – Kultur

Jahrhundertschau im KHM: Bruegel sehen, fühlen und riechen

Ab 2. Oktober zeigt das Kunsthistorische Museum eine einmalige Zusammmenschau des Werks von Pieter Bruegel d.Ä.

Es sei höchste Zeit, mit dem Image des „Bauern-Bruegel“ aufzuräumen, sagt Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums (KHM). Für ein wirklichkeitsnäheres Bild von


Pieter Bruegel
d. Ä. (um 1525/ 1530-1569), der die Landschafts- und Genremalerei revolutioniert hat, dürfte eine weltweit einmalige Ausstellung ab 2. Oktober im KHM sorgen.

Sie versammelt – zum 450. Todestag des niederländischen Renaissance-Malers und -Zeichners – mit fast 30 Gemälden rund drei Viertel seiner erhaltenen Ölbilder, dazu Zeichnungen und Drucke von 26 öffentlichen und zahlreichen privaten Leihgebern.

Darunter die Königlichen Museen der Schönen Künste in


Brüssel
mit der – nach dem KHM, das allein zwölf Tafelbilder besitzt – größten Gemäldesammlung. Und die Königliche Bibliothek mit 90 Original-Radierungen und Stichen des Geschichtenerzählers, Satirikers und Gesellschaftskritikers. „Mit dem Verkauf von Kupferstichen konnte Bruegel seinen Lebensunterhalt finanzieren“, sagt der Brüsseler Grafik-Experte Joris Van Grieken.

KHM

Einzigartig

Ob „Die Anbetung der Heiligen Drei Könige im Schnee“, „Winterlandschaft mit Vogelfalle“, „Zwei angekettete Affen“, „Der Triumph des Todes“ oder das bisher umstrittene Gemälde „Die Bucht von Neapel“ (um 1564), das der Kunsthistoriker Manfred Sellink jetzt nach neuen Erkenntnissen „anhand der Pinselführung und des Detailreichtums“ zweifelsfrei Bruegel zuordnet: „Alle transportfähigen Gemälde werden in


Wien
gezeigt“, sagt Kuratorin Sabine Penot.

So sind in der umfassenden Gesamtschau im KHM zum ersten Mal seit rund 400 Jahren auch der „Turmbau zu Babel“ aus Wien und der „Turmbau“ aus Rotterdam nebeneinander zu sehen. Einst in der Sammlung Rudolfs II. waren sie vereint.

„Die Bienenzüchter“ und „Der Vogeldieb“ werden überhaupt erstmalig gemeinsam ausgestellt.

Die „Dulle Griet“ aus dem Museum Mayer van den Bergh in Antwerpen ist – eigens in Hinblick

Source:: Kurier.at – Kultur

David Guetta: „Erfolg macht extrem schnell süchtig“

Der Megastar der elektronischen Musik spricht über den Tod seines Freundes Avicii und die Zwänge und Ängste der Star-DJs

Lange musste man auf „7“, das neue Werk von


David Guetta
, warten. Jetzt ist es erschienen – als Doppelalbum. Auf einer Platte erklingen die für Guetta schon üblichen Pop-Hits, diesmal mit Gästen wie Sia und Justin Bieber. Die zweite Platte bietet dagegen eine Sammlung von Underground-Club-Songs, für die sich der 50-jährige Franzose Jack Back nennt.

Auch wenn er gut davon leben könnte, nur mehr Singles zu veröffentlichen, war Guetta das Album wichtig – als künstlerisches Statement, das für ihn ein Befreiungsschlag ist.

KURIER: Warum haben Sie bei „7“ die Club-Songs unter dem Pseudonym Jack Back veröffentlicht, obwohl durch das Format alle wissen, dass Sie hinter Jack Back stecken?

David Guetta: Das ist mein siebentes Album. Aber die Zahl ist auch ein Symbol: Es gibt sieben Tage in der Woche, sieben für die Schöpfung. Für mich schließt sich mit „7“ ein Kreis. Wenn du als Künstler anfängst, verspürst du nichts als positive Energie und Leidenschaft. Aber dann wirst du erfolgreich und bekommst Angst, weil du an der Spitze bist und nicht weiter kommen kannst. Ich habe diese Ängste jetzt abgelegt, bin mit Jack Back zu meinen Wurzeln zurückgegangen. Ich habe immer noch große Pop-Hits, aber auch wieder etwas in dem Stil, mit dem ich voll Enthusiasmus begonnen habe.

Warum wollten Sie dann nicht nur ein Jack-Back-Album aufnehmen? Gibt es Druck, am laufenden Band Pop-Hits zu produzieren?

Oh ja, ich stand jahrelang unter diesem Druck. Aber dieses Album ist dazu da, mich davon zu befreien. Ich nehme mir den Luxus, das zu tun, was mir Spaß macht. Einige dieser Songs werden keine Hits sein. Aber das ist okay, denn wenn man nur

Source:: Kurier.at – Kultur

«Soko Potsdam»-Darsteller: Michael Lott: «Betrete komplett neues Terrain»

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Michael Lott (54) ist ein bekanntes TV-Gesicht. Ab diesem Montag (18.00 Uhr) spielt er im ZDF den Kriminalrat Bernhard Henschel in der neuen Krimiserie „Soko Potsdam».

Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur spricht er über diese Figur, wie er das Thema Haupt- und Nebenrollen sieht und was er sonst noch so macht.

Frage: Was hat Sie bewogen, die Rolle des Kriminalrates zu übernehmen?

Antwort: Es wurde Zeit. Ich habe damit ein für mich komplett neues Terrain betreten, weil ich mit dieser Rolle auf der anderen Seite stehe. Bislang bin ich als Figur meist der Verdächtige oder gar der Mörder, und dieser überfällige Seitenwechsel tut mir ganz gut. Auch wenn das vermutlich jeder Kollege sagen würde, tue ich es: Unsere Serie ist anders. In der Soko-Familie ragen wir bestimmt heraus, die Kollegen passen, die Bücher sind toll, die Musik stimmt, und die Folgen werden horizontal und spannend erzählt.

Frage: Was ist dieser Chef für ein Typ?

Antwort: Er ist ganz okay, denke ich. Bernhard Henschel ist aber eben nicht immer nett. Er ist eine Autoritätsperson, der an feste Strukturen glaubt, und greift vor allem dann in die Ermittlungen ein, wenn sie nicht rund laufen. Auch unter den Kollegen gibt es hin und wieder Reibungen, wo der Chef moderierend eingreifen kann. Privates kommt auch vor, aber nicht zu viel. Wir Schauspieler konnten hier sogar mit den Autoren zusammenarbeiten. Es ist auf jeden Fall eine Figur, die ich mag und die ich vertreten kann.

Frage: Wie sehen Sie das Thema Haupt- oder Nebenrollen?

Antwort: Sehr differenziert. Es genügen ja schon zwei oder drei Drehtage, um eine Figur zu spielen, deren Szenen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mein großes Los ist, dass ich in keine Schublade passe. Man kann mich einfach für Vieles besetzen, gerne auch für eine Hauptrolle als sympathischen Loser wie in „Schmidts Katze». Kleinere

Source:: Stern – Kultur

TV-Tipp: Polizeiruf 110: Crash

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„Und nun ist sie tot, weil sie einem Rennauto im Weg gestanden hat, ja?» – Klaus Wagner (Ben Becker) hat seine Tochter verloren. Er steht verzweifelt am Fenster seiner Plattenbauwohnung und schaut hinaus. Dann zertrümmert er mit der Faust die Scheibe, Blut tropft auf den Boden.

Sara stirbt nachts um 3.00 Uhr auf den menschenleeren Straßen Magdeburgs. Ein Auto hat die junge Frau erfasst. Es war etwa 150 Stundenkilometer schnell. Sara trägt Kopfhörer, hat das heranrasende Fahrzeug nicht bemerkt. War es ein tragischer Unfall bei einem illegalen Autorennen? Oder Absicht? Der Fahrer hält zunächst an, flüchtet dann aber mit quietschenden Reifen. Niemand hat etwas gesehen und die Straßenreinigung unwissend wichtige Spuren beseitigt.

In der Magdeburger „Polizeiruf 110»-Folge „Crash» an diesem Sonntag (20.15 Uhr) im Ersten geht es um den Geschwindigkeitsrausch, um getunte Boliden und eine verzwickte Liebesbeziehung. Die Hauptkommissare Dirk Köhler (Matthias Matschke) und Doreen Brasch (Claudia Michelsen) ermitteln in dunklen Hinterhofwerkstätten, in der Tuningszene und im Internet, wo sich Mitglieder der Gruppe „Le Magdeburg» mit ihren viel zu lauten und viel zu schnellen Autos brüsten. Mehrere Männer mit Hang zu zu vielen Pferdestärken und Plastikspoilern rücken nach einer Observation ins Visier der Ermittler. Hat einer von ihnen Sara totgefahren? Und wenn ja, warum?

Schon bald kommt Saras Beziehung zum notorisch klammen Paketboten Henry Otto (Dennis Mojen) und dem gut betuchten Unternehmersohn Henry Müller (Anton von Lucke) ans Licht. Beide fahren gern aus Spaß sehr schnell. Es ist eine Dreiecksbeziehung. Brasch und Köhler finden heraus, dass die Bäckereifachverkäuferin beide Männer liebte – zuletzt war sie wohl mehr dem reichen Henry zugetan, der beim Rasen gern klassische Musik hört. „Sie war der einzige Mensch, der mir was bedeutet hat», sagt er einmal weinend zu Saras

Source:: Stern – Kultur

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