Neue Actioncam Hero 7: GoPro kämpft gegen Wackel-Videos

By Lorenz Keller

GoPro kämpft mit der neuen Hero 7 nicht nur gegen verwackelte Videos, sondern auch ums eigene Überleben. Die neue Actioncam hat darum unzählige Features zum fairen Preis.

GoPro war der Pionier unter den Actioncams. Extremsportler, Youtuber oder Outdoor-Fans – jeder hatte mindestens eine GoPro. Und ganz viel tolles Zubehör. Doch von Jahr zu Jahr bekam der US-Hersteller mehr Konkurrenz. Smartphones sind heute tolle Videokameras – und längst auch wasserdicht.

Auf der anderen Seite haben Kamerahersteller wie Sony oder Nikon eigene Actioncams lanciert. Andere wie Canon oder Panasonic verwandeln ihre Fotoapparate in kompakte Filmkameras – mit vielen Extras speziell für jene, die Videos drehen.

GoPro hatte Mühe, da dagegen zu halten. Einzig mit dem umfangreichen Zubehör konnten sie überzeugen. Es gibt unzählige Halterungen für alle möglichen Einsatzzwecke. Das ist auch der Grund, dass die neue Hero 7 optisch den Vorgängern sehr ähnlich sieht. Schliesslich sollen alle die Cases, Gürtel und Verbindungsstücke noch passen.

So wenig Wackler wie mit einem Gimbal

Die neue Hero 7 Black soll vor allem bei der Videostabilisierung neue Massstäbe setzen. GoPro verspricht ein Effekt wie bei einem Gimbal, Wackler werden ausgebügelt, die Videos sollen auch bei starken Rucklern fliessend weich bleiben. HyperSmooth-Videostabilisierung nennt sich das, und erste Vergleichsvideos sehen vielversprechend aus.

Die Actioncam ist wie bisher robust und auch ohne Zusatzgehäuse bis zu zehn Meter Tiefe wasserdicht. Da können Smartphones und normale Kameras natürlich nicht mithalten. Man kann die Hero 7 Black auch per Sprachsteuerung bedienen, falls man mal die Hände nicht frei hat, um etwa eine Aufnahme zu starten. Videos lassen sich direkt auf Facebook live streamen.

Fotos und Videos im Hochformat für Social Media

Verbessert wurde auch die Fotofunktion, bisher eine Schwäche der GoPros. So entstehen 12-Megapixel-Bilder mit Softwareverbesserungen wie HDR und Rauschunterdrückung.

Videos werden maximal in 4K mit 60 Bildern pro Sekunden aufgezeichnet.

Source:: Blick.ch – Digital

Strafen angedroht: EU-Verbraucherkommissarin: Verliere Geduld mit Facebook

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/strafen-angedroht-eu-verbraucherkommissarinverliere-geduld-mit-facebook-8367682.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="http://image.stern.de/8367684/3×2-480-320/57d1ef0dd28a4809014964987981afc8/kT/20200901011809209941948large43jpg-a658a9d600c32350.jpg“>

Die EU-Kommission erhöht den Druck auf das Online-Netzwerk Facebook wegen der mangelhaften Anwendung von europäischen Verbraucherschutzregeln.

„Ich will nicht verbergen, dass ich ziemlich ungeduldig werde», sagte EU-Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova in Brüssel. Die Beratungen liefen bereits seit gut zwei Jahren. Facebook habe nun bis Ende des Jahres Zeit, um alle Bedenken auszuräumen. Andernfalls könnten die nationalen Behörden Strafen verhängen. „Ich will jetzt Resultate sehen.»

Die EU-Kommission und die europäischen Verbraucherschutzbehörden stoßen sich vor allem daran, dass Facebook seinen Nutzern im Kleingedruckten verschweige, dass ihre Daten auch für kommerzielle Zwecke genutzt werden. Nur wenige Leute wüssten, dass Facebook ihre Daten Drittfirmen zur Verfügung stelle und dass es die Rechte an allen Daten und Fotos halte, die die Nutzer hochladen, sagte Jourova weiter. „Selbst nachdem man seinen Account gelöscht hat.»

Nach dem Skandal um die britische Analysefirma Cambridge Analytica und dem illegalen massenhaften Abfluss von Nutzerdaten hatte sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wiederholt reumütig gezeigt und auch Verbesserungen im Datenschutz versprochen. In offiziellen Anhörungen etwa vor dem US-Kongress und dem EU-Parlament zeigte er sich demütig und lobte etwa auch die europäische Datenschutzgrundverordnung.

Inzwischen können App-Anbieter über das Soziale Netzwerk nicht mehr ohne weiteres auf Daten der Nutzer zugreifen. Auch die Maßnahmen gegen Fake-Profile, die dem Netzwerk im Zusammenhang mit den letzten US-Wahlen 2016 heftige Kritik einbrachte, wurden deutlich verstärkt. So sucht das Netzwerk inzwischen auch aktiv nach Netzen von gefälschten Accounts. Doch der EU-Kommission reicht das nicht, sie will vor allem beim Verbraucherschutz Taten sehen.

Das soziale Netzwerk hat in Europa der EU-Kommission zufolge rund 380 Millionen Nutzer. „Wir wollen, dass Facebook absolut transparent ist, wie ihre Dienste funktionieren und wie sie Geld verdienen», sagte Jourova. „Die nationalen Behörden werden im neuen Jahr Sanktionen prüfen, wenn sie nicht genug

Source:: Stern – Digital

Hunderte neue LTE-Masten: Mobilfunkanbieter kommen beim Netzausbau voran

Wer in Deutschland zum Smartphone greift, hat vielerorts inzwischen eine etwas schnellere Datenübertragung als früher.

So stieg die LTE-Netzabdeckung der drei großen Betreiber von Mobilfunkstationen hierzulande – der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica – in den vergangenen Monaten an, wie aus Zahlen der Konzerne hervorgeht.

Vodafone nahm nach eigenen Angaben im Juli und August rund 400 neue, schnelle LTE-Stationen in Betrieb und kommt damit inzwischen auf rund 17.000 LTE-Anlagen sowie eine Abdeckung von rund 93 Prozent der Bevölkerung. Das waren 3700 solcher Standorte mehr als im März 2016 und sieben Prozentpunkte mehr in der Abdeckung.

LTE wird auch 4G genannt, es ist also die vierte Mobilfunkgeneration und der aktuell schnellste kommerziell eingesetzte Übertragungsstandard. In Vorbereitung ist mit 5G eine noch schnellere Technik – entsprechende Frequenzen sollen Anfang 2019 versteigert werden, 5G-Mobilfunkverträge kommen dann wohl 2020 auf den Markt.

Die Deutsche Telekom meldete für Juni und Juli rund 200 neue LTE-Masten oder Gebäudestandorte, damit kommt der frühere Staatsmonopolist inzwischen auf eine Abdeckung von 97,5 Prozent bei der schnellen Übertragung. Beim 4G-Netzausbau ist der Bonner Konzern fast schon im Ziel: Die Netzbetreiber haben sich bei der Auktion von Mobilfunk-Frequenzen 2015 verpflichtet, bis spätestens Ende 2019 bei einer LTE-Abdeckung von mindestens 98 Prozent zu liegen. Maßgeblich ist hier die Bevölkerung und nicht die Gesamtfläche – Funklöcher fernab der Städte sind also auch künftig möglich.

Der Dritte im Bunde der Netzbetreiber, Telefónica mit O2, hat hingegen noch einen weiten Weg vor sich: Dessen LTE-Abdeckung liegt in Deutschland nach Firmenangaben nur bei knapp 85 Prozent. Auch Telefónica verstärkt seine Anstrengungen, für Juli und August vermeldete die Firma ein Plus von 1000 Stationen mit dem schnellen Internet. Allerdings sind hier nicht nur neue Standorte inbegriffen, wie es bei den Angaben von Vodafone und der <a target="_blank" rel="nofollow"

Source:: Stern – Digital

Marine-Rüstung: Seemacht – die wichtigsten Kriegsschiffe der Welt

By Gernot Kramper

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Kriegsschiffe sind wichtiger denn je. Wer die Weltmeere beherrscht, dominiert die Welt. Doch die Übermacht der US-Navy wird von den Rivalen China und Russland herausgefordert.

Source:: Stern – Digital

Waffen USA: So wurde das Sturmgewehr AR-15 zur Lieblingswaffe der Amerikaner

By Gernot Kramper

In Europa verbinden wir mit dem Sturmgewehr AR-15 schreckliche Massaker – in Aurora, Newtown, San Bernardino, Sutherland Springs und auch Las Vegas wurden mit dieser Waffe Unzählige erschossen. Auch bei einem Blutbad, das vermutlich ein 19-Jähriger an seiner ehemaligen Schule in Florida anrichtete, wird das AR-15-Gewehr als Tatwaffe vermutet. Trotz alledem: Wenn es eine „Waffe der Herzen“ in den USA gibt, ist es dieses kleine Sturmgewehr. Nach jedem Massaker werden die Waffenläden gestürmt – aus Angst, die Regierung könnte den Verkauf reglementieren. <a target="_blank" rel="nofollow" title="Florida: 19-Jähriger mit Gasmaske und Sturmgewehr tötet 17 Menschen in High School" href="https://www.stern.de/panorama/stern-crime/usa17-tote-und-viele-verletzte-nach-schuessen-an-schule-in-florida-7864494.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>USA Schüsse High School Florida 23.15 update 0620

Ursprung in einer Kriegswaffe

Der Start der AR-15 verlief eher unspektakulär. Die Waffe wurde in den 50er Jahren entwickelt, für die Bedürfnisse der modernen Kriegsführung. Die Anforderungen glichen denen, die bereits zuvor zur Entwicklung des deutschen Sturmgewehrs 44 und der russischen Kalaschnikow geführt hatten. Viel Munition und hohe Schussfolge zählten mehr als Präzision und Reichweite. Aus der AR-15 wurde dann das damalige Standardgewehr der US-Truppen im Vietnamkrieg, die M16, entwickelt.

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/technik/7811236.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>AR-15-Pic (2)

Sturmgewehr mit zahllosen Nachbauten

In den zivilen Bereich kam die Waffe erst sehr viel später. Als der ursprüngliche Patentschutz auslief, begannen mehrere Firmen billig Nachbauten und Varianten herzustellen. Die Waffengesetze in den USA führten dazu, dass die zivilen Modelle keine echten Vollautomaten mehr waren, jeder Schuss musste mit einem Fingertippen ausgelöst werden. Aber auch damit lässt sich eine hohe Schussfolge erzielen, wie zahllose Anschläge beweisen. Das stört die Waffenfans in den USA nicht. Im Gegenteil, sie fasziniert die AR-15 gerade wegen der direkten Abstammung vom Militärgewehr M16 – so wie jede Kalaschnikow vom Ruhm der AK-47 zehrt.

Hinzu kommt die Kombination von geringem Gewicht und der ungeheuren Zerstörungskraft. Im Gegensatz zu einem Gewehr ist die AR-15 handlich genug, um auch in

Source:: Stern – Digital

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