Andreas Herzog bei Rapid: Eine Rückkehr in alter Freundschaft

By alexander.huber@kurier.at (Alexander Huber)

Vor 18 Jahren spielte der Admira-Coach zuletzt in Hütteldorf. Didi Kühbauer freut sich auf ein besonderes Wiedersehen.

Am 24. Mai 2003 war Andreas Herzog zuletzt bei einem Ligaspiel in Hütteldorf aktiv. Nur 4.800 Fans waren dabei, als der Altstar bei seinem letzten Heimspiel eingewechselt und Kärnten 2:1 bezwungen wurde. 18 Jahre später kehrt Herzog als Admira-Trainer zurück. Bereits am Tag vor dem Rapid-Pflichtsieg waren 11.000 Karten mehr als 2003 abgesetzt. Am Tag nach Herzogs 53. Geburtstag wird es viel Applaus für ihn geben – aber keine Geschenke.

Wann war Herzog in Hütteldorf aktiv?

Als Spieler zuletzt mit einem historischen Treffer im Juli 2016: Bei der Eröffnung des Allianz Stadions erzielte das Mitglied des Jahrhundertteams in einem Legenden-Kick das erste Tor. Als Spielmacher war der Linksfuß von 1984 bis 1992 und von 2002 bis 2003 bei den Grünen.

Was verbindet den Admira-Coach noch mit Rapid?

Abgesehen davon, dass Herzog so wie bei jeder Teamchefbestellung auch bei jeder Trainersuche in Hütteldorf genannt wird, wollte ihn ein aktueller Rapid-Sponsor zurückholen: Als Michael Tojner 2019 seine Kandidatur als Präsident überlegte, wäre Herzog im ersten Konzept als Sportvorstand vorgesehen gewesen. Geblieben ist davon, dass der Milliardär seinen Tennis-Partner mit „VARTA“ als Privatsponsor unterstützt.

APA/EXPA/THOMAS HAUMER

Was verbindet Herzog mit Didi Kühbauer?

Der Rapid-Trainer kam 1992 als direkter Nachfolger des Bremen-Legionärs. Unter Trainer Dokupil wurde Kühbauer defensiver und auch im Nationalteam zum Antreiber hinter Herzog – so glückte die Quali für die WM 1998. Als direkter Gegner im Admira-Dress (zuletzt im April 1992) brachte der Burgenländer den Edeltechniker hingegen zur Weißglut. Herzog erzählte, dass er Kühbauer nach dessen andauernden Provokationen am liebsten „verdroschen hätte“. Kühbauer kontert vor dem ersten Trainer-Duell: „Andi war so ein Lieber, der hätte nie hingehauen. Wenn doch, wäre er gegen mich Zweiter gewesen.“

Droht zwischen den beiden Trainerbänken heute gröbere Aufregung?

Im schlimmsten Fall werden ein paar Wuchteln ausgetauscht. Die beiden

Source:: Kurier.at – Sport

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