Andreas Meier hat grosse Pläne: SBB-Chef verspricht Gratis-Internet und Reservationen wie im Flugzeug

SBB-Chef Andreas Meier blickt in einem Interview mit der „NZZ am Sonntag» auf die Zukunft der Bundesbahnen. Und macht vollmundige Ankündigungen, etwa von Gratis-Internet mit besserem Empfang als WLAN oder von Kaffee, der am Sitzplatza auf den Gast.

SBB-Chef Andreas Meyer hat mehr Service in den Zügen mit schnellem Gratis-Internet und Sitzplatzreservationen wie im Flugzeug angekündigt. Die Bahn wolle künftig besser auf volle Züge und Ausweichmöglichkeiten hinweisen, sagte er im Interview mit der „NZZ am Sonntag».

Die Mobilfunkbetreiber hätten zusätzliche Antennen entlang des Bahnnetzes aufgestellt, und die SBB hätten Verstärker in den Wagen installiert. „Unsere Lösung wird den besseren Empfang bieten als WLAN», versprach der 57-jährige Manager. In den nächsten Wochen werde die neue Technologie getestet und vorgestellt. Erste Priorität beim Gratis-Internet habe der Fernverkehr. Ob dieses auch im Regionalverkehr kommt, liess Meyer offen.

Reservationen wie im Flugzeug

Zudem wollen die SBB die Reservationen erleichtern und den Kunden auf längeren Strecken „mehr Gewissheit geben, dass sie einen Sitzplatz haben». Künftig sollen Passagiere wie bei Kinos oder Fluggesellschaften im Voraus genau sehen und bestimmen, welchen Platz sie reservieren und bereits etwas zu essen oder einen Cappuccino vorbestellen können. „Der ist idealerweise bereits bezahlt und steht bereit, wenn man absitzt», sagte Meyer. Eine Reservationspflicht solle es nicht geben.

Schliesslich will der SBB-Chef die Passagiere dank neuen Computerprogrammen künftig aktiv auf überfüllte Züge hinweisen und ihnen rechtzeitig Ausweichmöglichkeiten vorschlagen. „Für diese alternativen Züge könnten wir dann günstigere Billette anbieten», sagte Meyer.

Lassen sich Berufspendler steuern?

Der Bahnchef ist davon überzeugt, dass sich auch Berufspendler „steuern» lassen und auf weniger überfüllte Züge ausweichen. Die SBB würden derzeit täglich bis zu 24’000 Sparbillette verkaufen, sagte Meyer. „Dabei sehen wir eine Verlagerungswirkung weg von der Stosszeit.» Er selber organisiere sich schon so, dass er lieber einmal einen Zug früher nehme und dafür in Ruhe arbeiten

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Automobilindustrie: Porsche steigt bei Diesel aus

Nach zehn Jahren ist Schluss: Porsche will künftig keine Diesel-Autos mehr verkaufen. (Symbolbild)

Berlin – Porsche steigt als erster deutscher Autokonzern aus dem Diesel aus. „Von Porsche wird es künftig keinen Diesel mehr geben», sagte Porsche-Vorstandschef Oliver Blume der „Bild am Sonntag».

Der Stuttgarter Sportwagenbauer wolle sich künftig auf das konzentrieren, was er besonders gut könne. „Das sind emotionale, leistungsstarke Benziner, Hybride und ab 2019 werden es auch reine Elektrofahrzeuge sein.»

Der Rückzug der VW-Tochter ist eine Reaktion auf die Dieselkrise. „Wir haben nie selbst Dieselmotoren entwickelt und produziert. Dennoch hat das Image von Porsche gelitten. Die Dieselkrise hat uns viel Ärger bereitet», sagte Blume.

Als weiteren Grund für den Ausstieg nannte Blume die Schärfung des sportlichen Markenkerns. „Für uns ist schon wichtig, dass sich Motoren sportlich fahren lassen», so Blume. „Einen Benziner kann man da ganz anders auslegen. Porsche wird in Zukunft noch mehr Porsche sein als in der Vergangenheit. Stark auf Leistung und Effizienz getrimmt. Der Diesel zielt auf andere Fahreigenschaften ab.»

Seine bisherigen Diesel-Kunden will der Sportwagenbauer weiter betreuen. „Halter von Porsche-Diesel-Fahrzeugen müssen sich um den Service keine Sorgen machen», so Blume. Porsche hat fast zehn Jahre Diesel-Fahrzeuge angeboten.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelte bei Porsche wegen Betrugs zuletzt gegen drei Beschuldigte, darunter den amtierenden Entwicklungsvorstand Michael Steiner. Ein ehemaliger Motorenchef des Stuttgarter Autobauers kam vorübergehend in Untersuchungshaft.

Porsche entwickelt zwar selbst keine Dieselmotoren, soll dem Verdacht zufolge aber manipulierte Motoren der VW-Tochter Audi wissentlich übernommen haben.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Schweizer Frachter vor Nigeria überfallen: Piraten kidnappen zwölf Besatzungsmitglieder

Ein im Jahr 2009 vor Somalia von Piraten gekaperter Frachter. (Archivbild)

BERN –
BE –
Vor der Küste Nigerias haben Piraten den unter Schweizer Flagge fahrenden Frachter „Glarus» überfallen und dabei zwölf der 19 Besatzungsmitglieder gekidnappt. Unter den Entführten sind keine Schweizer Staatsangehörigen.

Vor der Küste Nigerias haben Piraten den unter Schweizer Flagge fahrenden Frachter „Glarus» überfallen und dabei zwölf der 19 Besatzungsmitglieder gekidnappt. Unter den Entführten sind keine Schweizer Staatsangehörigen.

Die Reederei Massoel Shipping erklärte, der Getreide transportierende Frachter sei unterwegs gewesen zwischen der südwestlichen Handelsstadt Lagos und dem Ölhub Port Harcourt im südlichen Niger-Delta. Piraten hätten das Schiff geentert und zwölf der 19 Crew-Mitglieder mit sich genommen.

Die Firma arbeite mit Behörden und Spezialisten zusammen, um die schnelle und sichere Freilassung der Festgehaltenen zu ermöglichen, hiess es weiter. Kidnapping zur Lösegeld-Erpressung ist in Teilen Nigerias ein bekanntes Problem.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erklärte am Samstagabend auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA, es habe Kenntnis von dem Überfall auf den Frachter „Glarus». Das Seeschifffahrtsamt in Basel stehe in direktem Kontakt mit der verantwortlichen Reederei. Gemäss der Reederei befänden sich unter den Crew-Mitgliedern keine Schweizer Staatsangehörigen. (SDA)

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Für 33 Milliarden Euro: Comcast macht das Rennen im Bieterstreit um Sky

Die Übernahmeschlacht um das britische Medien- und Telekommunikationsunternehmen Sky ist entschieden: Der US-Kabelriese Comcast hat sich im Bieterwettbewerb gegen den Murdoch-Konzern 21st Century Fox durchgesetzt. Dies gab die britische Übernahmekommission in London am Samstag bekannt.

Comcast zahlt 33 Milliarden Euro

Die Auktion hatte am Freitag um 18 Uhr (MESZ) begonnen und ging über die maximal zugelassenen drei Runden. Comcast bot demnach umgerechnet mehr als 33 Milliarden Euro für Sky.

Comcast-Vorstandschef Brian Roberts sprach laut einem…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Wirtschaft

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Comcast zahlt 33 Millionen Euro

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Comcast-Vorstandschef Brian Roberts sprach laut einem…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

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