Wertlose Wissenschaft

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Wien/Berlin. Der Publikationsdruck, der auf Wissenschaftern lastet, geht mit der Flut oft nur rein elektronischer Wissenschaftsjournale eine unselige Verbindung ein: Mehr als 5000 deutsche Wissenschafter sollen Berichten mehrerer Medien zufolge Artikel in dubiosen wissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert haben. Mehrere Hundert Fälle mit Österreich-Bezug sollen dabei entdeckt worden sein, heißt es seitens des an den Recherchen beteiligten ORF. Die Forscher deutscher und österreichischer…

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Höhere Gefährdung bei Männern: Risiko Darmkrebs – Künftig Einladung zur Früherkennung

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/hoehere-gefaehrdung-bei-maennern-risiko-darmkrebs-kuenftig-einladung-zur-frueherkennung-8177050.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="http://image.stern.de/8177052/3×2-480-320/4e0dff1080c2d8e940bb01802f36b8e9/rp/192009010118071999222531large43jpg-db097fdd42d37503.jpg“>

Versicherte werden künftig regelmäßig ab dem 50. Lebensjahr schriftlich zur Darmkrebsfrüherkennung eingeladen.

Das sieht ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken vor, den das höchste Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens in Berlin fasste.

Zur Früherkennung von Darmkrebs können wie bisher Tests auf nicht sichtbares Blut im Stuhl und Darmspiegelungen in Anspruch genommen werden. Da Männer im Vergleich zu Frauen ein höheres Darmkrebs-Risiko haben, wird eine Darmspiegelung Männern künftig bereits ab 50 Jahren angeboten und nicht wie bisher ab 55.

Jährlich Anspruch auf den Stuhltest sollen Frauen und Männer im Alter von 50 bis 54 Jahren haben. Die Versicherten haben zudem insgesamt Anspruch auf zwei Darmspiegelungen, Frauen wie bisher ab 55. Zwischen diesen Koloskopien müssen mindestens zehn Jahre liegen. Wird das Angebot erst ab 65 Jahren wahrgenommen, hat man nur Anspruch auf eine Spiegelung.

Entscheiden sich Versicherte gegen eine Darmspiegelung, haben sie ab 55 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf einen Test auf Blut im Stuhl. Bei auffälligen Stuhltests können sie zur Abklärung zusätzlich eine Spiegelung machen lassen.

Nach der ersten Einladung zur Früherkennung sollen die Versicherten erneut mit 55, 60 und 65 Jahren die entsprechende Post von ihrer jeweiligen Krankenkasse bekommen. Mit im Briefumschlag: ausführliches Info-Material. Den Stuhltest können Versicherte zum Beispiel bei ihrem Hausarzt erhalten. Zur Darmspiegelung empfiehlt sich ein Termin bei einem Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie, also bei einem Magen-Darm-Spezialisten.

Die Richtlinie hat das Ziel, das künftig weniger Menschen an Darmkrebs sterben. Es handelt sich laut Krebsgesellschaft um die zweithäufigste Krebserkrankung. In Deutschland erkranken pro Jahr mehr als 33.000 Männer und mehr als 26.000 Frauen daran. Deutlich mehr als 20.000 Menschen sterben pro Jahr daran. Das Risiko, im Lauf seines Lebens an Darmkrebs zu erkranken, beträgt ungefähr 6 Prozent. Die Zahlen unterscheiden sich je nach Quelle etwas.

Es handelt

Source:: Stern – Wissen

400.000 Forscher betroffen: Publikationen in pseudowissenschaftlichen Zeitschriften

Die Zahl von wissenschaftlichen Veröffentlichungen in zweifelhaften Online-Fachzeitschriften hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.

Mehr als 5000 deutsche Wissenschaftler hätten schon Forschungsergebnisse bei unseriösen Verlagen publiziert, berichteten die Sender NDR und WDR sowie das „Süddeutsche Zeitung Magazin». Diese Verlage achteten die grundlegenden Regeln der wissenschaftlichen Qualitätssicherung nicht, hieß es.

Weltweit seien rund 400.000 Forscher betroffen, ergaben die Recherchen, an denen sich den Angaben zufolge weitere nationale und internationale Medien beteiligten. Wenn die Zahl von 5000 Wissenschaftlern zutreffe, so die wissenschaftliche Informationsplattform Science Media Center, „dann hätte rund 1,3 Prozent des wissenschaftlichen Personals an deutschen Universitäten und Fachhochschulen statistisch gesehen mindestens einmal in einer mutmaßlichen Raubzeitschrift publiziert».

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) verlangte eine gründliche Untersuchung der Fehlentwicklungen bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Dies sei „im Interesse der Wissenschaft selbst», erklärte sie. Die Ministerin fügte aber hinzu: „Mir ist wichtig, dass es nicht zu vorschnellen Verurteilungen Einzelner kommt. Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland arbeitet nach den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis.» Sie sprach sich dafür aus, jeden Einzelfall unter die Lupe zu nehmen.

In den Medienberichten hieß es, das Phänomen solcher unseriöser Zeitschriften („Predatory Journals») sei schon seit Jahren bekannt. Deutsche Hochschulen und Forschungsgesellschaften hätten bereits mehrfach davor gewarnt. Neu sei jedoch das rasant steigende Ausmaß. So habe sich die Zahl solcher Publikationen bei fünf der wichtigsten Verlage den Recherchen zufolge seit 2013 weltweit verdreifacht, in Deutschland sogar verfünffacht.

Diese Verlage nutzen den Angaben zufolge den Publikationsdruck, der auf Wissenschaftlern lastet, und sprechen diese per E-Mail an. Die Betroffenen publizierten Ergebnisse gegen Zahlung teilweise hoher Gebühren in den Internet-Journalen, die von Unternehmen in Südasien, der Golfregion, Afrika oder der Türkei herausgegeben werden.

Die Firmen behaupteten zwar, Forschungsergebnisse wie international üblich vor Veröffentlichung anderen erfahrenen Wissenschaftlern zur Prüfung vorzulegen. Den Recherchen zufolge geschehe dies jedoch meist nicht. Zudem

Source:: Stern – Wissen

Platanen: Große Sorge um Bäume: Was hat es mit der platzenden Rinde auf sich?

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/sorge-um-baeumewas-hat-es-mit-der-platzenden-rinde-auf-sich8176210.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

In vielen Städten platzen derzeit große Stücke Rinde von Bäumen und landen auf Fußwegen oder geparkten Autos. Es handelt sich um Borke von Platanen, die sich gerade abschält, sagt Horst Stobbe, Geschäftsführer des Instituts für Baumpflege in Hamburg. Das sei völlig normal für diese Zeit im Jahr, und wegen der auffallend kahlen Stellen an den Stämmen müsse sich niemand Sorgen um die Gesundheit der Bäume machen. „Die abfallende Borke ist ein gutes Zeichen für Vitalität“, erklärt Stobbe.

Platanen gibt es dem Baumexperten zufolge in deutschen Wäldern eigentlich nicht. „In vielen Städten sind sie aber beliebt, weil sie so robust sind“, sagt Stobbe. Die Bäume seien vergleichsweise tolerant gegenüber negativen Umwelteinflüssen wie etwa Schadstoffen in der Luft. Mehrere Zeitungen hatten nach Bürgeranfragen über die abplatzende Borke in Innenstädten berichtet. Das Phänomen falle wegen der großen Stücke und der hellgelben Farbe zwar auf, sei aber typisch für den Sommer, betont Stobbe. „Viele denken, der Baum ist in diesem Bereich tot. Das genaue Gegenteil ist aber der Fall.“

Viel Regen im Frühjahr, anhaltende Wärme im Sommer

<a target="_blank" rel="nofollow" title='4847 Jahre auf Erden: "Methuselah" ist der älteste Baum der Welt – und er hat ein Geheimnis' href="https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/-methuselahist-der-aelteste-baum-der-welt-und-ein-staatsgeheimnis-6817078.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Ältester Baum der Welt_18.10Auch für die Biologin Christiane Evers handelt es sich um eine normale Reaktion bei starkem Wachstum. Die Bäumen profitierten von den anhaltend hohen Temperaturen und könnten gleichzeitig noch den vielen Regen des frühen Frühjahrs nutzen. „In der Tat ist die Borke in diesem Jahr besonders auffällig“, sagt die Pflanzenexpertin von der TU Braunschweig.

Allein in Hannover sind nach Angaben einer Stadtsprecherin fast 3500 Platanen gelistet. Zu diesen im Baumkataster erfassten Platanen müssten dann noch die in den zusammenhängenden Grünflächen gerechnet werden, die nicht gelistet seien. Der Rindenabwurf sei in diesem Jahr sehr stark, werde noch einige Tage andauern und die Reinigungsfirmen beschäftigen.

Andere Bäume

Source:: Stern – Wissen

Blutsauger: Mücken im Anflug – darunter auch tropische Arten

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/blutsauger-muecken-im-anflug-darunter-auch-tropische-arten-8176146.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="http://image.stern.de/8176148/3×2-480-320/b3aa7cd92f433ae6391639da87d80d02/Pd/192009010118071999215035large43jpg-6bd6f592c03b0206.jpg“>

Dessau-Roßlau/Berlin (dpa) – Die extrem lange Trockenzeit hat die Zahl der Mücken in vielen Regionen Deutschlands dezimiert. Es könnte jedoch bald in vielen Regionen wieder surren, denn starker Regen bei Wärme ist ideal für Stechmücken.

„In der langen Trockenphase trugen viele weibliche Mücken ihre fertigen Eier in sich und suchten nach Möglichkeiten, sie abzulegen», sagt Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (Zalf) in Müncheberg bei Berlin. Nach Unwettern vielerorts konnten und können sie das tun. Die Entwicklung von der Eiablage bis zur stechenden Mücke dauere bei 25 Grad Celsius etwa zwei Wochen, sagt Walther. Bei anderen Mücken legen die Weibchen ihre Eier an feuchte Stellen, und der Nachwuchs entwickelt sich erst dann, wenn er überschwemmt wird. So oder so: „Wir werden bald in vielen Regionen umfangreiche Mückenpopulationen haben», sagt Walther.

Darunter mischen sich mehr und mehr Neuankömmlinge, wovon zwei Arten besonders bedeutend sind. „Die aus den Tropen stammende Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) hat bereits in drei Bundesländern überwintert: Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen», so Walther. Die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus), die auch kälteres Klima verträgt, habe schon Regionen in neun Bundesländern besiedelt. Erstmals 2008 in Baden-Württemberg nachgewiesen, sei sie bereits bis nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gelangt.

Nach Auskunft des Robert Koch-Instituts (RKI) wurde in Deutschland bislang zwar noch keine Übertragung von Dengue-, Chikungunya- oder West-Nil-Viren durch die Mücken bekannt. Doch das RKI registriert jährlich Hunderte Rückreisende mit Dengue-Fieber, das oft symptomlos verläuft, aber auch zu starken Muskelschmerzen, Blutungen, und – ganz selten – zum Tod führen kann. Zudem werden mehrere Dutzend Rückreisende mit Chikungunya-Fieber gemeldet, das starke Gelenkschmerzen auslöst.

Tigermücken könnten nach Auskunft von RKI-Epidemiologin Christina Frank Viren allenfalls unter bestimmten Umständen übertragen: Wenn eine Mücke einen Reiserückkehrer mit entsprechenden

Source:: Stern – Wissen

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