Cholesterin lüftet Geheimnis

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Bremen/Canberra/Wien. (gral) Flechten, Algen oder Pilze? Bis dato waren Forscher davon ausgegangen, dass die seltsame Kreatur Dickinsonia, die vor rund 570 Millionen Jahren den Meeresboden bewohnte, einer jener Gattungen angehört. Doch handelt es sich bei dem bis zu 1,40 Meter großen Organismus um eines der ältesten Tiere überhaupt, wie ein Team um den Biogeochemiker Ilya Bobrovskiy von der Australian National University in Canberra nun herausgefunden hat. Anhand von Fettanalysen waren die…

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Wirbelsäule zeichnet Säugetiere aus

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Cambridge/Wien. (sz) Säugetiere sind auf viele verschiedene Wege einzigartig. Nun haben Wissenschafter von der Universität Harvard in einer neuen Studie ein weiteres Merkmal identifiziert, das uns von anderen Lebewesen unterscheidet: der Aufbau unserer Wirbelsäule. Ohne besondere Regionen im Rückgrat hätte sich die Fortbewegung bei Säugetieren wahrscheinlich nicht auf so viele verschiedene Arten – laufen, fliegen, graben oder klettern – entwickeln können. Denn die meisten Arten von Echsen…

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Ende der Fruchtbarkeit

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Wien. Die Evolutionsbiologen rätseln schon sehr lange, warum Frauen im Alter von ungefähr 50 Jahren ihre Fruchtbarkeit verlieren und damit keine Kinder mehr in die Welt setzen können. Grund dafür ist wohl die begrenzte Haltbarkeit ihrer Eizellen, berichten Wiener Anthropologen in einer im Fachjournal „Scientific Reports“ publizierten Studie. Sie werden schon vor der Geburt angelegt und kommen erst viele Jahre später zum Einsatz. Susanne Huber und Martin Fieder vom Department für Evolutionäre…

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Vorbeugung gegen Krebs: Kassen zahlen Impfung gegen Papillomviren auch für Jungen

Auch Jungen bekommen Schutzimpfungen gegen krebsauslösende Humane Papillomviren (HPV) künftig von der Kasse bezahlt.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) aus Spitzenvertretern von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken beschloss am Donnerstag, dies für alle Kinder zwischen 9 und 14 Jahren in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Hintergrund ist eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für diese Altersgruppe. Die Impfung kann spätere Krebsarten im Genitalbereich verhindern.

Die vom Robert Koch-Institut und der Weltgesundheitsorganisation WHO als „sehr sicher» bewertete Impfung wird für Mädchen bereits seit 2007 zur Verhinderung von Gebärmutterhalskrebs empfohlen. Die Stiko hatte im Juni eine Impfempfehlung auch für Jungen beschlossen.

Laut Stiko gibt es jährlich etwa bei 6250 Frauen und 1600 Männern HPV-bedingte Krebserkrankungen. Generell können Jugendliche die Impfung noch bis zum 18. Geburtstag nachholen. Auch diese Impfung wird finanziert.

Unter den HPV gibt es verschiedene Typen mit unterschiedlichem Risiko für einzelne Erkrankungen. Infektionen mit Viren des Hochrisiko-Typs können zu Krebs führen, bei Frauen ist der Gebärmutterhalskrebs am häufigsten. Bei Männern können sich aus einer Infektion unter anderem Anal- und Peniskrebs sowie andere Krebserkrankungen entwickeln.

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Bundesweiter Flickenteppich: Streit um Rechtschreib-Methode

In Deutschland ist ein Streit über die beste Rechtschreib-Lernmethoden entbrannt. Auslöser ist eine Studie, in der die klassische Fibel-Methode für Grundschüler deutlich besser abgeschnitten hat als Ansätze wie „Lesen durch Schreiben» und „Rechtschreibwerkstatt».

Die Frage sei nun, ob man Grundschulen noch gestatten könne, „ausschließlich oder vorwiegend» nach den zwei Verfahren zu unterrichten, die in der Untersuchung sehr schlecht abgeschnitten hatten. Das sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands (DL), Hans-Peter Meidinger, der Deutschen Presse-Agentur. „Die Bonner Studie gibt klar Hinweise, dass Schreiben nach Gehör nicht zu der angestrebten Rechtschreibkompetenz der Schüler führt.»

In der Untersuchung hatten Bonner Psychologen ermittelt, dass Grundschüler Orthografie am besten nach der sogenannten Fibel-Methode lernen. Dabei werden Buchstaben und Wörter schrittweise und nach festen Vorgaben eingeführt, systematisch aufgebaut vom Einfachen zum Komplexen. Die untersuchten Lernerfolge von gut 3000 Grundschulkindern in Nordrhein-Westfalen waren deutlich höher als bei dem Ansatz „Lesen durch Schreiben» (LDS), mitunter auch als auch „Schreiben nach Gehör» bezeichnet. Die meisten Fehler ermittelte die Studie bei Kindern, die nach der eher seltenen „Rechtschreibwerkstatt» lernten.

Die Studie hat eine breite Debatte ausgelöst. Die Aussage, dass die „Fibel» zu einer besseren Rechtschreibung führe, ist dem Grundschulverband viel zu pauschal. „Eine solche Allgemeinaussage ist nach dem aktuellen Forschungsstand nicht möglich und höchst irreführend», kritisierte der Verband.

Medidinger vom DL hält dagegen: Es gebe keinen Grund zur Vermutung, dass die Studie unwissenschaftlich sei, die Ergebnisse sollten ernst genommen werden. „Lehrkräfte brauchen großen pädagogischen Freiraum bei der Wahl der Methoden. Die Grenze ist aber erreicht, wenn das Lernziel nicht geschafft wird.»

Udo Beckmann, Bundesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE), warf ihm wiederum vor, die Arbeit vieler Grundschullehrkräfte zu diskreditieren. Viele Lehrer arbeiteten erfolgreich mit einen Ansatz, der das LDS-Konzept mit einbaue. „Jede einzelne Schule sollte die Entscheidung treffen, auf welche Weise sie den Kindern in den ersten Schuljahren das Lesen

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