Naturschauspiel: Totale Sofi in den USA: Millionen warten gespannt

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/panorama/wissen/naturschauspiel-totale-sofi-in-den-usamillionen-warten-gespannt-7585950.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="https://image.stern.de/7585952/3×2-480-320/d6aa8779329573fe9926cf8905cba8a0/Sy/202009010117082099712769large43jpg-acfaadfcc8cbdb46.jpg“>

Voller Vorfreude erwarten Millionen Menschen in den USA die totale Sonnenfinsternis. Das Spektakel, bei dem der Mond die Sonne komplett verdunKelt, wird in einem gut 100 Kilometer schmalen Streifen von der West- bis zur Ostküste hinüber für jeweils rund zwei Minuten zu sehen sein.

Seit Tagen schon sind Hunderttausende Schaulustige über volle Straßen in die Kernzone gereist, drängeln sich auf Campingplätzen, in Naturparks und Hotels oder haben bei Freunden Unterschlupf gefunden.

Ein Verkehrschaos historischen Ausmaßes, das Experten befürchtet hatten, blieb bis wenige Stunden vor dem Spektakel jedoch aus. Viele Anreisende hatten sich darauf eingerichtet, die Finsternis notfalls von der Straße aus zu erleben. „Parken Sie nicht auf der Autobahn», warnen Schilder in vielen Bundesstaaten.

Klaren Blick auf die Sofi wird es vor allem im Westen und in Tennessee geben – andernorts drohen Wolken, ganz im Osten auch Regen und Gewitter. An der Westküste, wo tags zuvor noch Nebel drohte, dürfte die Sicht vielerorts klar sein. Weiter im Landesinnern könnte jedoch der Rauch von Flächenbränden die Aussicht auf die verdunkelte Sonne behindern.

Die totale Sonnenfinsternis beginnt im Pazifik. 27 Minuten später trifft der komplette Mondschatten dann gegen 19.16 Uhr deutscher Zeit im US-Bundesstaat Oregon auf Land. Nach gut 1,5 Stunden um 20.48 Uhr verlässt er die USA an der Ostküste wieder.

Obwohl die Dunkelheit vor Ort jeweils nur kurz dauert, rechnen Fachleute damit, dass am Montag in den USA deutlich weniger Solarenergie produziert und eingespeist wird. Die Einbußen könnten durch Erdgasturbinen und Wasserkraft jedoch weitestgehend aufgefangen werden, hieß es.

Das Spektakel wird von zahlreichen wissenschaftlichen Versuchen begleitet sowie von der Erde und vom All aus gefilmt. Die Nasa streamt die „Great Eclipse» live im Internet. Auch viele Fernsehsender bieten Live-Übertragungen an, darunter N24 und n-tv. Es ist die erste totale Sonnenfinsternis von Küste zu Küste in den USA

Source:: Stern – Wissen

Maisanbau schuld: Biologe beklagt Verschwinden der Schmetterlinge

Die Schmetterlinge gehen an vielen Orten Deutschlands stark zurück. Nun hat ein Biologe weitere dramatische Daten vorgelegt.

Seit Anfang der 80er Jahre sei die Häufigkeit nachtaktiver Schmetterlinge an untersuchten Stellen im Inntal um die Hälfte und die Anzahl der Arten um mehr als die Hälfte gesunken, sagte der Biologe Josef Reichholf. Der Schmetterlingsforscher erstellte im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung einen sogenannten Statusbericht. Demnach gehen diese Insekten vor allem auf landwirtschaftlichen Gebieten zurück.

Der Professor bestimmt seit 1969 die Häufigkeit der nachtaktiven Falter in seiner niederbayrischen Heimat. Auf Äckern nahe dem Dorf Aigen am Inn zählte er nur etwa ein Drittel so viele Schmetterlinge wie am Rande der Münchner Innenstadt. Auch in Wäldern sei der Rückgang der Schmetterlingsarten und -exemplare nicht so dramatisch. Reichholf findet dagegen auf Feldern und Wiesen nur noch selten Bläulinge, Große Ochsenaugen, Totenkopfschwärmer oder Mittlere Weinschwärmer. Der Kleine Feuerfalter oder der Schachbrettfalter seien bereits verschwunden.

Von den rund 3700 Schmetterlingsarten in Deutschland sind 190 Tagfalter und 1160 Nachtfalter. Knapp 2350 weitere Arten gehören zu den sogenannten Kleinschmetterlingen. Die Falter haben nach Angaben von Reichholf eine wichtige Funktion bei der Bestäubung bestimmter Pflanzen und sind eine bedeutende Nahrungsquelle für Vögel. Fast 50 Prozent der besser erforschten Tagfalter stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten.

Ursache für das Verschwinden der Schmetterlinge sind nach seiner Ansicht vor allem der starke Maisanbau in Monokultur und die Überdüngung der Felder. Gülle werde auf Grünflächen gespritzt. Das verbreitete Gelb des Löwenzahns sei ein Anzeichen dafür. Konkurrenzschwache Pflanzenarten, auf die die Schmetterlinge angewiesen seien, hätten dagegen keine Chance mehr. Der Lebensraum für die Falter schwinde, auch durch das häufige Mähen von Wiesen. „Da wird genau zur ungünstigsten Zeit nahezu Tabula rasa gemacht», kritisierte Reichholf diese nach seiner Ansicht „destruktive Vorgehensweise».

Zumindest eine Gruppe von Schmetterlingen kommt damit allerdings

Source:: Stern – Wissen

Gemeinsames Tanzen im Takt fördert Bindung

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Graz. Gemeinsames Tanzen im Takt fördert den Zusammenhalt – zu diesem Schluss ist Forscher Jan Stupacher von der Universität Graz gekommen. Er hat in einer Studie gezeigt, wie Musik das Verhalten der Menschen beeinflusst. Seine Ergebnisse werden in der September-Ausgabe des Journal of Experimental Social Psychology veröffentlicht, teilte die Universität mit. Innerhalb von Millisekunden stimmen Menschen einer gut besuchten Einkaufsstraße oder auch zwei Tanzpartner auf dem Parkett ihre Bewegungen…

Source:: Wiener Zeitung – Wissen

Spannung vor Natur-Schauspiel: USA fiebern der Sonnenfinsternis entgegen

Der Countdown zur „Great American Eclipse» läuft: Hunderttausende Amerikaner reisen der totalen Sonnenfinsternis entgegen, die am Montag in weiten Teilen der USA mit Spannung erwartet wird – und erzeugen bereits erste, heftige Staus.

Die gut 100 Kilometer breite Kernzone, in der sich der Mond jeweils für rund zwei Minuten komplett vor die Sonne schiebt, zieht sich von der Westküste Oregons über insgesamt 14 Bundesstaaten nach South Carolina an der Ostküste.

12 Millionen Menschen leben in dem Streifen, weitere 200 Millionen eine Tagesreise entfernt. 7 Millionen Sofi-Touristen könnten nach Expertenschätzungen anreisen. Seit Donnerstag schon melden zahlreiche Straßenbehörden starken Verkehr und Staus auf wichtigen Autobahnen. Experten befürchten einen historischen Verkehrskollaps, der bis Dienstag andauern könnte.

Besonders heftig ist es bereits in Oregon, wo die totale Sonnenfinsternis am Montag um 10.16 Uhr (Ortszeit) das Festland erreicht – 27 Minuten zuvor ist sie bereits vom Pazifik aus zu sehen. Das 6000 Seelen-Städtchen Madras etwa erwartet zu seinem mehrtägigen Sofi-Festival über 100 000 Besucher. Oregon hat über das verlängerte Wochenende vorsichtshalber sowohl Sondertransporte und große Trucks von den Straßen verbannt, als auch Führerscheinprüfungen untersagt.

Das Wetter dürfte zumindest in Teilen der USA mitspielen: Wolkenfreier Himmel wird vor allem für den Westen, aber auch Tennessee vorhergesagt. Andernorts im mittleren Westen und in South Carolina an der Ostküste drohen auch Wolken, Regen und Gewitter.

An zahlreichen Orten der Kernzone begleiten Festivals und Wissenschaftsaktivitäten das Spektakel. Zoos bieten Tierbeobachtungen an. Mit über 50 Wetterballons wird das Ereignis gefilmt, ebenso von Satelliten und Flugzeugen aus. Viele Schulen haben geschlossen.

Sowohl die US-Weltraumbehörde Nasa als auch Fernsehsender werden das Spektakel live übertragen. Die Nasa streamt Aufnahmen der Sofi aus dem All. In Deutschland bietet am Montagabend unter anderem der TV-Sender N24 eine Live-Sendung dazu an.

In den übrigen Teilen der USA, Kanadas, Grönlands und

Source:: Stern – Wissen

Flugradius untersucht: Bienen mit Rückennummern liefern erste Forschungsergebnisse

Forscher haben in München Wildbienen mit winzigen Rückennummern ausgestattet und ihren Flugradius untersucht. Das Ergebnis: Weibchen flogen im Durchschnitt rund 102 Meter weit, Männchen rund 96.

Das ist der Zwischenstand eines Forschungsprojekts von Michaela Hofmann, Doktorandin an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU).

Gemeinsam mit Studenten der LMU hatte sie im April über 400 Gehörnte Mauerbienen im Botanischen Garten mit winzigen Rückennummern versehen. Die Münchner waren dazu aufgerufen, Hofmann mitzuteilen, wo sie die markierten Bienen entdeckt haben. Seit April gab es 77 Meldungen, sagte Hofmann. Am weitesten flog demnach ein Weibchen, das über 720 Meter zurücklegte.

In Deutschland gibt es laut Hofmann über 570 Wildbienenarten, und viele davon sind gefährdet. Während die Honigbiene schon recht gut erforscht sei, ist das Wissen über viele Wildbienenarten begrenzt. „Man weiß oft nicht, wie weit sie sich auf der Suche nach Nahrung, Partnern oder neuen Nistmöglichkeiten vom Ort ihres Schlupfs entfernen», sagte Hofmann.

Source:: Stern – Wissen

1 2 3 4 16