ÖFB-Team gegen Schottland: Projekt Schadensbegrenzung

By andreas.heidenreich@kurier.at (Andreas Heidenreich)

Im Prater geht es um Platz zwei, die Herzen der Fans und den Job des Teamchefs – und impfen lassen kann man sich auch.

Schadensbegrenzung lautet das Motto für Österreichs Team am Dienstag im Ernst Happel Stadion gegen Schottland. Nach den jüngsten Leistungen und dem 2:5 in Israel geht es um mehr, als um die kleiner gewordene Chance auf Platz zwei. Der KURIER beantwortet die wichtigsten Fragen rund ums ÖFB-Team.

  • Wird das Spiel gegen die Schotten das letzte unter Teamchef Franco Foda?

Der Deutsche selbst nennt es jedenfalls „ein Finale, ein Spiel, dass wir gewinnen müssen.“ Und wenn das nicht gelingt? „Mit diesem Thema beschäftige ich mich nicht, weil ich davon ausgehe, dass wir gewinnen.“ Laut Noch-ÖFB-Präsident Leo Windtner habe es zumindest „bis Samstag, 20.45 Uhr, keinen Grund gegeben, nicht an Foda zu glauben.“

  • Unter welchem Motto steht das Spiel?

Die Bezeichnung Wiedergutmachung ist wohl fehl am Platz, da die verlorenen Punkte nicht mehr gutzumachen sind. Platz eins ist außer Reichweite, daher eröffnet sich für Österreich erst im März 2022 die Chance, sich über die Play-offs doch noch für die WM in Katar zu qualifizieren. Somit beginnt mit diesem Länderspiel schon die Vorbereitung auf die Alles-oder-Nichts-Partien im Frühjahr des kommenden Jahres. Im Oktober und November folgen je zwei weitere.

  • Wie reagiert Foda auf die Kritik an seiner Person?

Nach außen hin gelassen. „Der Trainer ist für alles verantwortlich“, sagte der Deutsche am Montag. „Es gehört anscheinend zu unserem Business, dass es auch Stimmungsschwankungen gibt.“ Sein Verhältnis zur Mannschaft sei jedenfalls „sehr gut“. Aber ehrlich: Wer hätte auf diese Frage auch eine andere Antwort erwartet?

  • Wie hat man im Team das 2:5 analysiert?

„Sachlich, ohne Emotionalität, aber schon klar in den Details“, betonte Foda. Man habe sich am Montagvormittag zusammengesetzt und das Spiel aufgearbeitet. „Es sind Kleinigkeiten, die wir nicht gut gemacht haben. Jeder weiß, welche Fehler es waren, das

Source:: Kurier.at – Sport

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