Safer Sex bei Einsiedlerkrebsen: Es kommt doch auf die Größe an – zumindest beim Krabben-Sex

Es kommt doch auf die Größe an – zumindest beim Krabben-Sex: Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen haben bestimmte Einsiedlerkrebse längere Penisse entwickelt, um bei der Fortpflanzung ihre Muscheln nicht verlassen zu müssen. Die am Mittwoch in der britischen Zeitschrift „Royal Society Open Science“ veröffentlichte Studie mit dem Titel „Private Parts for Public Property“ (etwa: Mit den Geschlechtsteilen für das Eigentum) geht allgemein gefasst der Frage nach, ob Penisgröße im Verhältnis zur Wohnungsgröße steht. Hintergrund ist, dass Krabben Gefahr laufen, dass Räuber ihnen die Muschel wegschnappen, wenn sie außer Haus Sex haben.

Der Studienautor Mark Laidre von der Universität Dartmouth fragte sich, ob Krebspenisse umso größer ausfallen, je größer das Risiko der Krabbe ist, nach dem Fortpflanzungsakt obdachlos zu sein – oder wie Laidre schreibt: Wurden die Penisse größer, „um sicheren Sex zu erleichtern“? Nach seiner Hypothese ermöglichen längere Penisse es den Individuen ihre Sexualpartner zu „erreichen“, während sie „zugleich mit dem Rest ihres Körpers ihr Eigentum sicher im Griff haben“. Auf diese Weise könnten sie ihre Muscheln beim Sex vor Dieben schützen. Besonderes Augenmerk richtete der Biologe auf Krabben, die zudem gern „renovierten“.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Rührende und lustige Geschichten 2018: Erinnern Sie sich noch an diese Tiere und ihre Erlebnisse?" href="https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/jahresrueckblick-2018erinnern-sie-sich-noch-an-diese-tiere8482224.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Tiergeschichten 2018 18.10 UhrErgebnis des Einsiedlerkrebs-Forschers: „Alle andere Hypothesen zur Penisgröße zogen den Kürzeren“

Unter diesen Gesichtspunkten begutachtete Laidre 328 verschiedene Einsiedlerkrabben-Arten. Nach seiner Theorie mussten diejenigen Tiere mit den „umgebauten“ und damit geräumigsten „Luxus“-Muscheln die längsten Penisse haben, denn ihre Behausungen waren für mögliche Räuber am attraktivsten; wohingegen Krabben mit „Standard-Muscheln“ oder gar solche ohne Muscheln die „Kürzesten“ ausweisen mussten. Dabei achtete er auch auf Zusammenhänge wie Lebensräume an Land oder im Meer sowie Gesamtkörpergröße.

Seine Annahmen sah er bestätigt: Die Einsiedlerkrebse mit den größten Penissen im Vergleich zu ihren

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Interstellarer Gast Oumuamua doch nicht so besonders

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at New Haven/Wien. (gral) Was ist das? Diese Frage stellten sich im Jahr 2017 Astronomen weltweit, als sich ein zigarrenförmiges Etwas aus einem anderen Sonnensystem seinen Weg an der Erde vorbei bahnte. Entdeckt wurde das „Oumuamua“ (hawaiianisch für „Botschafter aus der Ferne“) genannte Objekt, als es dabei war, unser Sonnensystem wieder zu verlassen. Die Astronomen hatten gerade noch Zeit, seine Bewegungen mit Teleskopen zu vermessen. Ein Asteroid, ein Komet oder ein interstellares Raumschiff?…

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100 Kilometer Länge: Cern-Physiker planen gigantischen Teilchenbeschleuniger

Physiker am größten Teilchenbeschleuniger der Welt planen ein Zukunftsprojekt mit gigantischen Ausmaßen – und Kosten.

Falls ihre Pläne umgesetzt werden, entsteht bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) im französisch-schweizerischen Grenzgebiet bei Genf ein 100 Kilometer langer ringförmiger Tunnel teils unter dem Genfer See.

In dem Beschleuniger Future-Circular Collider (FCC), für den insgesamt 24 Milliarden Euro veranschlagt sind, würden ab Ende der 30er Jahre Elektronen und Positronen auf Kollisionskurs gebracht. Zum Vergleich: Der bestehende Teilchenbeschleuniger LHC hat einen 27 Kilometer langen Tunnel.

„Das Projekt würde sich im Genfer Becken gut realisieren lassen», sagte Studienleiter Michael Benedikt der Deutschen Presse-Agentur zur Veröffentlichung der Konzeptstudie in Genf. Die existierenden Anlagen könnten weiter genutzt werden, etwa als Vorbeschleuniger. Die Cern-Physiker suchen unter anderem Erkenntnisse über die ersten Nanosekunden nach dem Urknall und der Entstehung des Universums. Zudem wollen sie bislang unbekannte Teilchen nachweisen.

Der bestehende LHC-Beschleuniger dürfte noch 20 Jahre laufen, sagte Benedikt. Er wurde im Dezember für zweijährige Wartungsarbeiten abgeschaltet. Parallel wird bereits an einem Ausbau mit stärkeren Magneten gearbeitet, dem sogenannten HiLumi LHC-Projekt. Es soll 2025 fertig sein. Die Physiker wollen damit die Zahl der Protonenkollisionen pro Sekunde von einer auf fünf Milliarden erhöhen.

Zunächst würden in dem neuen Tunnel Elektronen und Positronen zur Kollision gebracht. Der FCC wäre dabei bis zu 100.000 mal leistungsfähiger als bisherige Anlagen am Cern, so Benedikt. Nach 15 Jahren Betrieb könne die Maschine durch einen Protonen-Beschleuniger ersetzt werden, der sowohl bei Kollisionsenergie als auch bei der Anzahl der Kollisionen etwa zehn mal so leistungsfähig wäre wie das HiLumi-Projekt. Der Protonenbeschleuniger würde denselben 100 Kilometer langen Tunnel nutzen.

Die Cern-Physiker haben ihr Konzept im Rahmen der zur Zeit diskutierten neuen europäischen Strategie für Teilchenphysik vorgelegt. Bis 2020 wollen Wissenschaftler aus ganz Europa Empfehlungen geben, wie die

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Suchspiel für Zwischendurch: Auf diesem Bild verstecken sich 16 Tiere – erkennen Sie alle?

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/suchspiel-fuer-zwischendurchauf-diesem-bild-verstecken-sich-16-tiere-7579192.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Wie viele Tiere können Sie auf diesem Bild finden? Auf den ersten Blick sehen die meisten Menschen hier fünf Tiere, doch es verstecken sich noch eine ganz Menge weiterer.

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Totale Mondfinsternis am Montag

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien/Österreich. Am Montag (21.1.) wird man in Österreich – bei gutem Wetter – eine totale Mondfinsternis beobachten können. Das Himmelsschauspiel ist aber nur für Frühaufsteher: Um 4.34 Uhr beginnt der Mond in den Kernschatten der Erde einzutreten, um 5.41 Uhr startet die totale Verfinsterung. Es ist in Österreich für fast zehn Jahre die letzte Chance, eine totale Verfinsterung des Mondes zur Gänze zu sehen. Eine Mondfinsternis ereignet sich, wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie stehen und…

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