Gewinner und Verlierer nach dem Formel-1-Spektakel in Las Vegas

Zwar siegte Max Verstappen zum 18. Mal in dieser Saison, doch das Rennen war spannender als gedacht. Vieles war gigantisch bei der Rückkehr in die Glücksspielstadt.

Im weißen Elvis-Overall sang Max Verstappen den Schlager „Viva Las Vegas“ in den Boxenfunk, mit dem Rolls Royce ging es danach zur Siegerehrung. Das überdimensionale Podium war einem Glücksspielautomaten nachempfunden, mit einem Feuerwerk ging das Formel-1-Spektakel in Las Vegas zu Mitternacht (Ortszeit) zu Ende. Hielt das Wochenende, was es versprochen hatte?

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Sieger: Max Verstappen
Nicht einmal die Fünf-Sekunden-Zeitstrafe brachte den Niederländer aus der Ruhe, die er für sein überhartes Manöver gegen Charles Leclerc in der ersten Kurve aufgebrummt bekommen hatte. In aller Ruhe und wieder einmal fehlerfrei fuhr der Niederländer zu seinem 18. Sieg im 21. Rennen der Saison.

Mit seinem 53. Erfolg zog er mit Sebastian Vettel gleich. Nur noch Hamilton (103) und Schumacher (91) liegen in dieser Wertung vor ihm. „Es war nicht einfach. Es ist viel passiert in diesem Rennen und es gab einige schöne Zweikämpfe.“

Sieger: Rennspannung
Tatsächlich ermöglichte der neue Stadtkurs in Las Vegas jede Menge Action. Ganz im Gegensatz zum Straßenklassiker in Monte Carlo boten sich viele Überholmöglichkeiten. Zwei Mal musste das Safety Car raus. Bis zuletzt spannend war der Kampf um die Podestplätze. In der letzten Runde setzte sich Ferrari-Pilot Charles Leclerc gegen Red-Bull-Mann Sergio Pérez durch und holte Rang zwei.

Sieger: Show
Der Promi-Auflauf war selbst für die Formel 1 außergewöhnlich: Axl Rose, David Beckham, Shaquille O’Neill, Gianni Infantino, Lindsey Vonn und Rihanna waren vor Ort, Justin Bieber schwenkte die Zielflagge. Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve hatte in der Kapelle im Fahrerlager geheiratet – mit Elvis-Imitator. „Das ist eine andere Herangehensweise, als wir sie sonst gewohnt sind“, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko über das so wichtige Wochenende für die amerikanischen Rechteinhaber Liberty Media.

Verlierer: Chaos-Freitag
Eine defekte Abdeckung eines Wasserschachtes sorgte beim ersten Training für einen Abbruch nach acht Minuten. Das zweite Training wurde erst in den Morgenstunden gestartet – die Fans mussten davor die Tribünen räumen. Amerika wäre nicht Amerika, würde nicht eine saftige Sammelklage folgen: 35.000 Fans fordern je 30.000 Dollar.

Verlierer: Strafe gegen Sainz
Unverschuldet zerstörte sich der Spanier an diesem locker gewordenen Deckel seinen Ferrari. Dass er wegen der Reparatur der defekten Teile um zehn Plätze nach hinten versetzt wurde, fanden sogar seine Kontrahenten unfair.

Verlierer: Sergio Pérez
Mit dem dritten Rang fixierte der Mexikaner im vorletzten Grand Prix des Jahres Rang zwei in der WM-Wertung. Doch richtig freuen konnte sich Pérez nicht. Wieder einmal war klar ersichtlich, um wie viel schneller Red-Bull-Kollege Verstappen auf der Rennstrecke ist. Der Verlust von Rang zwei an Leclerc glich einer Ohrfeige.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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