Sensation in der Bundesliga: Sturm entzaubert Salzburg

Die Grazer landen beim Meister einen 3:1-Erfolg. Es ist die erste Saison-Niederlage für die Salzburger.

Das Duell beste Offensive (Salzburg) gegen beste Defensive (Sturm) endete mit einem unerwarteten Resultat. Die Grazer siegten mit 3:1 und fügten dem Serienmeister die erste Niederlage in der Bundesliga nach dem Lockdown zu. Und das völlig verdient.

Salzburg-Trainer Jesse Marsch hatte vor dem Champions-League-Hit am Mittwoch bei den Bayern alles geschont, was er schonen konnte. Deshalb kam auch der 19-jährige Red-Bull-Akademiker Nicolas Seiwald im defensiven Mittelfeld zu seinem Bundesliga-Startelfdebüt. Er sollte noch einer der besseren Salzburger sein.

Sturm-Trainer Christian Ilzer hatte jene Startelf aufgeboten, die vor drei Wochen gegen den LASK verloren hatte. Seitdem hatten die Grazer wegen der Absage der WAC-Partie kein Pflichtspiel mehr.

APA – Austria Presse Agentur

Ivan Ljubic erzielte den Führungstreffer der Grazer. 

Kompliziert

Die 20-tägige Pause war den Gästen aber nicht anzumerken. Ganz im Gegenteil: Sturm fand viel schneller ins Spiel als die Salzburger. Friesenbichler traf früh die Außenstange (5.).

Das bunt zusammengewürfelte Red-Bull-Team brauchte, um sich zu finden. Das gelang aber, je länger die erste Hälfte einer durchaus ansehnlichen Partie dauerte. Aber der letzte Pass wollte nicht gelingen, auch weil sich die Salzburger zu oft für die komplizierteste Variante entschieden. Also blieb ein Weitschuss von Albert Vallci an die Stange die gefährlichste Aktion vor der Pause. Mergim Berisha verwertete zwar den Abpraller, stand dabei aber knapp im Abseits (35.).

APA – Austria Presse Agentur

Ausgerechnet Jantscher

Kurz nach dem Wiederanpfiff zeigte sich einmal mehr, wie vogelwild Salzburgs Defensive in dieser Saison agiert. Ivan Ljubic konnte ziemlich ungehindert auf 1:0 stellen (48.). Und es vergingen nur fünf Minuten, dann konnte der Ex-Salzburger Jantscher – ebenfalls freistehend – auf 2:0 stellen (53.).

Marsch reagierte mit einem Dreifachwechsel, brachte die Stammkräfte Koita, Camara und Ulmer. Aber

Source:: Kurier.at – Sport

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