Deutschland schickt „Ich bin dein Mensch“ ins Oscar-Rennen

Maria Schraders Spielfilm wurde unter zehn Bewerbern ausgewählt. Startet am 24. September 2021 landesweit in den USA

Maria Schraders Spielfilm „Ich bin dein Mensch“ geht für Deutschland ins Oscar-Rennen. Die Produktion wurde unter zehn Bewerbern als Kandidat für die Kategorie des besten internationalen Spielfilms ausgewählt. Das teilte German Films, die Auslandsvertretung des deutschen Films, am Mittwoch in München mit.

Die neunköpfige Jury mit Jurysprecher Moritz Hemminger (The Playmaker Munich) begründete ihre Entscheidung so: „Wer macht uns glücklich? Ein Mensch oder vielleicht doch ein Roboter? Aus diesem Gedankenexperiment formt Maria Schrader einen futuristischen Film, der doch den Nerv der Zeit trifft. Erzählt in prägnanten Dialogen, mit zwei herausragenden Hauptdarstellern variiert ,Ich bin dein Mensch` ein klassisches Thema der Science-Fiction und zeigt, dass auch aus Deutschland starkes Genrekino kommen kann.“

Bei der Berlinale gewann Hauptdarstellerin Maren Eggert den Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung. Die Nominierung ist eine Vorstufe im Rennen um den Auslands-Oscar. Die 15 Titel umfassende Short List aus den internationalen Bewerbern wird von der Academy im Dezember bekannt gegeben. Die Verleihung der Oscars ist am 27. März 2022.

Die Tragikomödie „Ich bin dein Mensch“ von Maria Schrader („Unorthodox“) erzählt von einem Experiment: Die Wissenschaftlerin Alma soll einen Roboter als Lebenspartner testen. Der Film wirft mit großer Leichtigkeit elementare Fragen auf: Was braucht der Mensch? Was macht uns überhaupt zum Menschen? Und wie erstrebenswert ist Glück? Als Kulisse dient die Berliner Museumsinsel mit dem Pergamonmuseum. Am Ende soll Alma ein Gutachten schreiben und beurteilen, ob es in Zukunft erlaubt sein sollte, dass Roboter zum Beispiel heiraten.

Die Auslandsrechte für „Ich bin dein Mensch“ wurden in über 60 Länder verkauft. In den USA bringt Bleecker Street Media den Film – nach seiner Nordamerika-Premiere auf dem Filmfestival in Toronto – am 24. September landesweit in die Kinos.

Source:: Kurier.at – Kultur

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