Treffen der G20-Finanzminister: USA zeigen sich offen für Handelsabkommen mit der EU

Nach einer wochenlangen Eskalation im globalen Zollstreit haben die Finanzminister der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer bei ihrem Treffen in Buenos Aires über die Zukunft des Welthandels beraten.

US-Finanzminister Steve Mnuchin zeigte sich offen für ein Handelsabkommen mit der Europäischen Union. „Unser Ziel ist ein freier, offener und ausgeglichener Handel», sagte er am Wochenende beim Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in der argentinischen Hauptstadt.

Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump noch mit höheren Zöllen auf Autos aus Europa gedroht. Das könnte die deutsche Automobilindustrie empfindlich treffen. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström reisen am Mittwoch (25.7.) zu Gesprächen nach Washington. „Wir freuen uns auf ein Angebot», sagte Mnuchin.

Die EU wird beim Treffen mit US-Präsident Donald Trump wohl zweigleisig fahren: Sie will anbieten, dass beide Seiten bestehende Zölle auf bestimmte Waren senken. Für den Fall, dass Trump den Handelskonflikt aber weiter eskalieren sollte, werden harte Vergeltungsmaßnahmen vorbereitet. Die Europäer könnten in diesem Fall mit zusätzlichen Zöllen unter anderem auf Soja, Mandeln, Erdnüsse, Wein, Parfüm, Holzpellets oder Telefone aus den USA antworten, berichtete die „Bild am Sonntag». Die Liste möglicher Produkte ist demnach 50 Seiten lang. Welche US-Waren tatsächlich betroffen sein könnten, werde derzeit unter den EU-Mitgliedsländern abgestimmt.

Allerdings sind die Mitgliedsstaaten uneins über die Strategie. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt weiter auf eine Lösung am Verhandlungstisch. Gegenmaßnahmen der EU gegen neue Strafzölle der USA seien die „mit Abstand schlechtere Lösung», sagte sie zuletzt. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire hingegen betonte, vor neuen Gesprächen müssten die USA zunächst ihre Zölle auf Stahl und Aluminium zurücknehmen. „Wir verhandeln nicht mit einer Pistole am Kopf», sagte er.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz warb beim Treffen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in der argentinischen Hauptstadt für einen freien und fairen Welthandel und betonte den beiderseitigen Nutzen. „Die

Source:: Stern – Wirtschaft

Gefeierte syrische Ersthelfer in Not

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Jerusalem/Amman. Israelische Soldaten haben Hunderte Mitglieder der syrischen Hilfsorganisation Weißhelme und Angehörige aus dem umkämpften Südwesten des Bürgerkriegslandes in Sicherheit gebracht. Die Armee teilte mit, sie habe am Sonntag einen Einsatz zur Rettung der Mitglieder einer Zivilschutzorganisation und deren Familien abgeschlossen. Ihre Leben seien unmittelbar bedroht gewesen. Sie wurden nach Jordanien gebracht. Das dortige Außenministerium teilte mit, das Königreich habe den UN die…

Source:: Wiener Zeitung – Welt Nachrichten

Barley: Nutzer sollen digitales Erbe rechtzeitig regeln

By Agenturmeldung (dpa/rnd)

Jahrelang kämpfte eine Mutter aus Berlin um das digitale Erbe ihrer toten Tochter – erfolgreich. Das Urteil vor dem BGH sorgte für Klarheit beim Thema digitales Erbe. Bundesjustizministerin Katarina Barley fordert von Facebook und Co. bessere Aufklärung. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) fordert von Internetkonzernen und Betreibern sozialer Netzwerke, ihre Nutzer möglichst zügig, aktiv und besser …

Source:: Landeszeitung.de – Nachrichten

Jährlich mehr als 2.200 Tonnen Müll auf Autobahnen im Osten Österreichs

By no-reply@meinbezirk.at (Maria Ecker)

Jedes Jahr landet tonnenweise Müll auf den Autobahnen und Schnellstraßen. Achtlos „entsorgte“ Getränkedosen und Zigaretten sind dabei nicht nur ein Ärgernis für Lenkerinnen und Lenker, sondern können zu gefährlichen Wurfgeschoßen werden. „Gegenstände auf Fahrbahnen, und wenn es nur eine aufgewirbelte Zeitung ist, können Unfälle verursachen“, sagt ASFINAG Geschäftsführer Josef Fiala. Rund 500 Tonnen dieses achtlos entsorgten Mülls sammeln die 320 ASFINAG Mitarbeiter in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland jährlich händisch wieder auf. Geschäftsführer Fiala: „Die Müllentsorgung kostet jedes Jahr im Osten immerhin mehr als drei Millionen Euro. Alles was per Hand eingesammelt und entsorgt wird, lässt die Kosten steigen.“ Für die fachgerechte Entsorgung des Mülls stehen österreichweit auf den 50 ASFINAG Rastplätzen und 90 Raststationen ausreichend Mistkübel und Container zur Verfügung. 2017 hat die ASFINAG in Ostösterreich mehr als 2.200 Tonnen Müll entsorgt und dafür 3,2 Millionen Euro investiert.

Phänomen Mülltourismus
Auch wenn der größte Teil des Mülls ordnungsgemäß in dafür vorgesehenen Mistkübeln und Containern landet, kämpft die ASFINAG gegen den sogenannten „Mülltourismus“. Vor allem alte Autoreifen und Bauschutt werden immer wieder auf den Rast- und Parkplätzen abgeladen. Aber auch Fahrräder, Kühlschränke, Bänke, oder Türen müssen von den Mitarbeitern der Autobahnmeistereien unter großem Aufwand weggeräumt werden.

Source:: Meinbezirk.at

Mesut Özil äußert sich nach Wochen zu Erdoğan-Foto — auf Englisch

By Business Insider Deutschland

Mesut Özil hat sich endlich zu seinem Erdoğan-Foto geäußert.

Mesut Özil hat sich dann doch noch geäußert zu seinem umstrittenen Treffen mit Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Nicht am Mikrofon, sondern auf Twitter. Nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch. Ganz modern eben. Und was hatte er nun zu sagen? Naja, er verteidigte sich.

Entschuldigt hat sich der deutsche Nationalspieler mit türkischen Wurzeln jedenfalls nicht dafür, den wahlkämpfenden türkischen Präsidenten getroffen, mit ihm für ein Foto posiert und das Bild dann auf Twitter geteilt zu haben. DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte die Aktion damals verurteilt. „Es ist nicht gut, dass sich unsere Nationalspieler für [Erdoğans] Wahlkampfmanöver missbrauchen lassen“, wetterte auch er ganz modern auf Twitter. „Der Integrationsarbeit des DFB haben unsere beiden Spieler mit dieser Aktion sicher nicht geholfen.“

Özil argumentiert mit seinen Vorfahren

Özil schrieb, er begreife, warum seine Haltung schwer zu verstehen sei. Und doch: Hätte er sich nicht mit Erdoğan getroffen, hätte er die Wurzeln seiner Vorfahren beleidigt. Es habe für ihn nicht gezählt, wer Präsident der Türkei sei. Es sei ihm nicht um Politik oder Wahlen gegangen, sondern nur um Respekt für das höchste Amt der Heimat seiner Vorfahren. „Unabhängig vom Ausgang der letzten Wahl, hätte ich das Foto trotzdem gemacht“, schrieb er.

Özil holte noch weiter aus: „Ich bin ich Deutschland aufgewachsen, aber meine Familie ist stark in der Türkei verwurzelt. Ich habe zwei Herzen, ein deutsches und ein türkisches. In meiner Kindheit hat mir meine Mutter beigebracht, immer respektvoll zu sein und nie zu vergessen, wo ich herkomme – an diese Werte denke ich bis heute“.

Lest auch: „Bekennt sich nicht“: Kritik an Mesut Özil, weil er nie die deutsche Hymne singt

Özils Erdoğan-Foto löste in Deutschland viel Kritik aus. Die verstärkte sich, weil der Mittelfeldstar zu dem Vorfall nicht öffentlich Stellung nahm. Ganz im Gegensatz zu Teamkollege Ilkay Gündogan, der sich ebenfalls mit Erdoğan ablichten hatte lassen.

Source:: Business Insider.de

1 2 3 4 5 3.436