Neobanken wie N26 setzen sich in Deutschland bisher kaum durch — das könnte sich bald ändern

By Hannah Schwär

N26 Revolut Mobile Banking
  • Vier Prozent der Deutschen haben ein Konto bei Smartphone-Banken wie N26, Revolut oder Bunq. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Business Insider Intelligence und Kantar.
  • In Schwellenländern ist die Akzeptanz von mobilem Banking hingegen wesentlich höher. In China sind 93 Prozent der Konsumenten bei einer Neobank.
  • Neobanken stehen hierzulande erst am Anfang. Der demographische Wandel und ihre Innovationskraft dürften sie jedoch schnell voranbringen — wenn sie genug Vertrauen schaffen.
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Der digitale Wandel beschäftigt die deutsche Bankenbranche seit Jahren, doch die großen Sprünge sind bisher ausgeblieben. Junge Fintechs nutzen die Behäbigkeit der etablierten Institute zu ihrem Vorteil — und werben ihnen mit Banking-Apps und mobilen Bezahlmöglichkeiten die Kunden ab.

Zu diesen sogenannten Neobanken gehören etwa die Berliner Smartphone-Bank N26, das Londoner Startup Revolut oder der britische Konkurrent Bunq. Sie alle halten eine europäische Banklizenz.

Bei den deutschen Verbrauchern kommt der Trend zur Smartphone-Bank allerdings nur langsam an. Nach einer Erhebung von Business Insider Intelligence (BII) und des Marktforschungsunternehmens Kantar liegt die Marktdurchdringung hierzulande bei vier Prozent. Damit liegt Deutschland zwar vor anderen Industriestaaten wie den USA, Großbritannien oder Frankreich, fällt im globalen Vergleich aber zurück.

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China ist beim Smartphone-Banking führend

In Schwellenländern ist die Akzeptanz von mobilem Banking hingegen wesentlich höher, wie aus den Daten von BII hervorgeht. In China haben 93 Prozent der Konsumenten ein Konto bei einer Neobank, in Indien sind es 50 Prozent und in Brasilien 32 Prozent.

Die rasche Ausbreitung der Neobanken in diesen Regionen hat unter anderem damit zu tun, dass dort viele Menschen leben, die bisher noch gar keinen Zugang zu Bankdienstleistungen hatten. Das Smartphone bietet ihnen eine niedrige Eintrittsschwelle. Hinzu kommt, dass die meisten Neobanken keine Kontoführungsgebühr verlangen.

In China spielt noch ein anderer Faktor eine Rolle: Die Chat-App

Source:: Business Insider.de

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