Comeback im Europacup: Erster Gradmesser für die neue Austria

FUSSBALL: UNIQA ÖFB CUP / SV SPITTAL/DRAU - FK AUSTRIA WIEN

In der Qualifikation zur Conference League: Bei der Fan-Rückkehr soll gegen Breidablik die Favoritenrolle gemeistert werden.

Wenn noch warnende Worte nötig wären, könnte sie Marco Djuricin vor der Mannschaft aussprechen: Der Austria-Stürmer hat schon erlebt, wie es ist, gegen Breidablik zu spielen und aus dem Europacup auszuscheiden. 2013 mit Sturm Graz ist diese Blamage gegen die Isländer (0:0, 0:1 zu Hause) passiert.

Viel wahrscheinlicher ist es freilich, dass die neue Austria-Spitze um Trainer Manfred Schmid und Sportchef Manuel Ortlechner bereits für genug Demut vor dem Europacup-Comeback der Wiener gesorgt hat.

Favorit in Favoriten

In Favoriten (18 Uhr/ORF 1 live) soll in der zweiten Quali-Runde für die neue Conference League der Grundstein für den Aufstieg gegen Breidablik gelegt werden. „Wir sind der Favorit, aber Breidablik ist ein echter Gradmesser für uns“, stellt Schmid klar. Die Isländer sind traditionell physisch und bei Standards stark, aber mehr auf eigenen Ballbesitz aus, als das von den wieder zugelassenen Fans erwartet werden könnte.

APA/EXPA/JOHANN GRODER / EXPA/JOHANN GRODER

Nach dem erfolgreichen Debüt von Manfred Fischer, der als „absoluter Mentalitätsspieler“ gelobt wird, könnte auch Luxemburgs Teamspieler Martins an der rechten Flanke zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Sogar der neue Abwehrchef Lukas Mühl könnte nach nur einem Training in den Matchkader rutschen.

Offensive gefordert

Nach dem 4:0 im Cup gegen Spittal wird es weiter nötig sein, defensiv kompakte Gegner auszuspielen: Zwischen den Breidablik-Partien geht es zum Ligastart nach Ried.

Der nächste Europacup-Gegner ist bei der Paarung Aberdeen – Häcken schwer vorherzusagen. Fix ist, dass es für die Austria danach im Play-off um den Einzug in die Gruppenphase (und um 2,92 Millionen Euro Startgeld) als ungesetzter Klub schwer werden würde.

Source:: Kurier.at – Sport

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