Mit ihren Streifen wehren Zebras Bremsen ab

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Bristol/Wien. Warum haben Zebras Streifen? Diese Frage beschäftigt Wissenschafter seit mittlerweile mehr als 150 Jahren. Viele Theorien ranken sich um das zweifarbige Fellkleid der Tiere aus der afrikanischen Savanne. Die Streifen könnten Raubtiere vom Angriff abhalten, für eine bessere Hitzeregulierung sorgen oder aber auch soziale Funktionen erfüllen. Doch bis dato herrscht keine Einigkeit unter den Experten. Forscher der University of Bristol haben nun eine neue Möglichkeit aufgezeigt…

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Blaupause der Embryonalentwicklung

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Cambridge/Wien. (gral) Ein Team an Biologen, Physikern und Mathematikern hat die Genaktivität von mehr als 100.000 embryonalen Zellen unter die Lupe genommen, um eine Blaupause der frühen Entwicklung von Mäusen zu erstellen. Dabei ist es ihnen gelungen, einen Schlüsselmoment in der Embryonalentwicklung darzustellen – nämlich während der sogenannten Gastrulation. Die Erkenntnisse bieten eine wichtige Information über die Vorgänge in den frühesten Lebensstadien von Säugern…

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Wachsame Gänse bringen mehr Kinder durch

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Wien/Grünau im Almtal. Die Küken von wachsamen, aggressiven Gänseeltern haben wesentlich größere Überlebenschancen, als von solchen, die sich hauptsächlich um volle Bäuche sorgen. Wie österreichische Forscher in einer jüngsten Studie zeigten, dürfen Weibchen aber kurz nach dem Schlüpfen der Jungen ungehemmt futtern, um den Gewichtsverlust vom Brüten auszugleichen, während die Ganter (Männchen) Wache schieben, berichten sie im „Journal of Ornithology“. Graugänse sind so wie viele Menschen monogam…

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Ebola-Epidemie: Fortschritt im Kampf gegen Ebola im Kongo

Die Behörden im Kongo melden einen „großen Fortschritt» im Kampf gegen die gefährliche Ebola-Epidemie: In der zeitweise am schlimmsten betroffenen Großstadt Beni habe es seit drei Wochen keine neue Erkrankung mehr gegeben.

Die Epidemie des hämorrhagischen Fiebers gilt dort nun als unter Kontrolle, denn 21 Tage sind der maximale Inkubationszeitraum. Weil Menschen regelmäßig in benachbarte Gebiete reisen, wo Ebola noch aktiv ist, besteht aber die Gefahr eines Wiederaufflammens der Epidemie, wie das kongolesische Gesundheitsministerium am Dienstagabend erklärte.

Bislang haben sich in der Provinz Nord-Kivu im Ost-Kongo 844 Menschen nachweislich mit Ebola infiziert, 528 davon sind der Krankheit erlegen. Gut 80.000 Menschen in der Region haben inzwischen eine erfolgversprechende experimentelle Impfung gegen Ebola bekommen. Experten warnen, dass es angesichts der angespannten Sicherheitslage in dem Gebiet noch Monate dauern könnte, die Epidemie vollständig unter Kontrolle zu bringen. Eine Ebola-Epidemie gilt erst als beendet, wenn es 42 Tage lang – also die doppelte Inkubationszeit – keine neuen Erkrankungen mehr gegeben hat.

Die Epidemie ist inzwischen der zweitschwerste bekannte Ebola-Ausbruch der Geschichte. Bei der bisher folgenschwersten Epidemie in Westafrika kamen 2014/2015 mehr als 11 000 Menschen ums Leben.

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In Europas Wäldern flattert eine bisher unbekannte Fledermausart

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Madrid/Genf. Mehr als tausend Arten von Fledertieren (Chiroptera) bevölkern die Welt, nun sind zwei hinzugekommen. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt „Acta Chiropterologica“. Myotis crypticus, so der jüngste Neuzugang unter Europas Fledermausarten, lebt in bewaldeten Gebieten in der Schweiz, in Italien, Spanien und Frankreich. Die Art stehe dabei unter „zunehmendem Druck durch den Menschen“, schrieb der spanische Oberste Rat für wissenschaftliche Forschung (CSIC)…

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