Die Gefahr, die näher kommt, hört man intensiver

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. Wenn man an einer Straßenkreuzung steht, ist es wichtig zu hören, ob sich ein Auto auf einen zubewegt oder wegfährt – genauso wie Urmenschen erkennen mussten, ob nächtens ein Raubtier heranschleicht oder auf Distanz bleibt. Österreichische Forscher zeigten mit Kollegen, dass Menschenhirne herannahende Geräusche intensiver verarbeiten als sich entfernende. Die Studie erschien im Fachblatt „Pnas“. Es gab schon zuvor wissenschaftliche Untersuchungen, wo sich zeigte…

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Katastrophe in der Urzeit: Ruß trug zum Aussterben der Dinosaurier bei

Nach dem gewaltigen Asteroiden-Einschlag auf die Erde vor 66 Millionen Jahren versank der Planet für mehr als ein Jahr in Dunkelheit. Dies lag an großen Mengen Ruß, die infolge von weltweiten Flächenbränden nach dem Einschlag in die Atmosphäre gelangten.

Ohne Sonnenlicht kam die Photosynthese der Pflanzen zum Erliegen und die Temperaturen sanken erheblich. Dies habe zum Massensterben am Ende der Kreidezeit beigetragen, bei dem etwa zwei Drittel aller Tierarten ausstarben, darunter die Dinosaurier, wie US-Forscher in den „Proceedings» der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften berichten.

Der Einschlag des Asteroiden auf der Yucatán-Halbinsel im heutigen Mexiko wird seit langem mit dem Massensterben am Ende der Kreidezeit in Verbindung gebracht. Was genau geschah, ist aber unter Forschern umstritten. Als gesichert gilt, dass der Einschlag unmittelbar Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche auslöste, die sich verheerend auf die damaligen Bewohner des Planeten auswirkten. Wie weit diese Naturkatastrophen sich weiter abseits des Einschlagortes auswirkten, ist aber weniger gut geklärt.

Einige Experten gehen deshalb davon aus, dass es vor allem langfristige Veränderungen des Klimas waren, die das Massensterben auslösten – hervorgerufen durch die Ansammlung von Partikeln in oberen Atmosphärenschichten. Die Wissenschaftler um Charles Bardeen vom National Center for Atmospheric Research vermuten, dass vor allem Rußpartikel dabei eine Rolle spielten, die bei großflächigen Bränden freigesetzt wurden.

Welche klimatischen Veränderungen der Rußausstoß nach sich zog, simulierten die Forscher nun mit Hilfe eines hochauflösenden Computermodells. „Unsere Studie greift die Geschichte nach den anfänglichen Auswirkungen auf – nach den Erdbeben, den Tsunamis und der großen Hitze», erläutert Bardeen. Wir wollten die langfristigen Konsequenzen der Rußmengen untersuchen, die unserer Ansicht nach entstanden, und was diese Konsequenzen für die verbliebenden Tiere bedeuteten.»

Die Menge an freigesetztem Ruß hatten andere Wissenschaftler in früheren Studien bereits auf etwa 15 000 Millionen Tonnen beziffert. Bardeen und sein Team speisten diese

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Naturspektakel: Totale Sonnenfinsternis begeistert Amerika

Der Himmel ist samten wie eine Vollmondnacht mit einem Streifen Blau am Horizont. Vögel verstummen, Grillen zirpen. Und dann ist nur noch der leuchtende Strahlenkranz der verdunkelten Sonne zu sehen. Menschen brechen in Jubel aus, lachen, weinen.

Die totale Sonnenfinsternis in Teilen der USA hat am Montag die Herzen von Millionen Betrachtern weltweit berührt. „Für ein paar Minuten war Amerika fähig, nach oben zu schauen – und zu vergessen», schrieb die „Washington Post».

Um 9.16 Ortszeit (19.16 Uhr deutscher Zeit) erreichte die vom Pazifik kommende totale Finsternis das US-Festland in Lincoln Beach an der Westküste. Vom Bundesstaat Oregon aus zog sie dann etwa 90 Minuten lang in einem rund 100 Kilometer breiten Streifen über den Kontinent, um sich in South Carolina in den Atlantik zu verabschieden. Jeweils etwa zwei Minuten lang knipste sie in dieser Kernzone sukzessive das Tageslicht aus und ließ die Temperaturen um bis zu fünf Grad Celsius sinken.

Bei einer totalen Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne und verdeckt diese komplett. In anderen Teilen der USA, Nord- und Mittelamerikas sowie in Teilen Westeuropas war die Finsternis nur partiell: Der Mond verdeckte nur Teile der Sonne.

Millionen Menschen wollten die von Küste zu Küste reichende totale Finsternis sehen – es war erste in den USA seit 99 Jahren. Teils reisten sie schon Tage zuvor in die Kernzone. Obwohl der befürchtete Riesen-Verkehrskollaps ausblieb, erlebten viele von ihnen das Spektakel von der Autobahn aus, weil sie im dichten Verkehr feststeckten. Andere feierten das Ereignis entspannt auf „Total Eclipse»-Festivals, in Naturparks oder auf Campingplätzen.

Selbst im Mittleren Westen und an der Ostküste, wo die Wolken meist dichter waren, erhaschten viele einen Blick auf die verdeckte Sonne, weil die Wolkendecke im letzten Moment kurz aufriss.

„Das Licht war so eigenartig,

Source:: Stern – Wissen

Naturspektakel: Amerika im Bann der totalen Sonnenfinsternis

Vögel verstummen, Grillen zirpen. Der Himmel schimmert gleichzeitig seltsam blau und schwarz, und von der verdunkelten Sonne ist nur noch der leuchtende Strahlenkranz zu sehen. Menschen brechen in Jubel aus, lachen, weinen.

Die totale Sonnenfinsternis in Teilen der USA hat am Montag die Herzen von Millionen Betrachtern weltweit berührt.

Um 9.16 Ortszeit (19.16 Uhr deutscher Zeit) erreichte die vom Pazifik kommende totale Finsternis das US-Festland in Lincoln Beach an der Westküste. Vom Bundesstaat Oregon aus zog sie dann etwa 90 Minuten lang in einem rund 100 Kilometer breiten Streifen über den Kontinent, um sich in South Carolina in den Atlantik zu verabschieden. Jeweils etwa zwei Minuten lang knipste sie in dieser Kernzone sukzessive das Tageslicht aus und ließ die Temperaturen um bis zu fünf Grad Celsius sinken.

Bei einer totalen Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne und verdeckt diese vollständig. In anderen Teilen der USA, Nord- und Mittelamerikas sowie in Teilen Westeuropas war die Sonnenfinsternis partiell zu sehen: Der Mond verdeckte die Sonne nicht ganz, sondern nur teilweise.

Millionen Menschen wollten das Himmelsereignis miterleben und reisten teils schon Tage zuvor in die Kernzone. Ein solches Spektakel – eine totale Finsternis, die über den gesamten Kontinent verläuft – hatte es in den USA seit 99 Jahren nicht mehr gegeben. Obwohl der befürchtete Riesen-Verkehrskollaps ausblieb, erlebten viele von ihnen das Spektakel von der Autobahn aus, weil sie im dichten Verkehr feststeckten. Andere feierten das Ereignis entspannt auf „Total Eclipse»-Festivals, in Naturparks oder auf Campingplätzen.

Selbst im Mittleren Westen und an der Ostküste, wo die Wolken meist dichter war, erhaschten viele einen Blick auf das Spektakel, weil die Wolkendecke im letzten Moment kurz aufriss.

„Das Licht war so eigenartig, wie es noch niemand von uns zuvor erlebt hatte. Die Moskitos summten,

Source:: Stern – Wissen

Zwei Jahre Dunkelheit brachten den Dino-Tod

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Boulder/Wien. (gral) Als vor 66 Millionen Jahren jener Asteroid auf die Erde einschlug, der gewöhnlich für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich gemacht wird, war er nicht direkte Ursache für deren Auslöschung, sondern der Auslöser für eine Kette an bedrohlichen Ereignissen, die vielen landlebenden Tieren zum Verhängnis werden sollte. Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche brachten die Erdkugel erstaunlich ins Wanken und damit auch die Vegetation und das Tierreich – aber nicht so im…

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