Abschied von „SOKO Kitzbühel“: „Da bleibt kein Auge trocken“

By nina.oberbucher@kurier.at (Nina Oberbucher)

Die Krimi-Serie geht am Dienstag in die letzte Staffel. Die Schauspieler im Gespräch über das „SOKO“-Aus, neue Projekte und „bequeme Serien-Hintern“.

Nach 20 Staffeln ist Schluss. Am morgigen Dienstag (20.15 Uhr, ORF 1) fällt der Startschuss für die letzten 13 Episoden der Krimi-Serie „SOKO Kitzbühel“ – zum Auftakt mit einer „Home Invasion“ und einer missglückten Geiselnahme beim örtlichen Juwelier (Harald Schrott).

Es war der Wunsch des ZDF, der die „SOKO“ gemeinsam mit dem ORF produziert, das Format urbaner zu gestalten – das Nachfolgeprojekt aus Linz entsteht gerade. Für das Team aus Kitzbühel kam die Nachricht überraschend während der Dreharbeiten im Vorjahr: „Man hat uns so wie jedes Jahr zum Essen eingeladen und dann wurde es uns gesagt. Wir haben uns jeden Sommer gefragt: Ist das jetzt das letzte Mal? Im Vorjahr hat keiner daran gedacht und das hat uns schon kalt erwischt“, erzählt Jakob Seeböck, der seit 2009 als Major Lukas Roither in Kitzbühel auf Verbrecherjagd war und nun ein weinendes und ein „mutig in die Zukunft blickendes Auge“ habe.

ORF/ORF/Gebhardt Productions/Stefanie Leo

„Freuen tut man sich nicht, aber das ist normal in dem Beruf: Ein Projekt ist zu Ende, ein anderes beginnt“, sagt der ROMY-Preisträger. In der ORF-Serie „Alles finster“, an der gerade gearbeitet wird, mimt er im Gegensatz zu seiner Figur bei der „SOKO“ einen eher unsympathischen Zeitgenossen. Es sei nur eine sehr kleine Rolle, „aber besser ein kleiner guter als ein großer schlechter Auftritt.“

Ihr eigenes kleines Serienprojekt hat mittlerweile Veronika Polly, auch bekannt als Rechtsmedizinerin Dr. Stefanie Löcker: In „Polly plauscht“ stellt sie auf den Social-Media-Kanälen von St. Pölten ihre Heimatstadt vor. Das „SOKO“-Aus war auch für sie „ein Schock“, dennoch kann sie dem erzwungenen Tapetenwechsel Positives abgewinnen: „Nach so einer langen Zeit hat man schon ein bisschen einen bequemen Serien-Hintern, das muss man zugeben. Plötzlich entdeckt man seine Kreativität wieder neu

Source:: Kurier.at – Kultur

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