Blitz, Hagel, Sturm und Co.: Risikoradar zeigt Gefahr an

By [email protected] (Natalie Schönegger)

Erhöhte Blitzaktivitäten gab es im Bezirk Spittal in den Sommermonaten 2012 und 2015″> BEZIRK SPITTAL. Die Wiener Städtische hat ihren Online-Auftritt um den Risikoradar erweitert. Unter www.risikoradar.at können User mittels interaktiver Karte die Entwicklung der Naturkatastrophen und damit das Risiko bis auf Gemeindeebene selbst analysieren. Solche Daten sind auch ein wichtiger Teil der Prävention.

Das wird analysiert
Die Risiken Sturm, Hagel, Hochwasser und Blitz können über zwei Zeiträume (2006 bis 2015 und 2011 bis 2015) hinweg betrachtet werden. Analysiert werden Naturkatastrophen gesamt (Hagel, Hochwasser, Sturm), die drei Risiken einzeln und das Risiko Blitz einzeln.

Blitz-Risiko
Die WOCHE hat sich das Blitz-Risiko im Zeitraum 2011 bis 2015 angesehen. Was dieses betrifft, zeigt sich der Bezirk Spittal mit seinen 33 Gemeinden zweigeteilt.
Ein mittleres Risiko (2,5 bzw. 2,8) findet man in den Gemeinden Bad Kleinkirchheim, Flattach, Gmünd, Großkirchheim, Heiligenblut, Krems, Lendorf, Lurnfeld, Mallnitz, Malta, Millstatt, Mörtschach, Mühldorf, Obervellach, Radenthein, Rangersdorf, Reißeck, Rennweg, Seeboden, Spittal, Stall, Trebesing, Winklern, ein hohes (3,5) mit Schwerpunkt Drautal (betroffen sind die Gemeinden Berg/Drau, Dellach/Drau, Greifenburg, Irschen, Kleblach-Lind, Oberdrauburg, Sachsenburg, Steinfeld, Weißensee). Ausschlaggebend dafür sind erhöhte Blitzaktivitäten in den Sommermonaten der Jahre 2012 und 2015.

So funktioniert der Radar:
Für die Risikoeinschätzung und Risikoanalyse jeder einzelnen Region werden Ereignisse in der Vergangenheit berücksichtigt. Auf der Österreichkarte haben User die Möglichkeit, die Entwicklung der vergangenen fünf oder zehn Jahre zu betrachten. Mittels Zoom-Funktion oder durch Eingabe der Postleitzahl gelangt man zur gewünschten Region sowie einer kurzen Beschreibung der Risikosituation. Anhand einer fünfstufigen Farbskala ist die Risikoeinstufung ersichtlich.
Den Risikoradar findet man unter www.risikoradar.at.

Source:: Meinbezirk.at

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