Riesenslalom in Sölden: Aamodt Kilde out, Gino Ceviezel führt

Der Gesamtweltcupsieger schied früh aus. Der Schweizer liegt vier Hundertstel vor Zan Kranjec, Henrik Kristoffersen ist Dritter

So hatte sich Aleksander Aamodt Kilde den Start in den neuen Ski-Winter nicht vorgestellt: Der norwegische Gesamtweltcupsieger schied am Sonntagvormittag schon im ersten Lauf des Riesenslaloms in Sölden aus. So holte sich der Schweizer Gino Caviezel in 1:08,13 Minuten die Bestzeit im ersten Durchgang, sein Bruder Mauro – im vergangenen Winter Super-G-Weltcupsieger – erholt sich bekanntlich von seinem Achillessehnenriss.

Sechs Hundertstelsekunden trennten Gino Caviezel vom zweitplatzierten Slowenen Zan Kranjec, Weltmeister Henrik Kristoffersen (NOR) lag mit einer Zehntelsekunde Rückstand auf Platz drei. „Sölden war nie meine Lieblingsstrecke“, sagte Kristoffersen, „ein dritter Platz ist aber nicht schlecht. Ich hätte aber im Steilhang eine direktere Linie fahren können.“

Die rot-weiß-rote Suche

Bei traumhaften Bedingungen am Rettenbachferner wollten die Österreicher endlich aus der tiefen Talsohle nach oben finden. Der letzte Riesenslalom-Sieg datiert vom 12. Jänner 2019 (Marcel Hirscher), der letzte Podestplatz vom 24. Februar 2019 (Marcel Hirscher); seit dem Rücktritt des Salzburger Wunderwuzzis aus Annaberg steht das Team in der alpinen Basisdisziplin recht nackt da.

Daran änderte sich auch am Sonntagvormittag nichts. Marco Schwarz, bei der WM 2019 mit drei Medaillen veredelt und danach mit einem Kreuzbandriss außer Gefecht, verlor schon früh viel Zeit und sammelte bis ins Ziel auf 2.670 Metern 2,79 Sekunden Rückstand ein. Sein Kärntner Landsmann Matthias Mayer kam mit 1,41 Sekunden noch glimpflich davon, der Salzburger Roland Leitinger verabschiedete sich unfreiwillig aus dem Bewerb und quittierte seinen Lapsus lautstark: „Geh, Scheiße, Oida.“

„Ich bin von oben weg nicht reingekommen“, sagte Marco Schwarz, „und mit so einem Fehler im Steilhang kriegt man halt eine Vollschleife. Zum Glück bleiben uns noch vier Wochen bis zum nächsten Rennen.“ Speedspezialist Mayer fuhr von Haus aus eher behutsam, „im Vergleich zu den Besten war es etwas zu verhalten. Aber einmal hab ich die Skier

Source:: Kurier.at – Sport

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