„Pichia pastoris“-Pils: Wissenschaftler entdecken Enzym, das Plastik zersetzen soll

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Mexikanische Wissenschaftler haben ein Enzym entdeckt, dass Plastik in 15 Tagen zersetzen kann. In der Natur kann dies bis zu 1.000 Jahre dauern. Auch wenn es noch in der Testphase ist, sind die Wissenschaftler optimistisch.

Source:: Stern – Wissen

Ausgefallene Landkarte: Die 2000 Jahre alten Wege der Römer als U-Bahn-Plan

Von Rom ausgehend war ab dem 3. Jahrhundert vor Christus nach und nach ein umfassendes Wegenetz entstanden. Es erstreckte sich bald über die italienische Halbinsel und später über das gesamte römische Reich – insgesamt mehr als 400.000 Kilometer. Wie komplex das Straßennetz war, hat Sasha Trubetskoy in einer ausgefallenen Karte verdeutlicht. Trubetskoy ist Student an der Universität von Chicago, Landkartengestalter und großer Fan der römischen Infrastruktur. Er hat sie als modernes U-Bahn-Netzwerk dargestellt.

„Ich hatte die spontane Idee, das antike Straßennetz in einem modernen Stil umzusetzen“, sagte Trubetskoy dem „Independent“. „Ich war motiviert, eine qualitativ hochwertige Transit-Karte zu erstellen, im Gegensatz zu all den schlecht gestalteten Karten, die ich online gesehen habe.“

„Es ist ästhetisch ansprechend und informativ“

Darin zu sehen sind sämtliche wichtige Wege der alten Römer, darunter die Routen auf beiden Seiten des Tiber nach Ostia und Portusdie, außerdem die Via Aurelia, die Via Clodia und die Via Cassia nach Genua im Nordwesten, die Via Flamina und die Via Salaria in Richtung Nordost zur Adria, die Via Appia und die Via Latina nach Capua im Süden. Andere Straßen waren die Via Aemilia von Rimini nach Placentia und die Via Postumia von Genua nach Aquileia. Bei der Umsetzung hat Trubetskoy sich auch einige gestalterische Freiheiten genommen, die er mit den diversen Versionen immer sinnvoll weiterentwickelt hat.

„Das größte kreative Element war die Wahl der Straßen und Städte, die ich abbildete oder nicht. Es war unmöglich, jede einzelne römische Straße mit einzuschließen, das sind jetzt nur die wichtigsten“, sagte er dem „Independent“. “ Ich habe versucht, Städte mit größerer Einwohnerzahl einzubringen, oder Städte, die um das 2. Jahrhundert provinzielle Hauptstädte waren. Um von Petra nach Gaza zu reisen, würde man freilich einen mehr oder weniger direkten Weg wählen, statt nach Damaskus zu fahren und die Via Maris zu nehmen.

Source:: Stern – Wissen

Artenschutz: Tiger soll wieder in Kasachstan heimisch werden

Der Tiger soll 70 Jahre nach seiner Ausrottung in Zentralasien wieder in Kasachstan angesiedelt werden. Die kasachische Regierung will dazu in Astana eine Absichtserklärung mit der Umweltorganisation WWF unterzeichnen.

In den kommenden Jahren soll an der Mündung des Flusses Ili in den Balchasch-See im Südosten Kasachstans ein Schutzgebiet für die stark gefährdete größte Raubkatzenart entstehen.

Das Projekt gehört zu dem 2010 begonnenen Vorhaben „Tx2», die Zahl der freilebenden Tiger bis 2022 zu verdoppeln. Damals gab es nur noch 3200 Tiger in freier Wildbahn. Nach WWF-Angaben ist es durch verbesserten Schutz in Indien, Nepal, China und Russland bis 2016 gelungen, den Bestand auf etwa 3900 Tiere zu erhöhen.

„Wenn es gelingt, wird Kasachstan das erste Land der Welt sein, das den wildlebenden Tiger in eine Region zurückholt, in der er länger als ein halbes Jahrhundert ausgestorben war», erklärt der WWF zu der Aktion. In Zentralasien wurden die letzten Tiger kurz nach dem Zweiten Weltkrieg getötet.

Die Ex-Sowjetrepublik Kasachstan besteht vor allem aus Steppe. Es fehlen die dichten Wälder, in denen Tiger sonst leben. Doch an den Ufern der großen Seen im neuntgrößten Land der Erde gibt es ausgedehnte Schilflandschaften mit hohem Gras, die als Lebensraum für die Raubkatze geeignet sind.

Wissenschaftler hatten die Region 2010 erkundet. In dem spärlich besiedelten Gebiet am Balchasch-See soll zuerst die Land- und Viehwirtschaft eingeschränkt werden. In einem weiteren Schritt muss der Bestand an Beutetieren erhöht werden, zum Beispiel an Bucharahirschen. Erst dann können Tiger ausgewildert werden. Geplant ist die Ansiedelung von Sibirischen Tigern (Panthera tigris altaica), der größten Unterart.

Source:: Stern – Wissen

Wahrnehmungsprobleme: Forscher: Glasfassaden sind für Fledermäuse lebensgefährlich

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Fledermäuse scheitern mit ihrem Ortungssystem häufig an glatten, senkrechten Flächen und knallen deshalb dagegen. „Die Echoortung wird hereingelegt», sagte Stefan Greif vom Max-Planck-Institut für Ornithologie im bayerischen Pöcking-Seewiesen.

Abgefälscht werden die Orientierungsrufe der Tiere demnach etwa an verglasten Gebäudefassaden. Es handle sich um ein fatales Risiko für Fledermäuse, die sich beim Aufprall verletzen oder sogar sterben können. Über ihre Ergebnisse berichtet das Wissenschaftlerteam um Greif im Fachmagazin „Science».

Der nicht an der Studie beteiligte Biologe und Fledermausexperte Peter Stilz von der Universität Tübingen erklärte, damit sei ein Nachweis dafür erbracht, dass es dieses Wahrnehmungsproblem bei Fledermäusen tatsächlich gibt. In der Natur ist es zu vernachlässigen, weil es so gut wie keine vertikalen glatten Flächen gibt.

Wünschenswert sei, dass in bedeutenden Fledermauslebensräumen, in ihren Flugkorridoren oder an Fressplätzen auf solche Flächen – etwa auf Infotafeln – künftig verzichtet wird, sagte Greif. Eine weitere Möglichkeit sei es, an solchen Hindernissen Ultraschallsignale für Fledermäuse auszusenden. „Aber man muss realistisch sein, wir können jetzt nicht alle Fenster aufrauen», sagte Greif. Raue Flächen liefern ein besseres Echo.

Greif hatte bei früheren Forschungseinsätzen immer wieder bemerkt, dass Fledermäuse gegen senkrecht stehende Metallplatten oder in freier Wildbahn gegen Infotafeln fliegen. Und das, obwohl ihr Echolot sie trotz schlechten Sehvermögens sonst gut durch die Nacht leitet. Dies war der Anlass für ihn, dem Phänomen in Laborversuchen nachzugehen.

Er schickte Fledermäuse der Art Großes Mausohr durch einen Tunnel, dessen Seitenwände mit Filz bedeckt waren – nur eine Wand bestand aus Metall. Das Ergebnis: Von 21 Tieren kollidierten 19 mindestens einmal mit der Metallplatte, wenn diese senkrecht angebracht war. Im Verhältnis zu all ihren Flugbahnen im Testzeitraum in dem Versuchstunnel flogen die Tiere in knapp 23 Prozent der Vorbeiflüge gegen die glatte Fläche.

Mit anderen Flächen im Tunnel gab es keine Zusammenstöße. Auch wenn die Platte horizontal lag, flog kein Tier dagegen. Vielmehr

Source:: Stern – Wissen

Ein anderes, künstliches Ich

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Linz. Samantha könnte um die 25 sein. Die blonden Haare und die Schuhe trägt sie offen, die weiße Sportkleidung sitzt knapp. Ihre Haut ist Made in China. Das Gemisch aus Silikon und einem thermoplastischen Elastomere ist, wie der Name schon sagt elastisch, erstaunlich menschenähnlich und reagiert auf Berührungen. „Hallo, Samantha!“, begrüßt ihr Erfinder, der spanische Ingenieur und Künstler Sergi Santos, die Puppe. „Hallo, ich bin da“, meldet sich ihre weiche Stimme…

Source:: Wiener Zeitung – Wissen

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