Vor uns der „Draghi-Crash“?

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Es ist jetzt schon wieder fast zehn Jahre her, dass sich die deutsche Bundeskanzlerin Merkel und ihr damaliger Finanzminister Steinbrück gezwungen sahen, an einem Sonntag öffentlich im Fernsehen für die Sicherheit der Spareinlagen zu bürgen, weil am Montag ein Run der Sparer auf die Banken drohte – und mit ihm schlimmstenfalls ein Kollaps der ganzen Volkswirtschaft. Heute ist das Vertrauen in die etwa 8000 Banken Europas weitgehend zurückgekehrt. Nicht zuletzt deswegen…

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Mehr Nischen als Ecken

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Das Grundmuster des Fernsehens steht vor einem Wandel, nicht allein durch Netflix und Co., sondern nun vor allem dadurch, dass einer der größten Content-Player am Markt einen Alleingang versucht. Während früher klassische Verwertungsketten in der Filmindustrie mit Partnern abliefen, die jeweils ihr Handwerk beherrschten, verkehrt sich das im Internet-Zeitalter zusehends ins Gegenteil, und aus den Spezialisten werden wieder Generalisten, die alles selbst machen wollen…

Source:: Wiener Zeitung – News Kultur

„Feminismus hat heute mehr Witz“

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Neues Design, neue Preisstatue – und natürlich neue Sieger: Der Hauptpreis des Österreichischen Kabarettpreises (gesponsert von HDI Versicherung, Stadt Wien, VOR-Magazin, Wiener Volkshochschulen und Grätzlhotel) geht heuer an Lukas Resetarits (aktuelles Programm: „70er – leben lassen). Den Förderpreis bekommt das Duo Antonia Stabinger und Ulrike Haidacher alias Flüsterzweieck („Stabile Eskalation“), das mit feministischen Ansagen auf sich aufmerksam gemacht hat. Auch den Programmpreis bekommt…

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Unliebsamer Regisseur: Kirill Serebrennikow in Moskau verhaftet

Der prominente russische Theaterregisseur Kirill Serebrennikow (47) ist unter Betrugsverdacht festgenommen worden. Das teilte das Staatliche Ermittlungskomitee am Dienstag in Moskau mit. Der Leiter des Moskauer Gogol-Theaters stehe im Verdacht, zwischen 2011 und 2014 staatliche Gelder von 68 Millionen Rubel (knapp eine Million Euro) veruntreut zu haben.

Serebrennikow ist ein international anerkannter Theatermacher und steht der russischen Führung kritisch gegenüber. Er sollte im September in Stuttgart die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ inszenieren.
Die Behörden hatten…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Kultur

Gitarrenrock: The Sherlocks bringen ihr Debüt heraus

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Was sich wie ein kleines modernes Märchen anhört, ist nach eigenen Aussagen genau so passiert: bei einem Ständchen zu Weihnachten hörten die Brüder Kiaran und Brandon Cook im Nachbarhaus in einem Viertel in Sheffield plötzlich Gitarrenmusik.

Da sie wussten, dass nebenan ebenfalls zwei Brüder wohnten, war die Kontaktaufnahme schnell geschehen. Viele gemeinsame Stunden mit Fußball, Musik und Jamsessions später waren „The Sherlocks» entstanden. Mit ihrem frischen Gitarrenrock, der vor allem ein jüngeres Publikum anspricht, tingelten sie seit ihrer Gründung 2010 durch kleine Bars und Clubs in ihrer Heimatstadt. Erst mit Cover-Songs ihrer Helden („Arctic Monkeys», „The Libertines», „The Stone Roses») später dann mehr und mehr mit eigenen Kompositionen wussten die vier Jungs zu überzeugen.

Der Durchbruch gelang schließlich, als sie als Support für eben jene Bands fungierten, deren Songs sie selbst noch in ihren ersten Sessions spielten: mit den „Libertines» oder den „Kings of Leon» spielten sie in Großbritannien und wurden so einem größerem Kreis bekannt.

Schließlich bekamen sie 2016 bei Infectious Music ihren ersten Plattenvertrag. Das Label, bei dem auch Indie-Größen wie Alt-J, Blocparty oder RY-X in Lohn und Brot stehen, hat sich durch die Förderung junger, aufstrebender Bands einen Namen gemacht. Mit „Live for the Moment» haben die „Sherlocks» nun ihren Erstling vorgelegt, bei dem der Name Programm ist.

Die Stücke, betitelt mit „Will you be there?», „Last Night», „Candlelight» oder „Live for the Moment» greifen das Lebensgefühl der Millennials auf, das vor allem durch Themen wie Erste Liebe, Gemeinschaft und Orientierung geprägt ist. Natürlich dürfen Partys und Freiheit als Ausdruck jugendlicher Lebensart nicht fehlen. So gesehen, deckt das Album thematisch eine breite Basis ab, was den Erfolg der Band gerade bei jungen Menschen erklärt.

Musikalisch changieren „The Sherlocks» zwischen den Helden des britischen Indie-Rock und einer Schülerband. Der Sound ist klar und sauber, die Stücke sind glatt und eingängig.

Source:: Stern – Kultur

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