US-Wahl: Trump erhebt schwere Vorwürfe gegen Pharma-Unternehmen

Die US-Bürger haben einen neuen Präsidenten gewählt. Der demokratische Herausforderer Joe Biden hat das Rennen gemacht und wird der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Verlierer Donald Trump weigert sich weiterhin, die Niederlage anzuerkennen. 

Die Ereignisse der Wahl in unserem Newsblog.

#reloadFreitag, 20. November

Trump klagt Pharmakonzern Pfizer an

22.15 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Pharmakonzern Pfizer vorgeworfen, die Veröffentlichung von Daten zu seinem künftigen Corona-Impfstoff bewusst verzögert zu haben, um ihm bei der Wahl zu schaden. „Pfizer und andere haben sogar beschlossen, die Ergebnisse ihrer Impfstoffe nicht zu prüfen, in anderen Worten: erst direkt nach der Wahl einen Impfstoff herauszubringen“, sagte Trump am Freitag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. „Sie haben gewartet und gewartet und gewartet.“

Ursprünglich hätten die Pharmakonzerne ihre Daten im Oktober vorlegen wollen, sagte Trump. „Aber sie haben beschlossen, es zu verschieben.“ Grund seien seine Pläne für eine Absenkung der Arzneimittelkosten, die er am Freitag vorstellte, sagte Trump. Er habe damit die Pharmabranche gegen sich aufgebracht. Hätten die Pharmakonzerne schon vor der Präsidentschaftswahl vom 3. November ihre guten Ergebnisse zur Wirksamkeit ihrer Impfstoff-Kandidaten bekanntgegeben, hätte das „wahrscheinlich einen Einfluss“ auf die Wahl gehabt, sagte Trump. 

Neuauszählung in Georgia bestätigt Bidens Sieg 

2:47 Uhr:  Joe Biden ist bei einer Überprüfung als Sieger der Präsidentenwahl im Bundesstaat Georgia bestätigt worden. Sein Vorsprung vor Amtsinhaber Donald Trump beträgt 12.284 Stimmen, wie der zuständige Staatssekretär Brad Raffensperger am Donnerstagabend (Ortszeit) mitteilte.

Vor Beginn der per Hand durchgeführten Überprüfung der rund fünf Millionen Stimmzettel lag Biden mit rund 14.000 Stimmen vorn. Der Rückgang kommt nicht überraschend: Schon vor einigen Tagen wurde festgestellt, dass Wahlkommissionen in zwei von Republikanern beherrschten Bezirken vergessen hatten, mehrere tausend ausgezählte Stimmen in die Rechnung aufzunehmen.

Raffensperger betonte im örtlichen Fernsehen, dass keine Anzeichen für Wahlbetrug gefunden worden seien. Trump kann allerdings immer noch eine Neuauszählung beantragen, weil der Abstand zwischen den Kandidaten unter 0,5

Source:: MZ – Politik

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