«Fähigkeit zu hören»: Bienengeräusche sorgen für süßeren Nektar bei Blume

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/panorama/wissen/-faehigkeit-zu-hoerenbienengeraeusche-sorgen-fuer-suesseren-nektar-bei-blume-8534360.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="http://image.stern.de/8534362/3×2-480-320/1d75031c72ef5192522e5089fc3ec264/AB/162009010119011699583068large43jpg-fb44e656f7d69182.jpg“>

Schwirrgeräusche von Bienen oder Faltern regen bestimmte Blumen zur Produktion von süßerem Nektar an. Israelische Forscher hatten Oenothera drummondii – eine Nachtkerzenart – genauer unter die Lupe genommen.

„Unsere Ergebnisse zeigen erstmals, dass Pflanzen schnell auf ökologisch relevante Art auf das Geräusch von Bestäubern reagieren können», schreiben die Wissenschaftler um Marine Veits in einer Studie, die noch nicht als begutachteter Artikel in einem Fachjournal erschienen ist. Die durchschnittliche Zuckerkonzentration im Nektar habe sich innerhalb von drei Minuten um rund 20 Prozent erhöht.

Die Flügelschläge der fliegenden Bestäuber erzeugen demnach Schallwellen, die sich schnell durch die Luft ausbreiten. „Wir zeigen, dass die Geräusche der Bestäuber und künstliche Geräusche mit den gleichen Frequenzen eine Vibration der Blütenblätter und eine schnelle Reaktion auslösen», heißt es in der Studie. Dies deute „auf einen plausiblen Mechanismus hin, bei dem die Blüten als Hörsinnesorgan der Pflanze dienen».

Die Forscher nahmen die Geräusche von Bienen und Faltern auf. Sie testeten diese Aufnahmen und Aufnahmen mit gleichen und anderen Frequenzen an mehr als 650 Blumen. Davor und danach analysierten sie den Nektar in den Blüten.

Die überwiegende Mehrheit von Blumen sei für die eigene Fortpflanzung abhängig von tierischen Bestäubern, wie Bienen oder Faltern, heißt es in der Studie. Daher sei es entscheidend für das Überleben der Pflanzen, bei Anwesenheit eines solchen Bestäubers besonders attraktiv zu erscheinen.

Die Studie deute zudem darauf hin, dass Pflanzen auch durch Geräusche beeinflusst werden könnten, die der Mensch verursacht, schrieben die Forscher. Durch „die Fähigkeit zu hören» könnten sie zudem auf Pflanzenfresser oder andere Tiere reagieren.

Vor einigen Jahren berichteten US-Forscher bereits, dass die Acker-Schmalwand ihre chemischen Abwehrmechanismen gegen Schädlinge hochfährt, wenn sie Kaugeräusche von Raupen wahrnimmt.

Source:: Stern – Wissen

Noch gigantischer: Cern-Physiker planen riesigen neuen Teilchenbeschleuniger

Physiker am größten Teilchenbeschleuniger der Welt planen ein Zukunftsprojekt mit gigantischen Ausmaßen – und Kosten.

Falls ihre Pläne umgesetzt werden, entsteht bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (Cern) im französisch-schweizerischen Grenzgebiet bei Genf ein 100 Kilometer langer ringförmiger Tunnel teils unter dem Genfer See. In dem Beschleuniger Future-Circular Collider (FCC), für den insgesamt 24 Milliarden Euro veranschlagt sind, würden ab Ende der 30er Jahre Elektronen und Positronen auf Kollisionskurs gebracht. Zum Vergleich: Der bestehende Teilchenbeschleuniger LHC hat einen 27 Kilometer langen Tunnel.

„Das Projekt würde sich im Genfer Becken gut realisieren lassen», sagte Studienleiter Michael Benedikt der Deutschen Presse-Agentur zur Veröffentlichung der Konzeptstudie in Genf. Die existierenden Anlagen könnten weiter genutzt werden, etwa als Vorbeschleuniger. Die Cern-Physiker suchen unter anderem Erkenntnisse über die ersten Nanosekunden nach dem Urknall und der Entstehung des Universums. Zudem wollen sie bislang unbekannte Teilchen nachweisen.

Der bestehende LHC-Beschleuniger dürfte noch 20 Jahre laufen, sagte Benedikt. Er wurde im Dezember für zweijährige Wartungsarbeiten abgeschaltet. Parallel wird bereits an einem Ausbau mit stärkeren Magneten gearbeitet, dem sogenannten HiLumi LHC-Projekt. Es soll 2025 fertig sein. Die Physiker wollen damit die Zahl der Protonenkollisionen pro Sekunde von einer auf fünf Milliarden erhöhen.

Zunächst würden in dem neuen Tunnel Elektronen und Positronen zur Kollision gebracht. Der FCC wäre dabei bis zu 100 000 mal leistungsfähiger als bisherige Anlagen am Cern, so Benedikt. Nach 15 Jahren Betrieb könne die Maschine durch einen Protonen-Beschleuniger ersetzt werden, der sowohl bei Kollisionsenergie als auch bei der Anzahl der Kollisionen etwa zehn mal so leistungsfähig wäre wie das HiLumi-Projekt. Der Protonenbeschleuniger würde denselben 100 Kilometer langen Tunnel nutzen.

Die Cern-Physiker haben ihr Konzept im Rahmen der zur Zeit diskutierten neuen europäischen Strategie für Teilchenphysik vorgelegt. Bis 2020 wollen Wissenschaftler aus ganz Europa Empfehlungen geben,

Source:: Stern – Wissen

Bienengeräusche sorgen für süßeren Nektar

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Tel Aviv. Summ summ summ: Schwirrgeräusche von Bienen oder Faltern regen bestimmte Blumen zur Produktion von süßerem Nektar an. Israelische Forscher hatten Oenothera drummondii – eine Nachtkerzenart – genauer unter die Lupe genommen. „Unsere Ergebnisse zeigen erstmals, dass Pflanzen schnell auf ökologisch relevante Art auf das Geräusch von Bestäubern reagieren können“, schreiben die Wissenschafter um Marine Veits in einer Studie, die noch nicht als begutachteter Artikel in einem Fachjournal…

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Manipulation, Eskalation und Mitgefühl

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. (apa/est) Liebe, Freude, Schadenfreude oder Neid: Gefühle haben Auswirkungen auf das Kommunikationsverhalten. Das belegen zahlreiche Studien aus Psychologie und Soziologie. Ein Positiv-Beispiel sind verliebte Menschen, die auf einmal auch freundlich zu allen anderen Menschen sind, die sie antreffen. Zu den Negativ-Beispielen zählen Mobbing durch Psychoterror, die Emotionalisierung von Wählern mit populistischen Aussagen oder die Verbreitung von Fake News in Sozialen Medien…

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Fieberkurve lenkt Immunzellen

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Shanghai/Wien. Die nasse und kalte Jahreszeit bringt es mit sich, dass viele Menschen wieder vermehrt an Infekten laborieren. Der Körper hat für Fälle wie diese allerdings eine ihm eigene und überaus wirksame Waffe parat. Dringen nämlich Viren oder Bakterien in ihn ein, reagiert er nicht selten mit einem Anstieg der Körpertemperatur, um die Eindringlinge unschädlich zu machen. Fieber ist damit ein Teil der Antwort des Immunsystems auf Krankheit. Und je höher die Temperatur steigt…

Source:: Wiener Zeitung – Wissen

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