Brüssel könnte Markt für gebündelte Staatsanleihen stärken

EU-Kommission will entsprechende Vorschläge laut einem Bericht am Donnerstag vorstellen.

Zur Risikosenkung in Europas Finanzsektor will die
EU-Kommission
Kreisen
zufolge den Verkauf von gebündelten Staatsanleihen stärken. Banken sollen
dazu künftig Anleihen verschiedener Staaten aufkaufen, bündeln und an
Investoren weiterverkaufen können, ohne dafür erhöhte Risikoabsicherungen
vorweisen beziehungsweise verstärkt Eigenkapital halten zu müssen, hieß es
in Brüssel.

Entsprechende Gesetzesvorschläge wird die Behörde demnach am Donnerstag
vorstellen. Ein Ziel dieser gebündelten Anleihen ist es, Risiken im

Finanzsektor
breiter zu streuen. Derzeit halten Banken in der Regel
hauptsächlich Anleihen ihrer Nationalstaaten. Es gebe aber das Interesse
bei Banken, sich breiter aufzustellen und nicht nur gegenüber einem Staat
exponiert zu sein, hieß es. Diese enge Verbindung zwischen nationalen
Großbanken und ihren Staaten hatte in der Finanzkrise etwa in Ländern wie
Griechenland zu großen Problemen geführt.

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Muss ich Zigarettenrauch aus der Nachbarwohnung dulden?

Experten beantworten Leserfragen am KURIER-Telefon. Diesmal: Udo Weinberger – Hausverwalter. Nächster Termin: 28. Mai 2018

Ich wohne im Gemeindebau, meine Nachbarn unterhalb sind starke Raucher. Der Gestank zieht durchs Fenster in meine Wohnung und ich kann nicht mehr lüften. Was sagt das Gesetz? Welche rechtlichen Schritte kann ich einleiten?


Udo Weinberger
:
Wenn das Rauchen der Mieter unter Ihnen derart stark ist, dass ein Lüften Ihrer Wohnung nicht mehr möglich ist, so stellt dies eine erhebliche Einschränkung der Nutzbarkeit Ihrer Wohnung dar. Der Vermieter ist nicht nur verpflichtet, die Wohnung Ihnen zum Gebrauch zu überlassen sondern hat auch dafür zu sorgen, dass eine Benutzung dieser nicht beeinträchtigt wird. Bei Beeinträchtigung durch Rauch aus anderen Wohnungen kommt es dabei sicher auf den jeweils konkreten Einzelfall an, wenn die Beeinträchtigung aber derartig hoch ist, wie von ihnen geschildert, werden Sie gerichtlich den Vermieter auffordern können, auch rechtliche Maßnahmen zu setzen, die eine Beeinträchtigung Ihrer Wohnqualität abstellt.

Eine Eigentümerin hat im Zuge der Übersiedlung das Tor zum Vorgarten entfernt und verschwinden lassen. Seitdem steht die Einfahrt offen. Muss sie für Ersatz sorgen?
Das Gartentor ist ein allgemeiner Teil der Liegenschaft. Eine Entfernung durch einen Wohnungseigentümer stellt daher schon grundsätzlich einen unzulässigen Eingriff dar. Wenn das Tor im Zuge der Entfernung abhandengekommen ist, muss es durch den eingreifenden Wohnungseigentümer gegenüber der Gemeinschaft ersetzt werden.

Martin Gnedt

Udo Weinberger, Hausverwalter

Ich habe meine Eigentumswohnung (BJ 1980) befristet vermietet.Die Mieterin möchte nun, dass ich das Bad saniere und eine Dusche einbaue obwohl es funktionstüchtig ist. Wer trägt die Kosten? Darf ich mehr Miete verlangen?
Wenn sich das Bad in einem brauchbaren Zustand befindet und darüber hinaus auch nichts anderes vereinbart ist, wären Sie grundsätzlich nicht verpflichtet, Umbaumaßnahmen zu tätigen. Die Mieterin hat auch keinen Anspruch darauf, dass die Badewanne in eine Dusche umgebaut wird. Wenn sie allerdings freiwillig eine Modernisierung des

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Novartis hat Trumps Anwalt 1,2 Millionen Dollar bezahlt: Jimenez bestätigt Berater-Gelder

By Harry Büsser

Michael Cohen habe behauptet, er arbeite nicht mehr für den Präsidenten. Doch seltsam: Cohen ist weiter Trumps Anwalt.

Nun wird es richtig schmutzig: „Cohen erzählte mir, dass er die Trump-Organisation verlassen hätte und aufgehört habe, für den Präsidenten zu arbeiten», schreibt Joe Jimenez (59), ehemaliger Chef von Novartis, in einer Antwort auf Fragen von SonntagsBlick.

Laut „New York Times» und Bloomberg arbeitet Michael Cohen (51) jedoch weiter als Anwalt von US-Präsident Donald Trump (71). Auch im Weissen Haus weiss man nichts anderes. Einer der beiden – Jimenez oder Cohen – lügt also.

Wegen Zahlungen an die Cohen-Firma Essential Consultants steht Novartis im Verdacht der Bestechung: Der Pharmariese könnte versucht haben, den Präsidenten zu beeinflussen. Je mehr Abstand zwischen Trump und Cohen suggeriert werden kann, desto weniger verdächtig sind die Geldflüsse.

Jimenez unterschrieb, wie er zugegeben hat, den Vertrag mit Cohen Anfang 2017. Schon damals hätte er wissen müssen, auf wen er sich da einlässt: Per Definition könne man seine Ehepartnerin gar nicht vergewaltigen, schrieb Cohen 2015, als er auf den Vorwurf reagierte, sein Klient Trump habe Ex-Frau Ivanka während der Ehe vergewaltigt. Die Aussage machte weltweit Schlagzeilen, auch in Schweizer Medien.

Der „Pitbull» von Trump

Cohen hat sich später zwar dafür entschuldigt, machte aber immer wieder Schlagzeilen: Weil er Gegnern seines Klienten öffentlich im Fernsehen drohte, sie fertigzumachen, ihnen an die Gurgel zu gehen. Er wurde als „Pitbull» von Trump bezeichnet.

Auf Anfrage von SonntagsBlick schreibt Jimenez, er habe Cohen nie persönlich getroffen, mit ihm aber telefoniert. Cohen habe ihm gesagt: „Er sei daran, eine Beratungsfirma zu gründen, um Unternehmen zu helfen, zu verstehen, wie die neue Administration denkt und auf die Politik reagiert.» Danach habe er Cohen „auf einen Standardberatervertrag gesetzt und an ein kleines Novartis-Team übergeben.» Das Papier sicherte Cohen über ein Jahr Monatszahlungen in Höhe von 100’000 Dollar zu.

Erst nach der Vertragsunterzeichnung, im

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

„Akademik Lomonossow“: Russland weiht schwimmendes Atomkraftwerk ein

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Russland hat am Samstag das weltweit erste schwimmende Atomkraftwerk eingeweiht. Die in St. Petersburg gebaute „Akademik Lomonossow“ ging für die Zeremonie im Hafen von Murmansk vor Anker und wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Dort wird die im Auftrag des staatlichen russischen Konzerns Rosatom gebaute Anlage mit Brennstoff befüllt bevor sie an ihren Standort in Ostsibirien verlegt wird.

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Source:: MZ – Wirtschaft

Protest für bessere Arbeitsbedingungen trägt Früchte: Elektriker verhindern 44-Stundenwoche

ZÜRICH –
Zahlreiche Elektrikerinnen und Elektriker demonstrierten heute in Zürich für bessere Arbeitsbedingungen. Der Druck auf den Branchenverband zahlt sich bereits aus: Zusammen mit Gewerkschaften verhindern sie die 44-Stundenwoche.

Mehrere hundert Elektrikerinnen und Elektriker aus der ganzen Schweiz haben am Samstagnachmittag in Zürich für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Am Sitz des Verbandes Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI) übergaben sie eine Petition mit 4474 Unterschriften.

Mit der Unterschriftensammlung fordern sie im Rahmen der diesjährigen Erneuerung ihres Gesamtarbeitsvertrags (GAV) eine substanzielle Verbesserung der Arbeits- und Lohnbedingungen. Konkret geht es ihnen um eine allgemeine Verbesserung der Löhne, zusätzliche Weiterbildungstage und einen vorzeitigen Altersrücktritt mit 62 Jahren. Es gehe auch darum, den Beruf für Junge attraktive zu gestalten.

44-Stundenwoche erfolgreich bekämpft

Die ersten positiven Effekte der Mobilisierung seien bereits spürbar, schreiben die Gewerkschaften in einer Mitteilung. Die Vertreterinnen und Vertreter des VSEI seien von ihrem Vorhaben zur Erhöhung der Arbeitszeit von 40 auf 44 Stunden pro Woche abgerückt.

Laut Augenzeugen nahmen rund 200 Menschen an der Kundgebung teil, die Organisatoren selber sprachen von mehr als 400 Teilnehmenden. Sie trugen bei der Kundgebung Transparente wie „Achtung: Elektriker unter Spannung. Gemeinsam für einen besseren GAV!» oder „Elektrogewerbe: Zurück zu Kerzenlicht im Zeitalter der Digitalisierung» mit sich. (SDA)

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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