AUA verbrennt täglich ein bis zwei Millionen Euro

Viele Mitarbeiter in Kurzarbeit haben sich auf die Suche nach Nebenjobs gemacht.

Die Corona-Pandemie und damit verbundene Verluste in ungekannter Höhe zwingen die AUA zu einem drastischen Sparkurs. Trotzdem verbrennt die AUA aktuell „ein bis zwei Millionen Euro pro Tag“, bestätigte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech im Magazin „News“ – also zumindest 40 Mio. Euro pro Monat.

Bei der Lufthansa sind es sogar 350 Mio. Euro monatlich. Die Krise bringt dem Zeitungsbericht zufolge immer mehr AUA-Leute dazu, sich Zweitjobs zu suchen, um über die Runden zu kommen.

Hoffnung auf 2021

Niemand weiß, wie lange die Krise dauert und wann das Vorkrisenniveau wieder erreicht sein wird. „Über den Winter werden wir mit unseren liquiden Mitteln auf jeden Fall kommen“, bekräftigte von Hoensbroech, der weiter davon ausgeht, dass „im Sommer das Geschäft zu 50, 60 oder 70 Prozent wieder zurückkommt.“ Das Austrian-Airlines-Management sei bei seinem Businessplan auch von einem solchen Szenario ausgegangen.

In den drei Quartalen bis Ende September flog die AUA ein Minus von 341 Mio. Euro ein. „Das ist natürlich ein Verlust, den es in dieser Höhe noch nie gegeben hat. Der ist aber nicht durch Missmanagement entstanden, sondern weil unverschuldet eine Art Naturkatastrophe von ungekannter Härte und Dauer über uns hereingebrochen ist“. Der AUA-Chef spricht von einer „ganz harten Probe“. Einen gewissen Bodensatz an Buchungen gebe es nach wie vor, auch die Drehkreuzfunktion halte man weiter aufrecht.

Sparkurs

Sowohl bei der Lufthansa, die 9 Mrd. Euro Staatshilfe erhalten hat, als auch bei ihrer gleichfalls mit Krisenhilfe vom österreichischen Staat unterstützten Österreich-Tochter AUA tickt die Uhr immer lauter. Das spüren auch die aktuell 6.600 AUA-Mitarbeiter, die bis 2024 rund 300 Mio. Euro Krisenbeitrag leisten müssen.

Bis 2022 sollen 1.100 Beschäftigte abgebaut werden. Einstweilen sind aber alle zumindest bis März 2021 in Kurzarbeit. Solange gilt die momentane gesetzliche Basis dafür, bei der AUA will man sie aber zumindest bis zum

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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