Dresden boomt - Und du kannst daran teilhaben

By Paul Hinrichs

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Nach Ende des zweiten Weltkrieges waren 60 Prozent von Dresden stark beschädigt. Diese Ruinen wurden in der DDR abgetragen und größtenteils durch unattraktive Plattenbauten ersetzt. Noch immer verbinden viele Menschen diese Ereignisse mit der Stadt im Osten Deutschlands.

In vielen Köpfen spukt noch immer die Erinnerung an eine zerstörte Stadt, die zu DDR-Zeiten zweckmäßig und teilweise notdürftig wieder hergestellt wurde. Doch Dresden ist längst nicht mehr das hässliche Entlein, sondern entwickelte sich in den Jahren nach der Wende und insbesondere nach der Jahrtausendwende zum schönen Schwan.

Seit geraumer Zeit boomt die Hauptstadt Sachsens. Dresden galt bereits kurz nach der Wende als Beispiel für eine gelungene Restaurierung. Die Sonder-AfA (Absetzung für Abnutzung von Wohngebäuden), die Investoren für ihre Steuererklärung geltend machen konnten, führten zu einer erhöhten Investition von Privatanlegern in den Wohnungsmarkt und tat ihr Übriges.

Privatanlegern war es somit möglich, bei dem Kauf einer Neubauwohnung innerhalb von fünf Jahren 60 Prozent der Kosten abzusetzen. Im Westen waren zu dieser Zeit lediglich 58 Prozent über einen Zeitraum von zehn Jahren absetzbar. Es ist somit nicht nur Geld aus dem Solidaritätszuschlag in den Aufbau des Ostens geflossen, sondern auch viel Vermögen von Privatanlegern.

Dresden floriert immer weiter und gilt mittlerweile als einer der zukunftsträchtigsten Standorte Deutschlands. Gerade in Sachen Bildung ist Dresden ein Vorreiter. Über 42.000 Studenten studieren an zwei Universitäten, drei Hochschulen und einer Fachschule.

Dabei liegen die Schwerpunkte der Technischen Universität Dresden in den Bereichen Kultur und gesellschaftlicher Wandel, Gesundheitswissenschaften, Biomedizin und Bioengineering, Informationstechnologien und Mikroelektronik, intelligente Werkstoffe und Strukturen sowie Energie, Mobilität und Umwelt.

Gerade der Bereich der Mikroelektronik ist für Dresden von hoher Bedeutung. Die Stadt gilt als größter Standort für Mikroelektronik in Europa und beherbergt ca. 1.500 Unternehmen mit ungefähr 50.000 Menschen. Inzwischen kommt jeder zweite in Europa gefertigte Chip aus Dresden.

Als Folge daraus plant das Unternehmen Bosch

Source:: The Huffington Post – Germany

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