„Fahndung Österreich“: ServusTV geht erneut auf Verbrecherjagd

By christoph.silber@kurier.at (Christoph Silber)

Infochef Hans Martin Paar über das Konzept, die Resonanz beim Publikum und die handwerkliche „Hoheit“ bei der Sendung

Versuchter und tatsächlicher Mord, Kindesentziehung und „Notdienste“, die schaden statt zu helfen: ServusTV löst zum zweiten Mal die „Fahndung Österreich“ aus (20.15 Uhr). Infochef Hans Martin Paar  präsentiert sechs ungelöste Fälle sowie Ermittler und Experten in Kooperation mit Innen- und Justizministerium und den Kriminalämtern.

Wie war nach der ersten Folge die Resonanz beim Publikum, wie jene bei Ministerien und Kriminalisten? Gibt es Fahndungserfolge?

Ohne Übertreibung darf ich sagen, dass die Resonanz auf allen Ebenen enorm positiv und erfreulich war. Zum einen, was die präsentierten, ungelösten Kriminalfälle betrifft. Dazu hat es aus der Bevölkerung mehr als 200 Hinweise gegeben. Viele davon konkret und für die Ermittler – laut deren Aussage – ausgesprochen hilfreich und relevant. Details werden wir am Donnerstag in der nächsten Sendung präsentieren können. Diese enorme Beteiligung bereits bei der ersten Sendung hat auch unsere Kooperationspartner bei der Polizei und den Ministerien sehr beeindruckt und in ihrer Entscheidung für die in dieser Form exklusive Kooperation mit ServusTV bekräftigt, was uns natürlich sehr freut. Die Rückmeldungen zur Sendung insgesamt runden den gelungenen Start ab – viele Zuseher haben uns geschrieben, dass so eine Sendung in Österreich gefehlt hat.

Gab es einen Fall, der besonders viele Reaktionen nach sich zog? Wie erfolgt eigentlich die Auswahl der Fälle?

Ich möchte der Sendung noch nicht vorgreifen. Überrascht hat uns in jedem Fall, dass auch zum ältesten „cold case“ Europas, dem Fall des vergifteten Grazer Tanzschullehrers, viele spannende Hinweise eingegangen sind. Die Auswahl der gezeigten Fälle erfolgt in enger Abstimmung mit den Ermittlern und Ministerien. Dabei geht es zunächst rein um ermittlungstaktische Notwendigkeiten, die von Fall zu Fall unterschiedlich sind. Aus dieser Vorauswahl wählen wir dann jene Fälle, die filmisch möglichst authentisch und plausibel umzusetzen sind, damit die Zuseher einen

Source:: Kurier.at – Kultur

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