Strafrechtliche Untersuchung: Der Druck auf Huawei steigt

Chinas Telekom-Gigant Huawei steht einem Medienbericht zufolge wegen angeblicher Ausspähung von Geschäftsgeheimnissen im Fokus einer strafrechtlichen Untersuchung der US-Justizbehörden.

Die Ermittlungen seien bereits fortgeschritten und könnten schon bald zu einer Anklage führen, schrieb das „Wall Street Journal» unter Berufung auf Insider. Von dem möglichen Technologie-Diebstahl könnte auch die Telekom-Tochter T-Mobile US mit einem Gerät zum Testen von Smartphones betroffen gewesen sein.

Huawei wollte sich nicht direkt zu den berichteten Ermittlungen äußern. Ein Sprecher verwies in einer Stellungnahme an die Deutsche Presse-Agentur aber darauf, dass der Konzern und T-Mobile ihren Gerichtsstreit darüber 2017 beigelegt hätten. Die US-Jury habe „weder Schaden, ungerechtfertigte Bereicherung noch absichtliches oder böswilliges Verhalten durch Huawei festgestellt».

Die US-Behörden haben den größten Telekom-Ausrüster und zweitgrößten Handyhersteller der Welt schon lange auf dem Kieker. Wegen Sorgen, dass die Ausrüstung ein Sicherheitsrisiko darstellen könnte, ist Huawei auch praktisch vom Netzwerk-Markt in den USA ausgeschlossen.

Der Druck hat sich in dem anhaltenden Handelskrieg zwischen den USA und China noch verschärft. Im Rennen um die weltweite Technologieführerschaft wirft die Regierung von US-Präsident Donald Trump chinesischen Unternehmen unter anderem den Diebstahl geistigen Eigentums und zwangsweisen Technologietransfer vor.

Die US-Justizbehörden haben ihre Bemühungen verstärkt, Vorwürfen wegen Technologiediebstahls nachzugehen, in dem unter anderem Vorwürfe über angebliches chinesisches Fehlverhalten in früheren Zivilklagen für strafrechtliche Ermittlungen aufgegriffen werden, wie das „Wall Street Journal» berichtete.

Huawei bestreitet, ein Sicherheitsrisiko zu sein. Der Gründer Ren Zhengfei beteuerte am Dienstag vor US-Journalisten, sein Unternehmen würde nicht spionieren und auch Anordnungen der Regierung abweisen, Daten herzugeben oder Hintertüren einzubauen. „Wir würden sicher jede solcher Aufforderungen ablehnen.» Kein Gesetz in China zwinge Unternehmen dazu, Hintertüren einzubauen. Auch hätten weder er noch Huawei jemals eine Aufforderung von der Regierung bekommen, „unangemessene Informationen zur Verfügung zu stellen».

Nach den scharfen

Source:: Stern – Wirtschaft

„Pokemon Go“-Firma ist 4 Milliarden Dollar wert

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

San Francisco. Das Unternehmen hinter dem Smartphone-Spiel „Pokemon Go“ ist laut Medienberichten in einer neuen Finanzierungsrunde mit insgesamt 4 Mrd. Dollar (3,5 Mrd. Euro) bewertet worden. Der US-Software-Entwickler Niantic habe dabei 245 Mio. Dollar (215 Mio. Euro) für das weitere Wachstum erhalten, berichteten die „Financial Times“ und der Sender CNBC am Mittwoch.Unter den Geldgebern sei der Elektronikriese Samsung, mit dem man an der Anpassung von Niantic-Spielen auf neue Geräte und an den…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Pünktlichkeit und Service: Neues Spitzentreffen zur Krise bei der Bahn

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die Führung der Bahn kommen heute Morgen erneut zu einem Spitzentreffen zusammen. Dabei geht es darum, wie die Züge des bundeseigenen Konzerns möglichst schnell pünktlicher werden und der Service verbessert wird.

Scheuer hatte nach einem ersten Treffen am Dienstag angekündigt, für Bahnkunden solle es bis zum Sommer spürbare Verbesserungen bei der Pünktlichkeit der Züge und beim Service geben. Der CSU-Politiker sagte am Dienstag nach einem Gespräch mit der Spitze des bundeseigenen Konzerns, es gehe darum, nun konkrete Maßnahmen einzuleiten, damit es im ersten Halbjahr Verbesserungen für die Fahrgäste gebe.

Scheuer nannte ein besseres Baustellen-Management, um Engpässe auf Bahnstrecken in den Griff zu bekommen. Die Politik sei außerdem daran, der Bahn eine „finanzielle Basis» zu garantieren. Einzelheiten auch zu Summen nannte er nicht.

Die Spitze der Bahn müsse im Sommer dokumentieren, was besser geworden sei. Das sei unrealistisch, kritisierte der Verkehrsclub Deutschland. Die Bahn müssen bauen, um langfristig pünktlicher zu werden und mehr Fahrgäste transportieren zu können. Solange jedoch gebaut werde, seien unpünktliche Züge unausweichlich.

Wegen Staus auf dem Schienennetz, Baustellen und Mängeln bei den Fahrzeugen war 2018 im Jahresdurchschnitt jeder vierte Fernzug der Deutschen Bahn zu spät. Der Konzern verfehlte sein Ziel von 82 Prozent pünktlicher Züge deutlich.

Bahnchef Richard Lutz hatte bei dem Treffen im Ministerium weitere Vorschläge gemacht, um Qualität und Pünktlichkeit zu steigern. Scheuers Bahn-Beauftragter, der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU), sagte anschließend, er sei „nicht zufrieden».

„Es war ein guter Auftakt», sagte ein Bahnsprecher. „Heute ging es eher um das Grundsätzliche und die großen Linien. Wir haben konkrete Maßnahmen und Verbesserungsvorschläge in der Schublade, am Donnerstag werden sie auch im Detail erläutert.»

Der Vorstand hatte im Dezember eine „Agenda für eine bessere Bahn» mit Dutzenden Einzelmaßnahmen vorgelegt. Darüber hinaus gibt es Überlegungen, die profitable Auslandstochter

Source:: Stern – Wirtschaft

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