Russland-Verdacht nach Mord in Berlin: Das laute Schweigen der Bundesregierung

By Josh Groeneveld

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  • Ende August wird mitten am Tag in Berlin ein Mann in einem Park vor mehreren Zeugen erschossen.
  • Mehrere Indizien legen nahe: Es handelte sich um einen Auftragsmord, in den womöglich die russische Regierung verwickelt war.
  • Ermittler und die Bundesregierung schweigen jedoch öffentlich zu dem Thema. Warum?
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An einem Freitag, den 23. August 2019, um etwa 11.55 Uhr endet das Leben von Zelimkhan K. plötzlich und brutal in einem Park in Berlin.

K., ein 40-jähriger Georgier, ist auf dem Weg in die Moschee, als ihm im Kleinen Tiergarten ein Fahrradfahrer auflauert. Der Mann zieht eine Pistole und schießt K. erst in den Rücken, dann in den Kopf. Eine Zeugin beschreibt die Tat der „Berliner Morgenpost“ als eine Art Hinrichtung.

Ermittler vermuten schon zwei Tage nach der Tat einen Auftragsmord. Das berichtet der „Spiegel“. Der mutmaßliche Auftraggeber sei womöglich ein Geheimdienst wie der russische Militärdienst GRU.

Die Polizei verhaftet den Tatverdächtigen noch nahe des Tatorts. Der Mann ist laut seinem Pass 49 und russischer Staatsbürger. Einen Namen geben die Behörden nicht heraus. Überhaupt schweigen die Ermittler. Das Motiv, die Identität des Täters? Die Beziehungen zum Opfer? Die Hintergründe der Tat? Schweigen, auch von Seiten der Bundesregierung. Auch jetzt noch, fast drei Wochen nach der Tat.

Und das, obwohl längst ein konkreter Verdacht im Raum steht.

Mord in Berlin: Ein brisantes Opfer, ein mysteriöser Täter

Es ist ein Verdacht, der sich — mangels Informationen von offizieller Seite — vor allem aus Medienberichten ergibt.

Am Dienstag berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Mitarbeiter der US-Regierung, diese sei sich sicher, dass es sich bei dem Attentat in Berlin um einen von Russland befohlenen Auftragsmord handele. Der Tatverdächtige sei erst vor Kurzem aus einem russischen Gefängnis entlassen worden, in dem er für Mord einsaß. Danach

Source:: Business Insider.de

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