Wer ist noch echt?

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Es hat einen besonderen Reiz, wenn in einer Folge der Serie „Electric Dreams“ ein Haufen Versandpakete vor sich hin verrottet – die Aufschrift kommt einem auf den ersten Blick bekannt vor. Auf den zweiten sieht man, dass da doch nicht „Amazon“ steht, sondern „Autofac“. Und wenn man dann weiß, dass diese Fabrik namens Autofac eine durchaus furchteinflößende Rolle in dieser Zukunftsvision spielt, dann kann man Amazon schon ein gerüttelt Maß an Selbstironie attestieren…

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Mamma, Mozzarella, Mussolini

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Italien, das ist für viele Menschen deutscher Muttersprache ein Sehnsuchtsort erster Kategorie, viel mehr als Griechenland, das ehemalige Jugoslawien oder gar Spanien. Italien, das sind Kindheitserinnerungen an Adriastrände, später verliebte Wochenenden in Venedig, für Ältere Erholung und Genuss in der Toskana oder im Piemont. Und immer das Licht, der Süden, die Wärme, die Menschen, das Essen – die italienische Reise, sie gehört spätestens seit Goethe zum kollektiven Emotionen-Schatz des…

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Turbo für das iPhone

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Für Apple war der Gegenwind einfach zu stark: Nachdem bekannt geworden war, dass Apple zur Schonung älterer iPhone-Akkus den Prozessor per Softwareupdate gedrosselt hatte, was zu erheblichen Leistungseinbußen bei den Geräten führte, hagelte es wütende Proteste vonseiten der Konsumenten, die Apple vorgeworfen hatten, damit zum Kauf neuer Geräte animieren zu wollen. Jetzt hat Apple-Chef Tim Cook angekündigt, dass in einem neuen Software-Update, das in absehbarer Zeit erscheinen soll…

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Liebestrank für Schmetterlinge

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Nun beginnt also das Jahr der hundertjährigen Toten, die in Wien nicht mehr ruhen dürfen – und es beginnt im Leopold Museum. 1963 hatte Klaus Demus noch kritisiert, dass die ganze Welt die Wiener Kunst des Jugendstils nicht wahrnimmt. Sammler Rudolf Leopold hatte das Glück, dass viele Österreicher damals entweder kein Geld hatten oder im Fieber der zweiten Moderne keine Vorahnung teilten, ja sogar den Jugendstil noch als Kitsch beschimpften. Aber seit 1985 und Hans Holleins Festwochenschau „Wien…

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Missstand in der Medienbranche: Ärger beim Deutschen Fernsehpreis: keine Drehbuchautoren erwünscht?

By Wiebke Tomescheit

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/kultur/sind-drehbuchautoren-beim-deutschen-fernsehpreis-unerwuenscht7826454.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Damit ein Film oder eine Serie entstehen kann, braucht es erst einmal eine Idee. Die muss jemand haben, er muss sie mühevoll ausarbeiten und dann in langwieriger Arbeit zu einem Drehbuch entwickeln. Ohne das gäbe es – nichts.

Das scheint den Initiatoren des Deutschen Fernsehpreises, der am 26. Januar in Köln verliehen wird, egal gewesen zu sein. Für alle nominierten Serien und TV-Filme lud man zwar Schauspieler, Regisseure und Produzenten ein, die Autoren aber blieben außen vor.

Keine Einladung für Autoren – aus Platzgründen?

Ein Mitglied des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren erhielt hierfür die Begründng, „dass der Deutsche Fernsehpreis dadurch, dass es in diesem Jahr eine Serienkategorie gibt, ein deutliches Platzproblem hat und daher generell bei allen Filmproduktionen in der ersten Einladungsrunde darauf verzichtet hat, Autorinnen und Autoren einzuladen“.

<a target="_blank" rel="nofollow" title='"You Are Wanted" von Arno Strobel: Wie Amazon die Schweighöfer-Serie auf allen Kanälen verbreitet' href="https://www.stern.de/kultur/tv/-you-are-wanted-wie-amazon-die-schweighoefer-serie-auf-allen-kanaelen-verbreitet-7371510.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>arno-autor 12.08

Die Empörung darüber war groß. Denn sie steht für ein generelles Problem in der deutschen Medienszene. Anders als in Ländern wie England, den USA oder Dänemark gelten Drehbuchautoren in Deutschland erschreckend wenig.

Ein Problem, das auch der Autor Jan Braren („Homevideo“, „Tatort“) kennt. „Die dummdreiste Einladungspolitik der Veranstalter des Fernsehpreises ist leider nur ein weiteres Beispiel für die Geringschätzung, mit der Autoren in der Film- und Fernsehbranche behandelt werden. Und ich unterschreibe fast alles, was dazu in den letzten Tagen von anderen Autoren gesagt wurde“, sagt er. „Skandalöser als eine Nichteinladung beim Fernsehpreis finde ich allerdings die Arbeits- und Vertragsbedingungen der Autoren.“

Drehbuchschreiber haben es in Deutschland schwer

Er schildert den Alltag als Drehbuchschreiber: „Wenn der schwierige Prozess der Buchentwicklung, in dem nicht selten die Meinungen und Ideen gleich mehrerer Redakteure, Darsteller, Produzenten und des Regisseurs in Einklang gebracht werden müssen, wenn dieser Prozess nicht flüssig voranschreitet, dann werden Autoren eben ausgewechselt und mit einem lächerlichen Handgeld für monate-, manchmal jahrelange Arbeit vor

Source:: Stern – Kultur

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