So sicher sind WhatsApp und SMS

By andreea.iosa@kurier.at (Andreea Iosa)

Messenger-Dienste sind eng mit Datenschutzbedenken verbunden. Was dahintersteckt.

Über Messenger-Apps versenden jeden Tag hunderte Millionen Nutzer ihre privaten Fotos und Nachrichten. Inhalte, bei denen niemand will, dass ein Dritter mitliest. Deshalb sind Messenger-Dienste und soziale Netzwerke wie Facebook fast untrennbar mit Datenschutzbedenken verbunden. Bei den meisten Nutzern bestehen nicht ganz unberechtigte Sorgen, dass ihre Daten in falsche Hände geraten.

Verschlüsselung

Um diesen Bedenken entgegenzutreten, gibt es bei den unten angeführten Messenger-Diensten eine so genannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dadurch soll gewährleistet werden, dass private Nachrichten nicht mitgelesen werden können, da diese Inhalte am gesamten Transportweg verschlüsselt sind. Das bedeutet, dass sie tatsächlich auch nur von Sender und Empfänger lesbar sind.

Wie sicher diese Messenger-Apps sind, darüber hat Sicherheitsexperte René Pfeiffer von der IT-Sicherheitsfirma DeepSec mit dem KURIER gesprochen.

SMS in jedem Fall unverschlüsselt

Den Short Message Service (SMS) zur Übertragung von Textnachrichten gibt es bereits seit 1992. Der Dienst wurde zunächst für den GSM-Mobilfunk (Global System for Mobile Communications) verfügbar gemacht, ist teilweise aber auch als Festnetz-Variante verfügbar. Das Problem laut Pfeiffer: „SMS ist prinzipiell unverschlüsselt, längen- und formatbeschränkt.“ Dafür sei der Dienst aber universell, also von jedem Handy aus verfügbar – „auch wenn es kein Smartphone ist“, sagt der Experte. Die Sicherheit hängt zudem vom Mobilfunkanbieter ab.

WhatsApp nutzt Metadaten

WhatsApp ist ein Instant-Messaging-Dienst und gehört seit 2014 Facebook. Nutzer können Textnachrichten, Bild-, Video- und Ton-Dateien sowie Standortinformationen, Dokumente und Kontaktdaten austauschen. Pfeiffer: „WhatsApp hat zwar eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, aber nur, wenn sie aktiv ist. Das Problem ist, dass man sie abschalten kann.“ Zudem stünden Metadaten – also wer mit wem kommuniziert – Facebook zur Verfügung, auch wenn es

Source:: Kurier.at – Politik

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