19-Jähriger stellt sich der Polizei: G20-Chaot Kevin wohnt bei seiner Oma
Nach der „Bild»-Schlagzeile über randalierende G20-Chaoten hat sich der erste Steinewerfer bei der Polizei gestellt. Der Hamburger Kevin D. ist 19 Jahre alt und wohnt bei seiner Oma.
Abgefackelte Autos, geplünderte und zerstörte Geschäfte und 476 verletzte Polizisten. Das ist die Bilanz der linken Gewaltorgie am G-20-Gipfel in Hamburg. Die deutsche „Bild»-Zeitung veröffentlichte Fotos von Gewalttätern, fragte: „Wer kennt diese G20-Verbrecher?» Ein Bild zeigt einen jungen Mann vor einer brennenden Barrikade, der einen Pflasterstein schleudert.
Kevin hat ein schlechtes Gewissen
Gestern ging Kevin D. (19) auf eine Hamburger Polizeiwache, gab zu, der Steinewerfer zu sein. Er habe bei den Ausschreitungen vom vergangenen Freitag mehrere Steine auf einen Wasserwerfer geschleudert und nun ein schlechtes Gewissen. Die Polizei ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs.
„Sein Bruder rief mich an und erzählte, Kevin sei auf der Seite 1 der Bild», sagt seine Grossmutter Irmtraud D. (62) fassungslos gegenüber der Zeitung. Der Mitarbeiter einer Möbelfirma zog erst vor vier Monaten aus dem Umland nach Hamburg, fand Unterschlupf bei seiner Oma. „Er kam am Freitagabend um 20 Uhr nach Hause, schimpfte noch über die Randalierer. Dann sass er bis spätabends vor dem Fernseher, verfolgte die Ausschreitungen.» (gru)
Source:: Blick.ch – Ausland