Tiefschwarz und blassrot: Die Steiermark wählt im November

By elisabeth.holzer@kurier.at (Elisabeth Holzer)

ÖVP dürfte SPÖ bei den Landtagswahlen überholen, den Roten droht eine Obmanndebatte.

Wie in Vorarlberg bleibt auch die ÖVP in der Steiermark dabei – beim Schwarz als Parteifarbe. Wer Landesobmann Hermann Schützenhöfer fragt, ob er in den kommenden Wochen Türkis tragen werde, bekommt eine verschmitzte, aber verhaltene Antwort: „Naja, meine Frau schimpft zwar, ich trag‘ zu viele dunkle Anzüge….“

Es ist exakt die launige Art Schützenhöfers, sein Habitus als bedächtiger Landesvater und die jüngsten Wahlerfolge der ÖVP, die eine Tatsache überdecken: Noch nie startete die ÖVP in der Steiermark von einem tieferen Punkt aus in Landtagswahlen.

2015 reichte es nur noch für 28,5 Prozent der Stimmen und Platz zwei hinter der SPÖ, ein schlechteres Ergebnis fuhr die Steirer-VP nie zuvor ein. Dass Schützenhöfer dennoch als Landeshauptmann in die Wahlen am 24. November gehen kann, liegt am früheren SPÖ-Landeschef Franz Voves. Er bekam die Zustimmung seiner Roten für die Kür eines ÖVP-Landeschefs, weil ihnen die Vorstellung, erstmals in Opposition gehen zu müssen, in die Glieder fuhr. Denn Schützenhöfer hätte die blaue Karte zücken und mit der etwa gleich starken FPÖ koalieren können.

Der Kampf um Platz eins

Viereinhalb Jahre später spielte der ÖVP-Chef diese blaue Karte dennoch aus. Er zog mit dem Neuwahlantrag der FPÖ mit – gegen den Widerstand der SPÖ. Damit trat Schützenhöfer seinem Regierungspartner Michael Schickhofer gewaltig auf die Zehen: Die steirische SPÖ laboriert an schlechten Umfragewerten, aber auch am Abwärtssog der Sozialdemokraten generell und dem Minus bei den

Source:: Kurier.at – Politik

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