Neue Meistertrophäe in 2. Liga - Aufstiegskampf Fall für zwei

„Wir sind zufrieden bis sehr zufrieden mit der Entwicklung“, sagt Liga-Vorstand Herovits über den ersten Herbstdurchgang.

Der Champion der neuen 2. Liga wird mit einer neuen Meistertrophäe gekürt. Die Fußball-Bundesliga präsentierte am Mittwochabend im Rahmen einer Podiumsdiskussion das in Schildform gehaltene Stück. Sieben Kilogramm schwer und aus Aluminium und Edelstahl gefertigt, soll die Trophäe die Eigenständigkeit der Liga präsentieren, wie Liga-Vorstand Reinhard Herovits anmerkte.

Zwei Tage vor dem Auftakt in die Frühjahrssaison der durch das Bewerbs-Sponsoring eines Sportwettanbieters künftig als „HPYBET 2. Liga“ firmierenden Liga sah Herovits eine sportlich gesehen „extrem spannende“ Ausgangslage. Wattens liegt als Tabellenführer und erster Aufstiegskandidat sechs Zähler vor dem Dritten SV Ried. Der Zweite Blau Weiß Linz hat keine Ambitionen, den Sprung in die Bundesliga zu wagen. Der Vierte Kapfenberg hat schon zehn Zähler Rückstand auf Platz eins.

„Wir sind zufrieden bis sehr zufrieden mit der Entwicklung“, sagte Herovits über den ersten Herbstdurchgang der neuen, semi-professionell geführten 16er-Liga. Wirtschaftliche Prognosen seien aber noch nicht abzugeben. Immerhin berichtete Michael Obermair, Vizepräsident von Liga-Neuling Vorwärts Steyr, dass die Oberösterreicher ihr Budget durch die zusätzlichen Einnahmen durch Zuschauer und Sponsoring von 800.000 Euro auf 1,2 Mio. Euro anheben konnten.

Kein Interesse am Aufstieg

Umso mehr irritiert die Bundesliga, dass offenbar nur wenig Interesse aus den Regionalligen besteht, in die zweithöchste Spielklasse aufzusteigen. Zehn Interessenten gab es im Herbst bei einem Workshop, am 3. März ist der Stichtag für eine verbindliche Zusage für die kommende Saison. Derzeit rechnet die Liga nur mit je einem Bewerber aus den drei Regionalligen. Herovits nannte Dornbirn (West), Mauerwerk (Ost) und den GAK (Mitte). „Obwohl der Direktaufstieg nun gewährleistet ist, hält sich das Interesse in Grenzen“, meinte der Liga-Vorstand.

Nur der Erste und Zweite jeder Regionalliga

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Shiffrin verzichtet auf Crans-Montana- und Russland-Rennen

Damit ist klar, dass die Amerikanerin den Punkte-Rekord der Slowenin Tina Maze nicht erreichen kann.

Mikaela Shiffrin legt nach ihrem Sieg beim City Event von Stockholm am Dienstag eine längere Pause im Weltcup ein. Sowohl bei den Rennen vom Wochenende in Crans Montana (Abfahrt, Kombination) als auch eine Woche später in Rosa Khutor in Russland (Abfahrt, Super-G) wird die US-Amerikanerin fehlen.

Die Doppel-Weltmeisterin von Åre, wo sie im Super-G und im Slalom triumphierte, wird erst wieder am 8./9. März in Spindleruv Mlyn in Tschechien wieder am Start stehen. Damit ist schon jetzt klar, dass Shiffrin den Punkte-Rekord der Slowenin Tina Maze, die in der Saison 2012/13 den Gesamt-Weltcup mit 2.414 Zählern gewann, nicht erreichen kann.

Auf Twitter brachte Shiffrin ihr Mitgefühl angesichts des Lawinenunglücks in Crans Montana zum Ausdruck. Bei dem Lawinenabgang auf eine Skipiste kam am Dienstag ein französischer Pistenkontrolleur ums Leben, drei weitere Menschen wurden leichter verletzt. „Es ist nicht mein Plan, an diesem Wochenende an den Weltcup-Bewerbe teilzunehmen, aber ich werde in Gedanken dort sein und an euch alle denken“, schrieb die 23-Jährige.

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Nordische WM: Startschuss mit stimmungsvoller Eröffnungsfeier

62 Nationen nehmen an den Weltmeisterschaften in Seefeld teil. Stefan Kraft hatte als Österreichs Fahnenträger Gänsehaut,

Mit einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier vor 10.000 Zuschauern ist am Mittwochabend in Seefeld der offizielle Startschuss für die 52. Nordischen Ski-Weltmeisterschaften erfolgt. Bei der rund eineinhalbstündigen Zeremonie stellte sich der Veranstaltungsort mit einem Mix aus Tradition und Moderne vor.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten dementsprechend der deutsche Stargeiger David Garrett, die heimische Dialektpopband Pizzera & Jaus, Gregor Glanz und Christian Rijavec mit dem WM-Song „Time for Heroes“, die Plateau-Kapellen, die Militärmusik Tirol und die Wiltener Sängerknaben.

APA - Austria Presse Agentur

Auch Tiroler Schützenabordnungen durften natürlich nicht fehlen. Als Höhepunkt zogen die 62 teilnehmenden Nationen auf die Medal Plaza unweit des Seekirchls ein. Die österreichische Delegation wurde von Skisprungstar Stefan Kraft als Fahnenträger angeführt. „Das Hineinspazieren mit der Fahne war schon ein Gänsehautmoment und eine große Ehre. Ich freue mich schon, dass es endlich los geht. Es ist alles angerichtet und ich fühle mich auch gut“, meinte Kraft anschließend. Er hoffe, dass er nicht zum letzten Mal auf der Medal Plaza gewesen sei, ergänzte der Salzburger.

Die Präsentation der rot-weiß-roten Fahne des Veranstalterlandes übernahmen die österreichischen Wintersportlegenden Alois Stadlober, Maria Theurl, Ernst Vettori, Eva Ganster, Klaus Sulzenbacher und Günter Csar.

APA - Austria Presse Agentur

Bürgermeister Werner Frießer, Landeshauptmann Günther Platter und Verteidigungsminister Mario Kunasek stellten sich mit Eröffnungsreden ein. Nach der Übernahme der FIS-Fahne vom Vorgänger Lahti und einer Grußbotschaft von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel erklärte FIS-Präsident Gian Franco Kasper das Großereignis offiziell für eröffnet.

Bis zum 3. März finden 22 Medaillenentscheidungen in den drei Sportarten

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Formel 1: Warum Williams in der Krise ist

Das Traditionsteam ist der dritterfolgreichste Rennstall – und komplett am Boden, wie die Tests 2019 zeigen.

Einst war Williams eine der Säulen der Formel 1. Neun Mal holte das englische Traditionsteam den WM-Titel der Konstrukteure, sieben Mal jenen bei den Fahrern. Zuletzt triumphierte der Kanadier Jacques Villeneuve 1997. Nach Ferrari und McLaren ist Williams damit das dritterfolgreichste Team in der Formel-1-Geschichte.

Doch stetig kam der Abstieg. 2012 sorgte Pastor Maldonado (VEN) mit seinem Sieg in Spanien noch für eine Sensation. Das war’s.

Mittlerweile fährt Williams hinterher – wenn überhaupt. Denn bei den ersten beiden Testtagen am Montag und Dienstag in Barcelona schaffte es das Team nicht, ein fahrfertiges Auto an die Rennstrecke zu bringen. Nur für Showzwecke an der Box stand ein umlackierter Bolide aus dem Vorjahr.

Wortkarg

Doch wie kann es sein, dass es ein so erfahrenes Team nicht schafft, rechtzeitig ein Auto zu produzieren? Die stellvertretende Teamchefin Claire Williams gab darüber vorerst keine Auskunft. Die Tochter von Firmengründer Frank Williams versprach, dass zum Saisonstart in Melbourne am 17. März „ganz sicher“ zwei Williams am Start stehen werden und sagte zu den Problemen: „Das ist für uns natürlich extrem enttäuschend, aber eine Tatsache.“

Ein Satz, der nichts aussagt und deshalb Raum für Spekulationen lässt.

Fakt ist, dass der Rückzug von Hauptsponsor Martini finanziell ebenso wehgetan hat wie der Abgang von Lance Stroll (zu Racing Point) mitsamt seinem Milliardärsvater Lawrence. Mit Rokit hat das Team zwar einen neuen Sponsor, doch die Finanzkraft des Smartphone-Herstellers ist unklar.

APA/AFP/JOSEP LAGO

Der Finne Valtteri Bottas im neuen Mercedes F1 W10 EQ Power+

AP/Manu Fernandez

Der Monegasse Charles Leclerq im neuen Ferrari SF90

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