Regierung schlägt Alarm: Google Übernahme von Fitbit gefährdet Sicherheit eurer Nutzerdaten

By Philip Kaleta

Fitnessband-Pionier Fitbit ist seit Anfang November ein Teil von Google.
  • Anfang November kaufte Google den Fitnesstracker-Anbieter Fitbit — und mit ihm Gesundheitsdaten von Millionen Menschen.
  • Die Bundesregierung und Verbraucherschützer befürchten, dass diese Daten bald auch zu kommerziellen Zwecken genutzt werden könnten.
  • Immerhin: Die Politik hat auf Bundes- und Europaebene reagiert. So einfach kommen Tech-Giganten nicht mehr an Nutzerdaten.
  • Allerdings haben Nutzer bei Geräten wie Fitbit-Bändern, wo Soft- und Hardware verschmelzen, ein entscheidendes Problem.
  • Mehr Artikel bei Business Insider.

Jens Spahn reichte es. Lange genug hatte der Bundesgesundheitsminister am Donnerstag zuhören müssen, wie die Opposition seinen Gesetzentwurf zerredete, Gesundheits-Apps zur Kassenleistung zu machen. Und wie sie ihm vorwarf, dass sein Vorschlag zur Digitalen Versorgung (DVG) den Datenschutz aufweiche und das in einem der sensibelsten Felder, die es überhaupt gibt: der Gesundheit. (Lest hier mehr zum Gesetz.) Das wollte er so nicht stehen lassen.

„Wenn Google in diesen Tagen [den Fitnessband-Anbieter] Fitbit kauft, dann höre ich von Ihnen nichts, gar nichts!“, <a target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer" href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/bulletin/rede-des-bundesministers-fuer-gesundheit-jens-spahn1689998″ target=“_blank“ rel=“noopener“>entgegnete er seinen Kritikern. „Amerikanische Großkonzerne kaufen nach und nach die Gesundheitsdaten der Bürgerinnen und Bürger. Ich tippe, sogar einige Kolleginnen und Kollegen haben das Armband dazu. Es wird alles schön zusammengeführt: wo Sie suchen, Ihre Mobilitätsdaten, Ihre Gesundheitsdaten. Nichts! Aber wenn wir das staatlich in einem sicheren Rahmen von Datenschutz und Datensicherheit machen — nicht damit Konzerne Profit machen, sondern damit wir für Patientinnen und Patienten Forschung betreiben, damit wir für Patientinnen und Patienten mit der Auswertung der Daten das Leben besser machen können —, skandalisieren Sie.“

Bundesregierung will Übermacht von Google und Co. verringern

Tatsächlich kann Google mit dem Fitbit-Kauf Anfang November auf die gespeicherten Fitness- und Gesundheitsdaten von immerhin 28 Millionen Fitbit-Nutzer zugreifen, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen angab. Zwar versprach Fitbit in einer Mitteilung, die gesammelten Nutzerdaten künftig weder verkaufen noch für Werbung nutzen zu wollen. Doch wer weiß schon, ob sich Fitbit an dieses Versprechen auch hält. Verbraucherschützer haben da

Source:: Business Insider.de

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