Kommt ein zweiter Lockdown? Kurz: „Es liegt an uns allen“

Bundeskanzler Kurz hat sich am Sonntag zu den Spekulationen zu einem zweiten Runterfahren der Wirtschaft geäußert. Er rechnet im Dezember mit bis zu 6000 Neuinfektionen pro Tag.

Wie wird Österreich mit den massiv steigenden Infektionszahlen umgehen? Kommt ein zweiter Lockdown?

Diese Fragen stellen sich derzeit viele Österreicher. Antworten darauf hat Bundeskanzler Kurz nun in einem Video versucht zu geben. Er attestiert den Österreichern eine „gewisse Corona-Müdigkeit“, die er durchaus nachvollziehen könne. Aber: „Wenn es uns nicht gelingt, das Wachstum einzubremsen, haben wir im Dezember Neuinfizierten-Zahlen von 6000, und drei Wochen später doppelt so viele. Das ist alles andere als unrealistisch.“

Mit der beginnenden Grippewelle würden wir dann „an unsere intensivmedizinischen Kapazitäten kommen“, sagt Kurz. Derzeit gebe s zwar noch kein Problem: „von den 2.500 Intensivbetten, die wir in Österreich haben, sind knapp 1.000 für Coronapatienten reserviert. Und von denen sind derzeit knapp 120 belegt“, sagt er. Das könne sich aber binnen Kurzem ändern, das zeige auch ein Blick nach Tschechien.

„Alle müssen einen Beitrag leisten“

Die Frage, ob ein zweiter Lockdown kommt, beantwortet Kurz so: „Es liegt an uns allen“. In vielen europäischen Ländern sei ein solcher Zustand sogar schon erreicht. „Die gute Nachricht ist: Wenn wir alle einen Beitrag leisten und soziale Kontakte reduzieren, dann können wir einen zweiten Lockdown in Österreich verhindern“, so Kurz weiter.

Man wisse mittlerweile, dass die Masse der Ansteckungen im privaten Bereich stattfinde. Das bedeute: „Wenn wir alle auf Feiern, auf private Zusammenkünfte in großen Gruppen, auf Partys verzichten, dann können wir das Wachstum bremsen und so die Schulen, die Wirtschaft und auch Teile des sozialen und gesellschaftlichen Lebens offenhalten.“

Ob diese Einschränkungen nicht der Wirtschaft schaden würden, würde er oft gefragt. Ein zweiter Lockdown wäre allerdings deutlich dramatischer, so Kurz: „“Je höher die Infektionszahlen sind, desto höher der wirtschaftliche Schaden in einem Land.“ Gerade in Österreich, wo man stark vom Tourismus abhängig sei, gelte das besonders: „Je

Source:: Kurier.at – Politik

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.