Der Microbloggingdienst Twitter zählt zu den wichtigsten Kommunikationstools in B2B Unternehmen. In meinem Blog-Beitrag „Trends 2016 in der B2B-Kommunikation: Video, Twitter und Influencer“ habe ich bereits angesprochen, warum Twitter ein Kernelement in der B2B Kommunikation ist.
Laut Spiegel online, musste Twitter für das vierte Quartal 2015 ein Rückgang von zwei Millionen binnen drei Monaten auf 305 Millionen aktive Nutzer (die Abonnenten eines SMS-Dienstes herausrechnet) vermelden. Auf der anderen Seite ist Twitter ein unverzichtbares Tool, da Influencer auf Twitter verstärkt vertreten sind. So schreibt „journalist„, das Medienmagazin des deutschen Journalisten-Verbandes, dass Twitter für die Redaktionen unverzichtbar ist – obwohl es für den Traffic auf den Medienseiten keine Rolle spielt.
Drei Gründe für Twitter in der B2B-Kommunikation:
- Reduktion auf das Wesentliche
Twitter ist kurz. Twitter ist schnell. Die Begrenzung auf 140 Zeichen zwingt jeden Nutzer sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Gerade im B2B Bereich, wo der Informationsgehalt meistens über dem Unterhaltungswert steht, hilft diese Reduktion Unternehmen dabei, ihre Kernbotschaft pointiert dem Zielpublikum zu vermitteln. Die Kürze der Nachrichten garantiert darüber hinaus die Schnelligkeit und Aktualität, die die Nutzer an Twitter schätzen. Sind Themen bzw. Tweets nicht relevant oder essentiell genug, gehen sie schnell unter in den interessanten Themen, die sich auf Twitter tummeln. Dieser Druck führt zum einen dazu, dass Tweets sich aufs das Wesentliche konzentrieren und die Qualität letztendlich steigt und zum anderen, dass auch das twitternde Unternehmen selbst stets aktuelle Themen in der Timeline und somit auf dem Schirm haben kann. - Direktheit
Twitter ist frei. Jeder kann es nutzen. Im Großen und Ganzen sind alle Nutzer gleich. Im Gegensatz zu anderen Medien besteht (fast) kein Sender-Empfänger-Gefälle. Twitter spiegelt damit die Veränderung wider, die sich bei der digitalen Transformation abspielt. Für Unternehmen eröffnet dies vor allem Chancen: Sie können direkt mit Nutzern, potentiellen Kunden und Meinungsbildnern interagieren, sind gleichzeitig —Source:: The Huffington Post – Germany