Ein Wuff auf den Hypo!

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Carlo K. kann seine Gedanken nicht mehr fokussieren. Er hört und sieht alles wie in einem dicken Wattekokon. Konkrete Wörter fallen ihm nicht mehr ein. Unpassende purzeln aus seinem Mund. Er beginnt zu zittern. Er schwitzt heftig. Suki hätte ihn längst gewarnt. Wer Suki ist? – Einen Moment Geduld. Zuerst einmal zu Carlo: Er ist Typ-1-Diabetiker. In diesem Moment erlebt er eine Unterzuckerung, eine Hypoglykämie, kurz Hypo genannt. Diese ist die am häufigsten auftretende akute Komplikation bei…

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Wellen schlagen heftiger: Steigender Meeresspiegel bedroht Statuen auf der Osterinsel

Geheimnisvoll thronen die übergroßen Steinstatuen auf der Osterinsel mitten im Südpazifik. Das politisch zu Chile gehörende Eiland gilt als eines der einsamsten der Welt – das nächstgelegene Festland ist fast 3800 Kilometer entfernt.

Allein fühlt sich die Vulkaninsel auch, wenn es um den Kampf gegen die voranschreitende Erosion und den Schutz der als Unesco-Welterbe geführten Riesen geht. Einige dieser meterhohen und Moai genannten Figuren stehen am Hang, die meisten jedoch an der Küste und manche sogar ganz nah am Wasser. Seit der Meeresspiegel mit der Erderwärmung gestiegen ist, schlagen die Wellen immer heftiger auf und nagen an ersten Sockeln, auf denen sich die Skulpturen befinden.

„Alle archäologischen Stätten, die nahe am Küstenrand liegen, sind in Gefahr», sagt Camilo Rapu, der Präsident der indigenen Gemeinschaft Ma’u Henua. „Wenn schlechtes Wetter herrscht, reicht das Meerwasser direkt an die Ahus (die Plattformen, auf denen die Statuen stehen) heran. Das führt zu Auswaschung und Einsturz.» Seit November verwaltet er den Nationalpark Rapa Nui, der den größten Teil der lediglich gut 160 Quadratkilometer großen Vulkaninsel umfasst. Genaue Zahlen darüber, um wie viele Zentimeter der Meeresspiegel in den vergangenen Jahren stieg, hat die Inselregierung bisher nicht gesammelt. Doch der Anstieg sei eine Tatsache, heißt es dort.

Zu den gefährdeten Stätten gehört zum Beispiel die bei Touristen besonders beliebte Ahu Tahai-Anlage nahe Hanga Roa an der Südwestküste, wie der Bürgermeister der Osterinsel, Pedro Edmunds, berichtet. Dort befindet sich der einzige Moai mit Augen, der zudem eine – Pukao genannte – Kopfbedeckung trägt und als besonders beeindruckend gilt.

Erosionsgefährdet ist die Insel, die der über 500 Meter hohe erloschene Vulkan Terevaka überragt, seit langem. Sie besteht aus porösem Tuffgestein, das recht leicht abzutragen ist. Einst bedeckten dichte Palmwälder das Eiland, doch vor einigen Jahrhunderten holzten Inselbewohner die Bäume komplett ab. Damit verschwand der Schutz vor Erosion

Source:: Stern – Wissen

Traditionelles Gezwitscher

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London/Durham/Wien. Seit mehr als 1000 Jahren singen die in Nordamerika beheimateten Sumpfammern dasselbe Lied. Schon den Wikingern dürfte ihr Gesang zu Ohren gekommen sein, der über Generationen weitergegeben wurde, wie ein internationales Wissenschafterteam um Robert Lachlan von der Queen Mary University in London nun im Fachblatt „Nature Communications“ anhand von statistischen Analysen berichtet. Für gewöhnlich werden dem Menschen einzigartige Traditionen zugeschrieben…

Source:: Wiener Zeitung – Wissen

Essen wichtigster Faktor für Gesundheit

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München. Gesunde Ernährung gilt offenbar international als Schlüssel für einen gesunden Lebensstil. Das finden 87 Prozent der mehr als 4.500 Konsumenten, die die Unternehmensberatung AlixPartners in den vergangenen Monaten in Deutschland, den USA, China, Großbritannien und Frankreich befragt hat. An zweiter und dritter Stelle der internationalen Rangliste folgen besserer Schlaf und Sport, wie aus der Anfang der Woche in München veröffentlichten Untersuchung hervorgeht…

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Ungesunde Entwicklung: Blick aufs Smartphone stört Eltern-Kind-Beziehung

Die Kleinen backen Sandkuchen und klettern, die Großen gucken aufs Smartphone. Auf vielen Spielplätzen und auch daheim ist das inzwischen Alltag.

Auf Dauer kann der Mangel an aktivem Miteinander ungünstige Folgen für die Eltern-Kind-Beziehung haben, warnen Experten. Eltern, die viel Zeit mit digitalen Medien oder vorm Fernseher verbringen, statt sich mit ihrem Nachwuchs zu beschäftigen, können einer Studie zufolge Verhaltensauffälligkeiten bei ihren Kindern fördern.

Missachtete Kinder seien eher frustriert, hyperaktiv, jammerten, schmollten oder reagierten mit Wutanfällen, berichten Forscher im Fachjournal „Pedriatic Research». Ein negativer Kreislauf entstehe, denn viele Eltern reagierten auf auffällige, als anstrengend empfundene Kinder mit noch mehr Medienkonsum. Nach innen gewandte Probleme wie Angst oder Rückzug der Kinder seien nicht ganz so häufig, erläutern Brandon McDaniel von der Illinois State University und Jenny Radesky von der University of Michigan Medical School.

Für die Studie hatten 181 Elternpaare mit Kindern unter fünf Jahren über sechs Monate hinweg online in Fragebögen Auskunft gegeben – zu ihrer eigenen Mediennutzung sowie zur Entwicklung ihrer Kinder und deren nach Außen oder Innen gewandtem Verhalten. Auch ihre eigenen Gefühle und Reaktionen gaben die zwischen 2014 und 2016 befragten Eltern zu Protokoll.

Das Ergebnis: In fast allen Fällen kam es pro Tag mindestens einmal dazu, dass digitale Geräte den Eltern-Kind-Austausch unterbrachen. Sowohl Mütter wie Väter gaben an, dass mit der Menge dieser Unterbrechungen auch Verhaltenauffälligkeiten der Kinder und elterliche Stressgefühle zunahmen.

Gelegenheit gibt es inzwischen viele für solche „Technoferenzen» – so nennen die Forscher es, wenn Smartphone und Co den persönlichen Kontakt von Auge zu Auge stören. Anderen Studien zufolge verbringen zumindest US-Eltern neun Stunden pro Tag vor TV, Computer, Tablet oder Smartphone.

„Wir glauben, dass spezifische Aspekte der Digitaltechnologie, inklusive verführerischer Design-Elemente, besonders für solche Eltern anziehend sind, die Schwierigkeiten mit der Selbstregulation haben oder die mit dem familiären Sozialleben unzufrieden sind», schreiben die

Source:: Stern – Wissen

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