Studie: Ein Hund wirkt sich dramatisch auf die Gesundheit der Besitzer aus

By Clara List

Hund lernt ein Kommando

Einen Hund zu besitzen, kann zu einem längeren Leben und besserer Erholung nach Krankheiten führen, die das Herz-Kreislaufsystem betreffen. Insbesondere bei Überlebenden von Herzinfarkten und Schlaganfällen, die alleine leben, hat ein Hund im Haus eine positive Auswirkung auf die Gesundheit. Diese Erkenntnis geht aus einer neuen Studie und einer Meta-Analyse hervor, die in der Fachzeitschrift „Circulation“ veröffentlicht wurde.

Die Ergebnisse stützen auch die Erkenntnisse einer Studie aus dem Jahr 2013, die einen Zusammenhang zwischen Hundehaltung und einem verringerten Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten gefunden hat.

Wir wissen, dass sich soziale Isolation und fehlende körperliche Aktivität negativ auf die Gesundheit von Patienten auswirken können. Die Forscher hinter der Studie wollten daher wissen, wie sich Hundehaltung auf die persönliche Erholung nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt auswirkt.

Verringertes Sterberisiko nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch den Besitz eines Hundes

Bei dem Vergleich der Resultate nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt von Hundebesitzern und Nichtbesitzern fanden die Forscher heraus, dass ein verringertes Sterberisiko im Zusammenhang mit Hundebesitz steht. Demnach war das Todesrisiko für Herzinfarktpatienten, die nach dem Krankenhausaufenthalt allein lebten, aber einen Hund besaßen, um 33 Prozent geringer im Vergleich zu Nichtbesitzern. Dasselbe Risiko war ebenfalls für Alleinlebende mit Hund nach einem Schlaganfall um 27 Prozent niedriger. Einen Hund zu besitzen, kann bei der Genesung helfen. Die Forscher begründen das damit, dass sich Hundebesitzer eher körperlich betätigen und weniger einsam sind.

„Wir wissen, dass soziale Isolation ein großer Risikofaktor für schlechte Gesundheit und einen frühzeitigen Tod ist. Hundebesitzer leben kaum in sozialer Isolation und interagieren viel mit anderen Menschen“, erklärt Tove Fall, Medizinprofessorin an der Universität Uppsala in Schweden, in einer Pressemitteilung der American Heart Association. „Hundehaltung steigert die psychische Gesundheit und Rehabilitation.“

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Außerdem führt das tägliche Gassigehen zu einer Steigerung der körperlichen Aktivität.

Source:: Business Insider.de

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