Krise bei Mode-Label: Hugo Boss ohne Biss

By Katharina Grimm

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Der Modekonzern Hugo Boss musste das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatzrückgang beenden. Die Erlöse gingen 2016 laut vorläufigen Zahlen um vier Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zurück, wie Hugo Boss in Metzingen mitteilte. Für das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) rechnet der Konzern nun mit einem Minus am oberen Ende der Spanne von 17 bis 23 Prozent.

Das Minus kommt wenig überraschend. Anfang 2016 musste der Modekonzern eine Gewinnwarnung ausgeben, im Oktober kassierte das Unternehmen aus Metzingen seine Ziele für das Gesamtjahr ein. Hinter den schwachen Zahlen steht ein umfangreicher Strategieumbau. Denn Boss wollte als Marke hoch hinaus: Nicht mehr nur das Premium-Segment sollte es sein, sondern wahrer Luxus. Außerdem sollte das Filialnetz deutlich ausgebaut werden. Der Macher hinter diesen Ideen, Claus-Dietrich Lahrs, nahm nach der Gewinnwarnung seinen Hut bei der traditionsreichen Marke.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Online-Handel, Konkurrenz, Wetter : Mit diesen Problemen kämpft H&M" href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/h-mwie-die-konkurrenz-dem-modehaus-zusetzt-7232856.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>H&M Umsatz Probleme Konkurrenz

Neuer Chef bei Hugo Boss

Richten sollte es dann Mark Langer, der als neuer Chef von Hugo Boss erstmal die Expansionsstrategie stoppte. Unprofitable Filialen ließ er schließen. Ältere Boutiquen sollen modernisiert werden. Dennoch erholte sich das Geschäft nicht so schnell wie gedacht. Doch das liegt auch an einem schwierigen Marktumfeld. „Hugo Boss ist eigentlich ein sehr stabiles Unternehmen, momentan aber in schwierigem Fahrwasser, weil konjunkturelle Probleme, die alle in der Branche haben, auf hausgemachte treffen“, sagte Thomas Jökel, Fondsmanager von Union Investment, dem Handelsblatt. Denn die gesamte Modebranche kämpft mit Problemen.

Modebranche kämpft mit vielen Problemen

Doch den einen Krisenherd gibt es nicht. In China sind nicht so große Margen zu verdienen wie gedacht, das Russland-Geschäft ist durch die Wirtschaftssanktionen im Zuge der Krim-Krise weggebrochen, der Dollar ist zu stark, Online-Shops klauen Kundschaft. Und: Das Wetter spielte nicht mit. Bei milden

Source:: Stern – Wirtschaft

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