Filmfestival in Cannes: Goldene Palme geht an das Familiendrama „Shoplifters“

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Die Goldene Palme des Filmfestivals Cannes geht an das berührende Familiendrama „Shoplifters“ des Japaners Kore-Eda Hirokazu. Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Der 55-Jährige erzählt in dem Werk von einer aus Außenseitern zusammengewürfelten Familie, die am Rande der Gesellschaft lebt.

Der japanische Filmemacher hatte 2013 bereits den Jurypreis für sein ebenfalls sehr einfühlsames Drama „Like Father, Like Son“ in Cannes gewonnen. Zuletzt ging die Palme 1997 nach Japan: für „The Eel“ von Shohei Imamura.

Zweitwichtigste Auszeichnung des Festivals

Der Große Preis der Jury, die zweitwichtigste Auszeichnung des Festivals, ging in diesem Jahr an den US-Amerikaner…<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.mz-web.de/kultur/filmfestival-in-cannes-goldene-palme-geht-an-das-familiendramashoplifters30430702″>Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Kultur

Goldene Palme für japanisches Drama

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Cannes. Die Goldene Palme des Filmfestivals Cannes geht an das berührende Familiendrama „Shoplifters“ des Japaners Kore-Eda Hirokazu. Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Der 55-Jährige erzählt in dem Werk von einer aus Außenseitern zusammengewürfelten Familie, die am Rande der Gesellschaft lebt. Der japanische Filmemacher hatte 2013 bereits den Jurypreis für sein ebenfalls sehr einfühlsames Drama „Like Father, Like Son“ in Cannes gewonnen. Zuletzt ging die Palme 1997 nach Japan: für „The…

Source:: Wiener Zeitung – News Kultur

Glanzvolle Eröffnung der Barocktage Stift Melk

Concentus Musicus besticht mit Haynds Schöpfung: Naturgewalt und pure Emotion.

Im 40. Jubiläumsjahr des Festivals werden die
Barocktage
Stift Melk ihrem Ruf, nämlich eines der herausragendsten Festivals alter Musik zu sein, mehr als gerecht. Als Auftakt ließ Intendant Michael Schade mit dem Monumental-Werk Haydns „Die Schöpfung“ aufhorchen. Schade versprach in diesem Jahr Explosionen purer Energie und hat mit dem Concentus Musicus Wien unter Stefan Gottfried sowie herausragender Solistenriege schon am Beginn monumental vertonte Natur nach Melk gebracht.

„Die Naturgewalt der Schöpfung wird durch das Stift fegen“ –
Michael Schade
hielt Wort. Als Solisten Anna Lucia Richter und Florian Boesch neben sich selbst zu verpflichten, ließ Herausragendes erwarten. Richter, vergleichsweise sehr jung an Jahren, überraschte mit enormer Brillanz und Strahlkraft, besonders in den hohen Koloraturen. Florian Bösch, atemberaubend fein nuanciert, gewohnt plastisch im Wort, fesselnd in der Dramaturgie und Michael Schade, mit beseelt eleganter Linie, beglückten. Letzter bestach als Erzengel Uriel im wunderbaren ‚Sonnenaufgang‘, der nach bereits mehr als 90 Minuten Spielzeit zur Freude des Publikums noch zwei Mal für den ORF eingespielt wurde. Nebengeräuschfrei. Atemberaubende Sequenzen, die in der Basilika des Stiftes ins Universum blicken ließen.

Würdig und hinreißend

Salzburgs Bachchor unter Alois Glaßner und der Stifts-Chor Melk ließen, manchmal intonationstief, doch mit Exaktheit und klanglicher Disziplin auch in den raschen Tempi aufhorchen.
Stefan Gottfried
, Nachfolger Harnoncourts, ist am Pult und Cembalo, längst etabliert. Er versteht den ihm anvertrauten Klangkörper behutsam zu führen, äußerst versiert, würdig.

Hinreißend das Terzett der Flöten, hier hat man auch insgesamt in der Besetzung der Blasinstrumente die goldene Wahl getroffen. Sehr schöne Passagen, ausdrucksstark und klanglich immer überzeugend.

Source:: Kurier.at – Kultur

Burgtheater: Knalleffekt bei „Macbeth“

By thomas.trenkler@kurier.at (Thomas Trenkler )

Antú Romero Nunes inszenierte Shakespeares „Macbeth“, reduziert aufs Gerüst, als bittere Parabel.

Vor knapp zehn Jahren war „Macbeth“ im Akademietheater zu sehen. Martin Zehetgruber hatte ein


Spiegelkabinett
errichtet, in dem sich das Publikum erkennen konnte, der Boden wurde geflutet, Macbeth, der Mörder, entwickelte einen irren Waschzwang, und man trug modische Anzüge mit goldenen Cowboyhüten: Stephan Kimmigs Inszenierung war eine Abrechnung mit Bush junior; die Machtübernahme von Malcolm bedeutete den Beginn einer neuen Zeitrechnung. Doch nun, ein Jahrzehnt später, ist auch Barack Obama längst Geschichte.

Die schottische Tragödie von William Shakespeare hingegen überlebt alle Herrscher.

Antú Romero Nunes
, der in der letzten Saison die „Orestie“ stemmte, versagt sich daher jedem aktuellen Bezug. Mit nur drei – fulminanten – Darstellern, die einem dystopischen Horrorschocker entsprungen sein könnten, erzählt er im

Burgtheater die Geschichte des erfolgreichen Feldherren Macbeth, der, von seiner Frau massiv unter Druck gesetzt, die Macht an sich reißt.

Doch, wie schon bei der „Orestie“:

Nunes verweigert das Fabulieren. Er hat das Stück radikal eingekürzt, für manche vielleicht zu radikal. Beeindruckend ist die Produktion, die am Freitag Premiere hatte, dennoch – aufgrund der geradezu verstörend brutalen Aussagen.

Die Burg ist die Burg

Bühnenbildner Stéphane Laimé hat das Seine dazu beigetragen. Wenn das Stück schon in einer „schön gelegenen Burg“ spielt – warum dann nicht gleich die Burg hernehmen? Wie bei der Dramatisierung von „Robinson Crusoe“ stellt Laimé den Zuschauerraum ins Zentrum – und auch er arbeitet mit einer Spiegelung: Er ließ den Mittelbalkon täuschend echt auf der Bühne nachbauen. Der Saal, der zunächst und zumeist nicht abgedunkelt wird, schließt sich nun zum Kreis: Er bezieht das Publikum mit ins Geschehen ein.

Zaundürre Gestalten

Zu Beginn rennen Mädchen in weißen Nachthemden schreiend durch den Gang

Source:: Kurier.at – Kultur

Krimi TV-Tipps: Krimi-Tipps am Samstag

20:15 Uhr, ZDF, Ein starkes Team: Nathalie

Das „starke Team“ trainiert in einer Sport-Schießanlage, als drei Maskierte eindringen, den Leiter der Anlage kaltblütig ermorden und mehrere großkalibrige Waffen erbeuten. Ben Kolberg (Kai Lentrodt) glaubt, unter den Tätern Nathalie (Peri Baumeister), seine große Liebe aus der Düsseldorfer Schulzeit, wiedererkannt zu haben. Unter einem Vorwand nimmt er Kontakt zu Nathalie auf und verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit ihr. Jetzt ist er überzeugt: Er muss sich geirrt haben. Als er aber später eine Waffe bei ihr entdeckt, vertraut er sich Otto Garber (Florian Martens) und Linett Wachow (Stefanie Stappenbeck) an.

21:45 Uhr, ZDF, Der Kriminalist: Die Liebeslehrerin

In einem heruntergekommenen Stundenhotel wird Anna Böttcher erschossen aufgefunden. Doch die junge Psychologin wirkt nicht wie eine Prostituierte. Was hat sie an diesen Ort geführt? Schumann (Christian Berkel) wird bei diesem Fall mit einer umstrittenen Therapieform konfrontiert – und mit einer ehrgeizigen jungen Psychologin, die sich auf gefährliches Terrain gewagt hat und irgendwann zu weit gegangen ist.

23:55 Uhr, Das Erste, Maria Wern, Kripo Gotland: Vermächtnis

Während ganz Visby sich auf die Mittelalterfestspiele vorbereitet, brennt das Haus von Frida Norrby (Susan Taslimi) nieder. Hinweise deuten auf Brandstiftung, doch von der 64-jährigen Witwe fehlt jede Spur. In den verkohlten Trümmern findet sich lediglich das Skelett eines Kindes – das Alter des Fundes ist schwer zu bestimmen. Ein weiteres Verbrechen lenkt Maria Werns (Eva Röse) Aufmerksamkeit auf eine idyllische Feriensiedlung, in der auch Gunnar (Per Mattson) und Mirja Fredlund (Nina Gunke) leben.

Source:: Stern – Kultur

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