New Work - eine Idee, deren Zeit gekommen ist?!

By Dr. Winfried Felser

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.huffingtonpost.de/winfried-felser/new-work-eine-idee-deren-zeit-gekommen-ist_b_15805536.html?utm_hp_ref=germany&ir=Germany“ >2017-04-04-1491319602-3742891-Gartner_Hype_Zyklus.svg.png

New Work – ein Thema, das viele bewegt und als „Arbeiten 4.0“ sogar ganze Messen wie die Zukunft Personal inspiriert hat, erleidet aktuell den typischen Gartner-Zyklus:

Bild 1: Der Gartner-Zyklus, auch für New Work? (Quelle Wikipedia, Idotter)

Nach der breiten Anfangseuphorie mehrten sich die kritischeren Stimmen (s. zuletzt z.B. Hendrik Epe hier und Gunnar Sohn hier), wobei wir nun aber an einzelnen Stellen auch schon wieder das Tal der Enttäuschungen und Enttäuschten durchschritten zu haben scheinen.

Vielleicht bewegen wir uns bald in Richtung Erleuchtung 😉 Vor zwei Jahren warnte jedenfalls selbst der Autor dieser Rezension in der Huffington Post noch kritisch vor den New-Work-Mythen (s. hier). Zu sehr klangen manche Schöner-Arbeiten-Ideen nach Hedonismus (neudeutsch: Feel-Good) ohne ökonomische Sinnhaftigkeit. Und nun?

Nun folgt hier eine Lobgesang auf New Work und dann auch noch eine positive Bewertung eines neuen New-Work-Buch von Professor Benedikt Hackl, das er zusammen mit den Detecon-Beratern Marc Wagner und Lars Attmer und dem Employer-Branding-Experten Dominik Bauman geschrieben hat (s. hier). Wie kommt dieser Wandel vom Saulus zum neuen New-Work-Gemeindemitglied und warum ist nach vielen New-Work-Büchern ein weiteres Buch sinnvoll?

Zunächst zu New Work: Wie auch zuvor bei einem Buch vom Tim Cole zur Digitalen Transformation, wo ich auch meine Anfangsskepsis überwand (s. hier), darf ich mich über ein Déjà-vu-Erlebnis in diesem Sinne freuen.

Manchmal muss mal einfach geduldig sein, dann folgt die anfangs fehlende Substanz in einem Innovationsfeld mit der Reife der Diskussion und der Praxis. So scheint nun auch für New Work jenseits der anfänglichen Mythen und trotz aller berechtigten Kritik die Zeit für eine breite Praxisrelevanz gekommen zu sein.

Man kann heute auch souveräner mit Kritik umgehen, denn New Work ist der Pubertät entwachsen und auf dem Weg zur belastbaren Erfolgsstory. Das liegt nicht zuletzt

Source:: The Huffington Post – Germany

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