Anlagestiftung: Ethos prüft nach Eklat juristische Schritte

Nach dem Eklat bei der Anlagestiftung Ethos prüft ihr Präsident Dominique Biedermann juristische Schritte. (Archivbild)

BERN –
BE –
Nach dem Eklat bei der Anlagestiftung Ethos prüft ihr Präsident Dominique Biedermann juristische Schritte gegen Françoise Bruderer und Monika Roth. Diese waren nach Kritik an der Machtballung aus dem Stiftungsrat respektive dem Verwaltungsrat zurückgetreten.

Letzte Woche wurde bekannt, dass die Geschäftsführerin der Pensionskasse der Post, Françoise Bruderer, aus dem Ethos-Stiftungsrat zurücktritt. Monika Roth, Verwaltungsrätin von Ethos Service, nahm ebenfalls ihren Hut.

Konkret werfen die beiden Frauen Biedermann vor, dass sich um ihn zu viel Macht ansammle, seit er vom Chef zum Präsidenten der Stiftung wurde. Kritisiert wird auch die Tatsache, dass Biedermanns Ehefrau in der Geschäftsleitung sitzt.

Biedermann selbst erachtet die Kritik als völlig unberechtigt. „Wir haben starke Kontrollmechanismen und eine klare Trennung zwischen strategischen und operativen Aufgaben», sagte Biedermann in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der „Schweiz am Wochenende». Für Bruderer und Roth könnte die Kritik ein Nachspiel haben. „Wir prüfen, juristische Schritte einzuleiten», kündigte Biedermann an.

Mitte Mittwoch hatte Ethos bereits angekündigt, eine Selbstevaluation durchzuführen. Ziel sei es, die Nachfolgeregelung im Verwaltungsrat zu gewährleisten. Biedermann stellte im Interview seinen Rücktritt in Aussicht, sobald die neue Generation an Führungskräfte bei Ethos bereit seien.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Millionenpleite: Reges Kauf-Interesse an Großhandelsfirma Toni’s Freilandeier

By Kid Möchel

Den Wert des Unternehmens mit Sitz in Glein bei Knittelfeld wird mit zwei Millionen Euro beziffert.

In die Millionen-Insolvenz der steirischen Eier-Großhandelsfirma Toni’s Handels GmbH, besser bekannt unter der Handelsmarke Toni’s Freilandeier, kommt Bewegung. Der Leobener Masseverwalter Helmut Fetz bietet das gesamte Unternehmen in der Ediktsdatei des Justizministeriums zum Kauf an. Dazu gehören der Kundenstock, das Umlaufvermögen, die Betriebsausstattung und die Markenrechte. Den Wert des Unternehmens mit Sitz in Glein bei Knittelfeld beziffert er mit zwei Millionen Euro.

Das ist laut Insolvenzexperten lediglich eine Art Hausnummer. Dieser hochtrabende Betrag soll in erster Linie das Heer an Glücksrittern und Schnäppchenjäger abschrecken, die sich in Konkursverfahren oft wichtigmachen, ohne am Ende überhaupt ein Angebot abzugeben. Wie viel das Unternehmen um Firmengründer Anton „Toni“ Hubmann tatsächlich Wert ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Die Assets müssen erst bewertet werden. Insider gehen eher von einem hohen fünfstelligen Euro-Betrag aus.

Marken verpfändet

Das Kernvermögen sind die Markenrechte, die aber an Banken verpfändet sind ebenso wie die Gesellschaftsanteile. Dazu muss man wissen, dass Toni’s rund zwölf Millionen Euro Schulden angehäuft hat, davon 8,7 Millionen Euro bei drei Großbanken. „Das Interesse ist sehr rege“, sagt ein Branchenkenner.

Dem KURIER sind zwei potenzielle Kauf-Interessenten bekannt: Bei dem einem handelt es sich um die Großhandelsfirma Eiermacher aus Kremsmünster, beim anderen um einen Ex-Finanzmanager eines heimischen Baukonzerns. Letzterer soll aus dem familiären Umfeld des Firmengründers Toni Hubmann stammen. Ein Insider sagt über den Verkaufsprozess: „Die entscheidende Phase wird Anfang bis Mitte Jänner sein.“

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Logistikkonzern Amazon: Der Herr der Dinge: Wie Amazon-Chef Jeff Bezos zum reichsten Mann der Welt wurde

By Florian Güßgen

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/amazonwie-jeff-bezos-zum-reichsten-mann-der-welt-wurde-7784300.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Der Roboter mit den vier Rotoren schwebt herab aus dem grauen Himmel. Langsam senkt er sich auf das Feld. Und setzt vorsichtig ein kleines Paket ab. Vor 13 Minuten hat ein älterer Herr im englischen Cambridge Popcorn bestellt. Übers Internet. Jetzt hält er es in Händen. Geliefert hat es diese Drohne von Amazon. Sie fliegt autonom. Sie sieht selbst. Sie steuert sich selbst.

Was wie eine utopische Vorstellung klingt, wird in Großbritannien bereits erprobt. Und ist für Gur Kimchi erst der Anfang. „Der Luftraum ist unterbenutzt“, analysiert er nüchtern. Kimchi ist Chef des Drohnenprogramms des Onlinehändlers. Es gehe doch darum, die Probleme der Kunden zu lösen, sagt er. Schnell. Und schneller. In Großstädten könnten Roboter auf Dächern landen, am Stadtrand in Gärten. Ach was, Kimchi träumt von einem ganzen Himmel voller Drohnen. Das Warten im Stau wegen eines verfluchten Liters Milch? Die Roboter könnten alles liefern. Lebensmittel, Medikamente, Turnschuhe. Amazon hat schon Patente für luftgestützte Warenhäuser angemeldet. Wie Bienen in den Bienenstock sollen die Drohnen dorthin fliegen. Und wieder weg. Unentwegt. Unermüdlich.

Ein Kaufhaus mit rund 300 Millionen Artikeln

Natürlich sind das radikale Ideen. Vielleicht werden sie nie Wirklichkeit. Aber mit genau solchen Ideen, mit Technik, Daten und Robotern ist Amazon zu einer Supermacht geworden. Anfangs lächelte die Konkurrenz über die Visionen des Gründers und Chefs Jeff Bezos. Doch der fegte Rivalen weg und lachte, laut und scheppernd. „Ich tanze in die Arbeit“, hat er kürzlich kokettiert.<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/7784372.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>amazon 2001

Binnen zwei Jahrzehnten hat Bezos aus dem 1994 gegründeten Unternehmen einen Giganten geformt, ein Kaufhaus mit rund 300 Millionen Artikeln, vom Fernseher bis zum frischen Fisch, mit mehr als 300 Millionen Kunden, unzähligen Bringdiensten und eigenen Filmstudios. 250 Millionen Dollar steckt er in die Fernsehrechte an der „Herr der Ringe“-Saga, um eine Serie zu drehen. Er hat den „Prime Day“ im Juli erfinden lassen, um

Source:: Stern – Wirtschaft

Weihnachten aus der Fabrik

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. Eines gleich vorweg: Von der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean kommt kein Weihnachtsschmuck nach Österreich. Das liegt aber vermutlich daran, dass die Wirtschaft der 135 Quadratkilometer großen Insel vor allem auf dem Abbau und Export von Phosphat basiert und sie ihren Namen lediglich dem Zeitpunkt verdankt, an dem sie Kapitän William Mynors erreichte: Sein Schiff legte am 25. Dezember 1643 an der Weihnachtsinsel an. Die politisch zu Australien gehörende Insel hat mit Weihnachten also…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Die Gagenkaiser in den Staatsfirmen

By Anita Staudacher

Vorstandsgehälter: 52 Manager verdienten 2016 im Durchschnitt mehr als der Bundeskanzler.

Der Wechsel vom Chefsessel der Bundesbahnen an die Spitze der Republik war für Noch-Kanzler Christian Kern finanziell ein Abstieg. Als ÖBB-Vorstand verdiente Kern mehr als doppelt so viel, bestätigt der aktuelle Einkommensbericht des Rechnungshofes.

Insgesamt verdienten im Vorjahr 52 Vorstands- und Geschäftsführungsmitglieder in 19 Unternehmen mit staatlicher Mehrheitsbeteiligung im Schnitt mehr als der Bundeskanzler. Dieser kam auf ein Jahresgehalt von exakt 304.019,80 Euro. Die einzelnen Unterschiede zwischen den Vorstandsgagen sind freilich hoch. Gagenkaiser war einmal mehr Post-Chef Georg Pölzl, dessen Gesamtbezug aus fixen und variablen Bestandteilen laut Geschäftsbericht im Vorjahr 1,335 Millionen Euro ausmachte. Dazu kommt ein Aktien-Incentive-Programm im Wert von 1,14 Millionen.

Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 1,719 Millionen Euro für alle vier Vorstände leistete sich die Post den mit Abstand teuersten Vorstand. Spitzengagen gab es wie schon in den vergangenen Jahren beim Stromkonzern Verbund. Allein Verbund-Boss Wolfgang Anzengruber kam auf 1,219 Millionen Euro an fixen und variablen Bezügen. Vorstand Johann Sereinig erhielt 1,167 Millionen. Die ÖBB weisen ihre Top-Gehälter nicht einzeln aus, laut Geschäftsbericht wurden 2016 insgesamt 1,4 Millionen Euro bezahlt, wobei die Funktionsperiode von Vorstandschef Christian Kern Mitte Mai endete. Top-Verdiener waren im Vorjahr auch die Vorstände der staatlichen Abbaubanken immigon (ÖVAG) und HETA (Hypo Alpe Adria). Nur knapp über der Kanzlergage liegen hingegen die Spitzengehälter in der oft gescholtenen Nationalbank sowie in der Forschungshochburg Austrian Institute of Technology (AIT).

Insgesamt verdienten die etwa 650 Chefs in rund 400 Unternehmen und Einrichtungen des Bundes im Schnitt 210.700 Euro. Das war um 1,9 Prozent mehr als 2013. Zum Vergleich: Die knapp 220.000 Beschäftigten in den Unternehmen kamen im Schnitt auf 53.400 Euro, was ein Plus von 5,1 Prozent bedeutet. Der Gehaltsanstieg bei den Beschäftigten war also in den vergangenen drei Jahren höher als in der Chefetage. Zuletzt war es

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

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