Ein deutsches Unternehmen will mit Magnetschwebebahnen den Nahverkehr revolutionieren

By Cornelia Meyer

TSB Magnetschwebebahn

Nur schweben ist schöner: Die Magnetschwebebahn könnte künftig in deutschen Städten zum Einsatz kommen. Ein bayerisches Unternehmen will dem System im Nahverkehr endlich zum Durchbruch verhelfen. In München gibt es schon ein konkretes Projekt.

Die bayerische Hauptstadt versucht seit Jahren, Lösungen für den völlig überlasteteten Nahverkehr in und um München herum zu finden. Auch die Magnetschwebebahn könnte dabei künftig eine Rolle spielen.

Drei mögliche Trassen im Münchner Norden stehen zur Diskussion, darunter auch eine Parallele an der Autobahn A8 zwischen München und Augsburg. Auch ein Inselbetrieb am Flughafen München ist denkbar. Den Nutzen soll eine Machbarkeitsstudie klären, zudem sollen die betroffenen Bürger im September und Oktober online befragt werden.

„Wir haben aus den Unzulänglichkeiten des Transrapid gelernt“

Dabei ist die Magnetschwebebahn keine neue Technik. In Deutschland wurde zum ersten Mal 1922 an ihr geforscht und ihre Anwendbarkeit seit den 1960er und 1970er Jahren getestet. Nach der Wiedervereinigung sollte eine Schnellstrecke zwischen Hamburg und Berlin gebaut werden. Die Pläne zerschlugen sich ebenso wie der geplante Bau des Transrapids zwischen dem Flughafen und dem Hauptbahnhof in München.

Warum also wird die Technik wieder aus dem staubigen Keller geholt?

„Wir denken, dass es einige Vorteile gibt, die Magnetschwebebahnen gegenüber dem Rad-Schiene-System haben“, sagt Bert Zamzow, Bereichsleiter für den Nahverkehr beim Bauunternehmen Max Bögl, das an einer Neuauflage der Magnetschwebebahn arbeitet. „Wir haben aus den Unzulänglichkeiten des Transrapid gelernt“, so Zamzow.

Der Transrapid war für lange Strecken und hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Max Bögl will die Technik dagegen für den Einsatz im Nahverkehr nutzen. Dabei habe das Unternehmen mit Sitz in der Oberpfalz laut Zamzow den Fokus vor allem auf die Reduzierung der Kosten gelegt. Oft genug war der Transrapid auch an der Finanzierung gescheitert.

„Unser Ziel war nicht, den Transrapid neu zu erfinden, sondern die Technologie in sinnvollen Bereichen einzusetzen“, so Zamzow. Bei Max

Source:: Business Insider.de

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