Forscher haben das Rätsel um die stärksten Magnetfelder des Universums gelöst

By Lisa Schönhaar

Entstehung Magnetstern
  • Magnetare sind extrem dichte und sehr schnell um die eigene Achse rotierende Neutronensterne, die ein außergewöhnlich starkes Magnetfeld besitzen.
  • Im Gegensatz zu gewöhnlichen Neutronensternen und Schwarzen Löchern entstehen sie nur manchmal nach einer Supernova.
  • Forscher haben nun herausgefunden, dass Magnetare das Ergebnis explodierter Magnetsterne sein könnten, die wiederum durch die Verschmelzung zweier Sterne entstanden sind.
  • Mehr Artikel bei Business Insider findet ihr hier.

Magnetare sind die wohl gefährlichste Kraft im Universum. Sie sind extrem dicht gepackte, rasend schnell rotierende Neutronensterne, die außergewöhnlich starke Magnetfelder besitzen und permanent Strahlungskegel in den Raum schießen. Während der Geburt eines solchen Neutronensterns wird die Materie massiv zusammengedrückt und das Magnetfeld wird stark komprimiert. Eine Art Dynamoeffekt kurz nach dem Kollaps kann den Effekt noch weiter verstärken.

Solche Neutronensterne erreichen eine Magnetkraft, die sich mit 100 Milliarden handelsüblichen Stabmagneten vergleichen lässt. Ein Magnetar, etwa so weit entfernt wie der Mond, könnte hier auf der Erde sämtliche Daten unserer Kreditkarten löschen. Für Raumschiffe beispielsweise könnten Magnetare deshalb zu einer ernsthaften Bedrohung werden.

Magnetfelder könnten durch die Verschmelzung von zwei Sternen entstehen

Beim spektakulären Tod eines Sterns, einer Supernova, entstehen normalerweise gewöhnliche Neutronensterne oder Schwarze Löcher. Nur in sehr seltenen Fällen bleiben Magnetare zurück – und Wissenschaftler wussten lange Zeit nicht, warum. Ein deutsch-britisches Team von Astronomen glaubt nun, die Lösung für das Rätsel um die mysteriösen Magnetare gefunden zu haben.

Das Universum ist durchzogen von Magnetfeldern. Unsere Sonne etwa besitzt eine Hülle, in der energietransportierende Ströme permanent magnetische Felder erzeugen. „Obwohl massereiche Sterne keine solche Hülle besitzen, beobachten wir trotzdem bei rund zehn Prozent von ihnen an der Oberfläche ein starkes, großskaliges Magnetfeld“, sagt der Hauptautor der Studie, Fabian Schneider, vom Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg, in einem Statement.

Solche Felder wurden bereits in den 1940ern entdeckt, doch ihr Ursprung konnte bisher nie vollständig geklärt werden. Dennoch vermuten

Source:: Business Insider.de

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