„Der Ort, an dem das Fremde zu Hause ist“

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. „Musik, Tanz und Literatur aus anderen Regionen“ erwartet die Besucher bei dem von André Heller kuratierten Open-Air-Fest am Heldenplatz zur Eröffnung des Weltmuseum Wien am Mittwochabend. Vor seiner ersten Führung durch das in mehrjähriger Umbauarbeit umgestaltete ehemalige Völkerkundemuseum und vor seiner ersten Probe für den 90-minütigen Abend gab Heller Journalisten Einblicke in sein Konzept. Als er kontaktiert wurde, „ob mir etwas zur Eröffnung einfällt“…

Source:: Wiener Zeitung – News Kultur

Vorwurf sexueller Übergriffe: New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Weinstein

<img width="150" src="https://image.stern.de/7672060/3×2-480-320/68b107b31c9e7b702d9eb508b41b5f78/qi/24dpastarlineimageslargeurnnewsmldpacom2009010117102499574699large43jpg-0e2e76cea01cae79.jpg“>

Nach der Polizei in New York und Los Angeles ermittelt nun auch die New Yorker Staatsanwaltschaft gegen Filmmogul Harvey Weinstein wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe.

Staatsanwalt Eric Schneiderman habe zahlreiche Dokumente von der in New York ansässigen Weinstein Company (TWC) angefordert, sagte eine mit den Ermittlungen vertraute Person der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Bei den Ermittlungen geht es darum, ob leitende TWC-Mitarbeiter gegen Bürgerrechte im Bundesstaat New York verstoßen haben. Die Abteilung für Bürgerrechte untersucht häufig, ob Berichte über sexuelle Belästigung Teil eines Musters oder einer Regelung am Arbeitsplatz sind. Weinstein hat zu den Vorwürfen von inzwischen rund 50 Frauen erklären lassen, keinen nicht-einvernehmlichen Sex gehabt zu haben.

Die Oscar-Preisträger Matt Damon (47) und George Clooney (56), zeigten sich am Montag in einem gemeinsamen Interview beim US-Sender ABC bestürzt über das Ausmaß des Weinstein-Skandals. „Ich wusste, dass er ein Arschloch war», sagte Damon. Er habe ihn auch als notorischen „Schürzenjäger» wahrgenommen. Doch das große Ausmaß von „kriminellen sexuellen Nachstellungen» sei ihm „absolut nicht» bekannt gewesen.

Clooney sagte, dass Weinstein ihm gegenüber oft mit Affären angegeben habe. Er habe ihm das aber nie recht geglaubt. Weinstein müsse seine „wohlverdiente Strafe» erhalten, erklärte der Regisseur und Schauspieler. Es sei wichtig, dass alle Vorwürfe an Licht kommen und dass ein derartiges Verhalten von Männern nicht mehr geduldet werde. Clooney und Damon arbeiteten vor allem in den 1990er Jahren eng mit Weinsteins damaliger Firma Miramax zusammen.

Nach Weinstein sieht sich auch der US-Regisseur James Toback Vorwürfen sexueller Übergriffe ausgesetzt. 38 Frauen werfen dem 72-Jährigen laut einem Bericht der „Los Angeles Times» vor, sie ihm Laufe der vergangenen Jahrzehnte sexuell belästigt zu haben. Der Zeitung zufolge weist Toback die Anschuldigungen zurück. Er habe keine dieser Frauen jemals getroffen und

Source:: Stern – Kultur

Vorwurf sexueller Übergriffe: New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Weinstein

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Nach der Polizei in New York und Los Angeles ermittelt nun auch die New Yorker Staatsanwaltschaft gegen Filmmogul Harvey Weinstein wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe.

Staatsanwalt Eric Schneiderman habe zahlreiche Dokumente von der in New York ansässigen Weinstein Company (TWC) angefordert, sagte eine mit den Ermittlungen vertraute Person der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Bei den Ermittlungen geht es darum, ob leitende TWC-Mitarbeiter gegen Bürgerrechte im Bundesstaat New York verstoßen haben. Die Abteilung für Bürgerrechte untersucht häufig, ob Berichte über sexuelle Belästigung Teil eines Musters oder einer Regelung am Arbeitsplatz sind. Weinstein hat zu den Vorwürfen von inzwischen rund 50 Frauen erklären lassen, keinen nicht-einvernehmlichen Sex gehabt zu haben.

Die Oscar-Preisträger Matt Damon (47) und George Clooney (56), zeigten sich am Montag in einem gemeinsamen Interview beim US-Sender ABC bestürzt über das Ausmaß des Weinstein-Skandals. „Ich wusste, dass er ein Arschloch war», sagte Damon. Er habe ihn auch als notorischen „Schürzenjäger» wahrgenommen. Doch das große Ausmaß von „kriminellen sexuellen Nachstellungen» sei ihm „absolut nicht» bekannt gewesen.

Clooney sagte, dass Weinstein ihm gegenüber oft mit Affären angegeben habe. Er habe ihm das aber nie recht geglaubt. Weinstein müsse seine „wohlverdiente Strafe» erhalten, erklärte der Regisseur und Schauspieler. Es sei wichtig, dass alle Vorwürfe an Licht kommen und dass ein derartiges Verhalten von Männern nicht mehr geduldet werde. Clooney und Damon arbeiteten vor allem in den 1990er Jahren eng mit Weinsteins damaliger Firma Miramax zusammen.

Nach Weinstein sieht sich auch der US-Regisseur James Toback Vorwürfen sexueller Übergriffe ausgesetzt. 38 Frauen werfen dem 72-Jährigen laut einem Bericht der „Los Angeles Times» vor, sie ihm Laufe der vergangenen Jahrzehnte sexuell belästigt zu haben. Der Zeitung zufolge weist Toback die Anschuldigungen zurück. Er habe keine dieser Frauen jemals getroffen und

Source:: Stern – Kultur

Bruder von Angus und Malcom: AC/DC-Mentor George Young gestorben

Der australische Musiker und AC/DC-Vertraute George Young ist tot. „Mit Kummer im Herzen müssen wir verkünden, dass unser geliebter Bruder und Mentor George Young verstorben ist“, schrieb die bekannte Hardrock-Band am Montag auf ihrer Website.

„Ohne seine Hilfe und seinen Rat hätte es AC/DC nicht gegeben.“ Young wurde 70 Jahre alt, wie der…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Kultur

Robert Frank: Ein Roadtrip für die Ewigkeit

By Michael Huber

Eine Werkschau in der Albertina spürt dem Genie des stilprägenden Fotokünstlers nach.

Für zahllose Menschen war die Begegnung mit Robert Franks Werk ein Schlüsselerlebnis: Es machte aus ihnen Foto-Enthusiasten (wie im Fall Ihres Rezensenten) oder inspirierte die eigene fotografische Praxis.

Doch warum? In der schlichten, schönen Ausstellung der Albertina lässt es sich ergründen. Die berühmten Fotos hängen da als erstklassige Originalabzüge an der Wand – spektakulären Hochglanz-Formaten hätte der hochbetagte Frank (*1924), der bis heute restriktiv über sein Werk wacht, nie die Zustimmung erteilt.

Im Mittelpunkt stehen Fotografien der 1940er und ’50er Jahre: Nach einer Lehrzeit in seinem Geburtsland Schweiz und der Auswanderung in die USA anno 1947 gestaltete Frank zunächst Reportagen über Bergarbeiter in Wales, Banker und Chauffeure in London und Alltagsszenen in Paris; dann unternahm er jene Reisen durch die USA, die im epochalen Fotobuch „The Americans“ mündeten, das 1958 in Paris und 1959 in New York erschien.

Mehr als Nostalgie

Die Fotografien in dem Buch zeigen häufig Motive, die man mit Amerika assoziiert – Autos, Jukeboxen, Flaggen, Cowboys. Heute haftet ihnen etwas Nostalgisches an, doch das erklärt den Reiz nicht: Frank schaffte es vielmehr, die Bildsymbolik zu verdrehen und zu untergraben. Wehende Flaggen etwa schneiden den Zusehern bei einer Parade regelrecht den Kopf ab, und ein Cowboy, der in den Straßen New Yorks am Mistkübel lehnt, wirkt bei aller Coolness isoliert.

Frank fotografierte rasch und schoss teils buchstäblich „aus der Hüfte“ – doch technische Unzulänglichkeiten wie Überbelichtungen sehen bei ihm mitunter wie Heiligenscheine aus und verrücken die Bilder von Autos oder Jukeboxen in eine Sphäre jenseits der bloßen Abbildung. Schiefe Horizonte und vom Bildrand angeschnittene Personen wiederum erzeugen eine Dynamik, wie sie eine streng komponierte Fotografie nie zustande brächte.

Wenn Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder in Franks Realitätsnähe eine Parallele zu den derzeit im Museum präsentierten Werken Pieter Bruegels erkennt, darf man auch

Source:: Kurier.at – Kultur

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