Capitals gegen KAC: Ein brutales Foul sorgte für Entsetzen

By peter.karlik@kurier.at (Peter Karlik)

Eishockey: Minutenlang wurde beim EBEL-Spiel in Wien um Patrik Kittinger gebangt – der KAC besiegte die Capitals mit 1:0.

Es war die 32. Minute in der Erste Bank Arena der Vienna Capitals, als es mucksmäuschenstill wurde. Nur ein paar verwirrte Fan-Geister der Gastmannschaft KAC jubelten noch, als ein Wiener Spieler auf dem Eis lag.

DIENER / Philipp Schalber/DIENER / Philipp Schalber

Plötzlich ging es aber nicht mehr um Rivalitäten. Sondern nur noch um Patrik Kittinger. Der 23-Jährige war vom Klagenfurter Verteidiger Michael Kernberger (22) bei hoher Geschwindigkeit zwei Meter vor der Bande mit einem Cross-Check in den Rücken gefoult worden. Der Wiener krachte mit dem Kopf voraus in die Bande und blieb regungslos liegen. Minuten lang war keine Regung bei Kittinger zu sehen.

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Abtransportiert

Als ein Sanitäter eine Geste machte, die man mit einem Zeichen für einen Abbruch deuten konnte, musste mit dem Schlimmsten gerechnet werden. 5.000 Augenpaare blickten gespannt auf Kittinger, der mit einer Trage vom Eis geschoben wurde.

In der Pause wurde Kittinger ins Krankenhaus gebracht und es kam die erste Entwarnung. Capitals-Manager Franz Kalla: „Ich habe ihm selbst die Schuhe ausgezogen, er hat das gespürt. Und er konnte sich auch bewegen.“ In der Nacht folgten weitere Untersuchungen am Kopf und an der Wirbelsäule. Sicher war bereits am Abend, dass sich Kittinger das Handgelenk gebrochen hat. „Ich hatte in diesem Moment Angst“, sagte Caps-Coach Dave Cameron. „Er hätte sich das Genick brechen können.“

Starke KAC-Defensive

Für Kernberger war das Spiel nach diesem bösen Foul ebenfalls zu Ende. Die Capitals vermochten aus dem fünfminütigen Powerplay keinen Nutzen zu ziehen. Die Wiener scheiterten bei allen fünf Überzahlspielen.

Natürlich auch deshalb, weil der KAC sehr stark

Source:: Kurier.at – Sport

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