„Der denkwürdige Fall des Mr. Poe“: Krimi um ein gestohlenes Herz

Christian Bale ermittelt mit einem wunderlichen Poeten auf Netflix.

Winter 1830 in West Point, New York: Ein grausamer Mord erschüttert eine Militärakademie. Ein junger Kadett wird erhängt aufgefunden, sein Herz fehlt. Der eigenbrötlerische Ermittler Augustus Landor (Christian Bale) soll den Fall lösen.

Bei seiner Arbeit stößt er auf einen Kollegen des Opfers: den wunderlichen Poeten Edgar Allan Poe (Harry Melling), der eine Vorliebe fürs Makabre hat und Landor unterstützen möchte. Und natürlich auch bald verdächtig wirkt.

Der Netflix-Film „Der denkwürdige Fall des Mr. Poe“ (englischer Titel: „Pale Blue Eye“) begleitet das Duo bei den Ermittlungen durch die schaurig-schöne, verschneite Landschaft, ausgestattet mit stilvollen Kostümen und unterstützt von einem hochkarätigen Cast: Gillian Anderson, Charlotte Gainsbourg, Toby Jones u. a. sind in dem Film (Regie und Drehbuch: Scott Cooper) zu sehen.

All diese Zutaten könnten ein wirklich gutes Ganzes ergeben und „Mr. Poe“ hat durchaus ein eigenen Charme. Aber die Auflösung des Falles zieht sich und hinter dem großen, doch absehbaren Plot-Twist offenbart sich eine wenig einfallsreiche Geschichte. nobe

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