Die Formel 1 ist wieder mal im Regen unterwegs. Und da sich auch die Qualifikation auf nasser Piste abspielen sollte, konnte sich im dritten Training kaum ein Pilot ausruhen. Ausser er sitzt im Werks-Mercedes.
Im Weltmeister-Team hatten Rosberg und Hamilton keine grosse Lust, ihr Spielzeug bei diesen Bedingungen mit der Konkurrenz zu messen.
Erst nach 32 von 60 Minuten liess sich der Finne Kimi Räikkönen (36) im Ferrari mit 2:00,812 eine Zeit gutschreiben. Also über 20 Sekunden langsamer als seine Tagesbestzeit am trockenen Freitag.
Bei Ferrari ist nach dem „Doppelsieg» im Training natürlich die Stimmung schlagartig gestiegen. Und bei Mercedes ist man gar nicht so unglücklich, dass die Roten ihren Rückstand verringern konnten. Nach eigenen Angaben von 0,6 auf 0,3 Sekunden pro Runde.
Selbst Mercedes könnte dieses Jahr mit 21 Siegen in 21 Rennen schlecht leben. „Es wäre für die Formel 1 eine sehr schlechte Situation“, sagt selbst Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda (67).
Wenn es nass ist, können immer wieder einige Fahrer aus dem roten und silbernen Schatten treten. Wie das Toro Rosso-Duo Sainz und Verstappen sowie die beiden Force India-Piloten Pérez und Hülkenberg.
Neu zu diesen Regenspezialisten gehört jetzt auch der deutsche DTM-Champion Pascal Wehrlein im Manor-Mercedes. Und auch Renault scheint mit Palmer und Magnussen zwei heisse Glücksritter durch die Pfützen von Shanghai zu haben.
Am Ende lag aber Vettel im Ferrari vorne – mit 1:57, 351. Oder 0,7 vor Bottas und 1,3 Sekunden vor Pérez.
Bei Sauber, wo Teamchefin Monisha Kaltenborn am Samstag erstmals auftauchte, liess sich nur Nasr auf das nasse Experiment ein, landete nach 18 Runden auf dem 11. von 14 Plätzen!
Source:: Blick.ch – Sport